Ein kleiner Fahrbericht aus der Juliausgabe der jetzt so vielgeschmähten „ADAC Motorwelt“:
Ducati auf Diät
Abgespeckt: Die Italienerin ist eine leichte Alternative zu Hightech-Bikes
Retro liegt im Trend. Als Gegenpol zu elektronisch hochgerüsteten Superbikes hat nun auch Ducati ein Fahrgerät im Stil der 60er-Jahre im Angebot. Die zierliche, 185 Kilogramm leichte Scrambler protzt nicht mit Leistung und Hightech, sonder will Leute ansprechen, die es pur und authentisch mögen. Mit den 75 PS des 803 ccm großen V2-Aggregats ist man gut motorisiert – für den Stadtverkehr sowieso, aber auch fürs flotte Kurvenwedeln außerhalb. Das Fahrwerk macht das gern mit, solange die Straßen wenigstens durchschnittliche Qualität haben. Findet sich mal ein Schotterweg, muss die Scrambler dank der grobstolligen Reifen nicht gleich kapitulieren. Bis 1,85 Meter Körpergröße sitzen Fahrer oder Fahrerin sehr entspannt, und wird’s mal brenzlig, packt die ABS-Bremsanlage kräftig zu. Es ist also alles gut angerichtet für den genüsslichen Ausflug – auch zu zweit oder übers Wochenende. Zubehör dafür und fürs Individualisieren hat Ducati reichlich entwickelt, sodass aus den vier angebotenen Scrambler-Versionen leicht Beinahe-Unikate werden können.
+ Leichtfüßiges Motorrad, liebevoll gestaltetes Design.
- Getriebe der Testmaschine ziemlich hakelig.
Spielend um jede Kurve. Der Scrambler ist nicht aggressiv, sondern auf entspannte Weise flink
Es grüßt
sin_moto