In der ADAC-Motorwelt steht ein Artikel zum Thema „Alternative zum herkömmlichen Schalten“, der hier her passt und den ich interessant gefunden habe:
Manuelles Schaltgetriebe:
In Europa Standartgetriebe für kleine und mittlere PKW mit 5 bis 6 Gängen. Kein Aufpreis.
+ Hoher Wirkungsgrad mit guten Fahrleistungen, kein Mehrverbrauch, kompakte Abmessungen.
- Unkomfortable Bedienung mit manuellem Schalten und Kuppeln, Zugkraftunterbrechung beim Schaltvorgang.
Automatisiertes Schaltgetriebe:
Im Prinzip eine normale Schaltung bei der die Gänge automatisch wechseln. Ab 300 €.
+ Hoher Wirkungsgrad ohne Mehrverbrauch, kompakte Abmessungen, preisgünstige Automatik-Funktion
- Zugkraftunterbrechung während des Schaltvorgangs, lange Schaltpausen, Möglichkeit der Fehlbedienung.
Stufenloses CVT- Getriebe:
Durch einen variablen Übersetzungsbereich läuft der Motor fast immer im idealen Drehzahlbereich. Ab 1000 €.
+ Keine Schaltpausen. Geringer Verbrauch durch optimale Drehzahlen.
- Akustisch gewöhnungsbedürftig (Drehzahl ist vom Tempo entkoppelt), Aufheulen beim Beschleunigen.
Wandler-Automatik:
Klassische Automatik-Variante mit Drehmomentwandler und mittlerweile sogar neun Gängen. Im Schnitt 2000 €.
+ Hoher Fahrkomfort, keine Zugkraftunterbrechung, sanfte Schaltvorgänge, gut im Anhängerbetrieb.
- Relativ hoher Aufpreis, prinzipiell etwas höherer Spritverbrauch, großer Platzbedarf.
Doppelkupplungsgetriebe:
Oder auch: Direktschaltgetriebe. Zwei automatisierte Teilgetriebe mit jeweils eigener Kupplung, schon bald mit 10 Gängen. Ab 1500 €.
+ Keine Zugkraftunterbrechung, sehr schnelle Schaltvorgänge, kein Mehrverbrauch, kompakte Abmessungen.
- Technisch aufwendig, deshalb relativ hoher Aufpreis.
Es grüßt
sin_moto