Zitat von Sigi64
Wer vor einem Islamisten im BfV in Köln Angst hat, kennt eindeutig meine 16-jährige Tochter nicht. Ich bitte um Verständnis darum, dass ich angesichts der wesentlich umittelbareren Bedrohung meiner Gesundheit unter meinem eigenen Dach nicht jeden dahergelaufenen Islamisten - biodeutsch oder integriert - mit einem eigenen Angstanfall würdigen kann.
Ich bin mir sicher, dass genügend Besorgte für mich ausreichend mitzittern. Mein unendlicher Dank ist ihnen sicher.
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Hallo Sigi, ich habe deinen Beitrag mehrfach gelesen, werde aber nicht recht schlau daraus.
Ich hoffe, dass es euch gut geht und dass keine unmittelbare Bedrohung besteht.
Meine Tochter ist ein paar Jahre älter…
Zum vorletzten Beitrag von sepp-t, der sich an die AfD-Wähler richtet:
Da ich schon immer zwar nicht gegen den Euro an sich, wohl aber gegen die Art und Weise seiner meiner Meinung nach viel zu frühen Einführung gewesen bin, habe ich diese Partei schon in der rein eurokritischen „Lucke-Phase“ gewählt.
Ich bin nicht der Meinung, dass die AfD reif für eine (alleinige) Regierungsverantwortung ist und möchte sie dort in nächster Zeit auch nicht sehen.
Selbst wenn sie gar nichts taugen- und nur als hohles braunes Gespenst im politischen Raum stehen würden, um durch Phrasen und Stammtischparolen die Stimmen des gesellschaftlichen Bodensatzes auf sich zu ziehen, hätten sie uns doch etwas Gutes gebracht.
Ich will das mal mit einem Zitat aus dem „Spiegel“ umreißen:
Viele Parteien sehen in der direkten Demokratie einen Weg, um die Kluft zwischen Gesellschaft und Politik wieder zu verringern. Mit Volksbefragungen und Referenden sollen die Bürger direkter mitbestimmen können. Gerade hat die CSU die Forderung nach Volksentscheiden auf Bundesebene in ihr neues Grundsatzprogramm aufgenommen. Auch SPD, Grüne und Linke sind für bundesweite Referenden.
„Wir müssen grundsätzlich Fragen besser mit den Bürgern rückkoppeln“, sagt SPD-Fraktionschef Oppermann…
Mehr direkte Beteiligung soll, so die Hoffnung, die Politikverdrossenheit verringern und den Populismus einhegen.
Allerliebst, wie die Herrschaften, die sich bis jetzt für jede direkte Beteiligung des einfachen Volkes an Regierungsangelegenheiten kaum bis gar nicht zugänglich zeigten, auf einmal einknicken und sogar ihre Macht notfalls ein wenig teilen wollen, wenn man sie nur bitte nicht abwählt…
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Hier ein paar Punkte aus dem Programm, mit dem Merkel um ihre Wiederwahl wirbt:
1. Ich muss mich ändern, ich muss anders mit der Bevölkerung reden.
2. Ich will meine Politik ergänzen und die Rekonstruktion des Staates in Angriff nehmen,
3. Ich will meine Reputation nutzen, um andere Staats- und Regierungschefs sanft in die rich-tige Richtung zu leiten, vor allem Trump.
…
Halt, stopp, das hat sie ja gar nicht gesagt!
Das hätten die Journalisten des Spiegels ihr nur gern von ihr gehört.
Das hätte der Spiegel, der ewige Hofberichterstatter der CDU, ihr nur gern in den Mund gelegt…
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Weiterhin lesen wir, was wirklich von ihr zu hören war:
Sie sagte, dass sie noch neugierig und munter sei, dass sie Erfahrungen einbringen könne. Schön. Aber das sind nur die Grundlagen, in den Sätzen, die dann folgen müssten, könnte sich zeigen, ob sie die richtige Kanzlerin sein kann. Sie blieben aus.
Ja, die Punkte 1 bis 3 blieben leider aus, aber immerhin ist sie doch neugierig und munter und hat Erfahrung im merkeln…
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Und wegen so was oder wegen einer ihrer Trabantenparteien soll ich mich vom Sofa erheben und ein Wahllokal aufsuchen…
?
Na ich danke auch schön…
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Zeit für Veränderung… da hat Gismino schon recht.
Und zwar vorwärts, und nicht etwa rückwärtsgewandt in eine Nazidiktatur, wie das hier schon einige glauben machen wollten.
Wer letzteres will, wird wahrscheinlich eher die NPD wählen.
Es grüßt
sin_vorwärts-immer – rückwärts-nimmer…