Es gibt übrigens auch Menschen –ich nicht!- die aus religiösen Gründen nicht wählen gehen mögen.
Ich finde, eine Demokratie sollte auch verkraften, wenn jemand nicht mitbestimmen, sich also aus allem raushalten möchte.
Für mich ist eine Wahlpflicht ein Eingriff in meine persönliche Freiheit und damit eine Verletzung des Persönlichkeitsrechtes.
Nicht mal in der DDR, die ja bekanntermaßen eine Diktatur gewesen ist, gab es eine Wahlpflicht.
An dem Tag, an dem eine derartige Pflicht zum Gesetz erklärt wird, werde ich konsequent jeglicher Wahl fernbleiben und die damit verbundenen Konsequenzen auf mich nehmen, selbst wenn es letztendlich mit einer Gefängnisstrafe verbunden sein sollte.
Es grüßt
sin_moto
(noch-Wähler..;-))