In der „Motorrad“ vom 24.6.2016 wurde die MT-10 mit der BMW S 1000 R (Platz 1), der Honda CB 1000 R (Platz 4), der Kawasaki Z 1000 (Platz 5), und der Suzuki GSX-S 1000 (Platz 2) verglichen und landete dabei punktemäßig genau in der Mitte.
Ich tippe mal eben schnell das Fazit ab:
Veni, vidi – und nicht gesiegt. Das Ziel der MT-10:
Sie wollte die S 1000 R herausfordern. Sie macht die Sache gut, überzeugt mit feiner Ergonomie und flink hochdrehendem Motor. Nur kann die BMW fast alles noch ein wenig besser. Was der MT-10 aber letztendlich sogar Platz zwei verhagelt, sind die maue Zuladung und der hohe Verbrauch. So reicht es nur zum dritten Rang hinter der Suzuki. Die GSX-S 1000 ist die Empfehlung für alle kostenbewussten Naked-Bike-Fans. Mehr Fun pro Cent bietet keine. Richtig gut hält auch die CB 1000 R mit. Klar, ihr Motor ist der schwächste, und die Inspektionskosten dürften gerne geringer ausfallen. Aber klammheimlich hat sich die Honda zu Everybody’s Darling entwickelt. Kleiner Preis und Wohlfühlen pur hat sie sich auf die Fahne geschrieben. Daran hakt es bei der Kawasaki. Ihr Motor drückt fett, die Bremse haut feist rein – aber jeder Meter verlangt im Vergleich zu den anderen mehr Konzentration. Der Streetfighter ab Werk will bezwungen werden, macht’s einem nicht leicht. Und dann ist da noch die BMW. Die kann alles, läuft handzahm durch Orte und wird durch einen leichten Dreh rechts zum wilden Tier. Dr. Jekyll und Mr. Hyde in einem Motorrad fast ohne Schwächen – der Testsieger von Teil zwei.
Es grüßt
pro_mt-10
(Alias sin_moto...
)