Ich hatte gerade ein interessantes Gespräch mit einer Kollegin, die seit ein paar Jahren im Vorstand des hiesigen Schrebergartenvereins ist und denke langsam, dass diesen „Laubenpiepern“ die AfD noch viel zu gemäßigt sein müsste.
Ausländer werden prinzipiell nicht aufgenommen bzw. überhaupt irgendwie orientalisch anmutende Menschen und ebenso wenig vermeintliche Hartz 4-Empfänger oder Alleinstehende mit mehreren Kindern.
Ja, da wird nach altdeutscher Manier ordentlich ausgesiebt, denn wie soll ein fremdsprachiges Wesen die Statuten richtig verstehen oder eine alleinerziehende Mutter ihre Stunden ableisten können?
Vor einiger Zeit hatte man leichtsinnigerweise eine Parzelle an einen Künstler aus Leipzig verpachtet, der dann nur ziemlich unregelmäßig aufgetaucht wäre und einmal sogar Hand in Hand mit einem „Freund“… :o.
Ach wenn man doch vorher gewusst hätte, dass dieser Filou nur eine billige Absteige für sein unmoralisches Treiben gesucht hat...
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Leider erledigt er all seine Pflichten gewissenhaft, so dass die Handhabe fehlt, ihn mir nichts dir nichts vor die Tür zu setzen.
Da man sich mit Ausländern, die mit ihrem Gehabe und ihren unsauberen, unordentlichen Gewohnheiten ohnehin nicht in einen ostdeutschen Gartenverein passen nicht in die Nesseln setzen will, habe ich sie gefragt, wie es eigentlich mit Österreichern oder Schweizern aussieht, denn schließlich besteht bei ihnen ja wenigstens keine Sprachbarriere:
„Glaubst du echt, dass die, die ihre Heimat verlassen und in den Osten gehen verlässliche Menschen sind? Da kommen doch auch nur irgendwelche irrlichternden Halbzigeuner und Geschäftemacher rüber – nein danke!“, war ihre dünkelhafte Antwort.
Es grüßt
sin_moto,
der niemals so einem muffig-verkrusteten Verein von intoleranten Scheuklappenträgern beitreten würde… 
P.S. Für Werner: Das war übrigens die Doris mit der heißen Pflaume vom Weihnachtsmarkt… 