Mein Kollege ist seit vielen Jahren Mitglied der „Freiwilligen Feuerwehr“ von B. und kennt deshalb auch den Bürgermeister privat recht gut.
Dieser hat ihm letztens sein Leid über zwei syrische Asylbewerber geklagt, die vor einer Weile als eine Art Gemeindearbeiter eingestellt wurden.
In der letzten Zeit waren besagte Asylsuchende mit der Pflege sämtlicher Rasen- und Wiesenflächen von B. beauftragt, wobei das Arbeitsergebnis vor allem unter der alteingesessenen Belegschaft für Unmut gesorgt hat.
Der Bürgermeister sinngemäß zu meinem Kollegen:
„Die mähen wie verrückt und schaffen dabei an einem halben Tag ungefähr so viel wie unsere Mitarbeiter an zwein… machen mittags nur kurz Pause… ein Mal sogar den Feierabend verpasst, stell dir das mal vor...
“
„Schade nur, dass es hier keine riesigen Parkanlagen und Wiesenflächen gibt, wo diese Malocher ihre Arbeitswut abreagieren können.“
Die Bürger des Ortes sind begeistert und geizen nicht mit beifälligen Bemerkungen und Schulterklopfen den emsigen Arbeitsbienen gegenüber…
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Das hat mir neben weiteren positiven Anekdoten mein Kollege, der ansonsten Ausländern gegenüber negativer eingestellt ist als ich, in einem anerkennenden Ton in unserer Kantine erzählt und nötigte dabei mit seinem Bericht den frühstückenden Zuhörern erstauntes Kopfnicken und hier und da sogar ein „Alle Achtung…!“ oder ähnliches ab.
Dann wurde über das sich zum Wochenende hin verschlechternde Wetter diskutiert, und die Mienen verfinsterten sich wieder etwas.
Ich meine, wenn man, wie ich, einiges über die negativen Aspekte der Zuwanderung geschrieben hat, darf man, der Gerechtigkeit halber, so eine Geschichte nicht einfach unter den Tisch fallen lassen… ;).
Es grüßt
sin_moto