Beiträge von Winterfahrer

    Bevor die Zahlen für März mit abgesagten Präsentationen der Händler uns allen die Tränen in die Augen treiben, noch ein Blick auf die Zahlen einschließlich Februar:

    NC 750 S und X-ADV konnten den Januar-Erfolg mit je 27 Zulassungen und Platz 48 erwartungsgemäß nicht wiederholen. In den Top 50 liegt noch die NC 750 X mit jetzt 121 Zulassungen (Platz 31).

    Tenere 700 und AT sind von Platz 2 bzw. 3 auf die Plätze 6 bzw. 13 zurückgefallen.

    Beachtlich finde ich insgesamt 93 zugelassene Royal Enfield Continental GT 650 (Platz 45).

    Neben dem homogeneren Motor bei der 750er im Vergleich zur 700er finde ich vor allem die erste Überarbeitung der 750er überzeugend. Ich habe das 14er-Modell und halte insbesondere das Fahrwerk für verbesserungswürdig.

    Beim Modellwechsel von 2015 auf 2016 (jetzt Euro 4) wurden Gabel und Federbein überarbeitet. Die Dämpfung ist insgesamt satter, komfortabler. Der Gully wird eher glattgebügelt. Ich habe in Gabelfedern von Wilbers und ein Federbein von denen investiert, ohne an den Fahrkomfort des 16er-Modells heranzukommen.

    Auch DCT wurde überarbeitet, soll mit D- und S-Modus besser sein. Dazu viele kleine Änderungen bei X und S.

    Viel Spaß beim Suchen und Probefahren.

    ... und das sagt die Presse dazu:

    MOTORRAD 20/18, Messung der Fahrleistungen mit Schaltgetriebe, Beschleunigung 0-100km/h in 5,4sec.

    MOTORRAD NEWS 1/20, Messung der Fahrleistungen mit DCT, Beschleunigung 0-100km/h in 5,3sec.

    Hallo Sparks,

    wenn Du von vorne quasi zwischen den beiden Standrohren deiner Telegabel hindurchschaust, solltest Du unterhalb des Kühlers und knapp oberhalb des Auspuffkrümmers zwei pilzförmige Erhebungen sehen. Wenn Du bei kaltem Motor mit dem Finger drangehst, fühlst Du das Gummi der Zündkerzenstecker. Wenn Du genau hinschaust, siehst Du auch das jeweils nach außen weggehende Zündkabel.

    Zum Ausbau der Zündkerzen müsstest Du bei Deinem Modell wohl den Plastikmotorschutz entfernen und dann die fest sitzenden Zündkerzenstecker vorsichtig etwas drehen, damit sie sich lösen.

    Aber wenn jetzt alles funktioniert, würde die Finger davon lassen. Zündkerzen werden bei den Inspektionen überprüft und laut Wartungsplan erst nach 48.000km getauscht!

    Warum sollte sich Honda in der Klasse "1100ccm - rund 100PS" mit einem weiteren Motor selber Konkurrenz machen?

    Die AT soll doch bereits mit den beiden Versionen sowohl Tourer als auch Geländefahrer ansprechen.


    Klar, Honda fehlt ein Motor mit rund 75 PS. Yamaha rüstet mit so einem Motor eine ganze Baureihe aus. Dafür hat Yamaha in der "55PS-Klasse" nichts zu bieten - anders als Honda, die ihren 750er-Motor in verschiedenen Fahrzeugkonzepten nutzen.

    Am Ende des Tages verkauft Honda insgesamt über das Jahr ein paar Motorräder mehr als Yamaha.

    Hallo Clivia,

    das sind wohl unterschiedliche Personen, denn der Motorradhändler Fritz Röth ist Ende Januar diesen Jahres verstorben.

    Fritz Röth war Legende. Er war Motorradverrückter durch und durch. 1969, als eine Moto Guzzi 750 Ambassador mit 50 PS noch ein starkes Zugfahrzeug für einen Steib TR 500-Beiwagen war, nahm er mit seinem Gespann an der - wie Klacks, also eine andere Legende dieser Zeit es in seinem Buch "Die rasanten Motorräder der 60er Jahre" schreibt - "Gewaltprobe" teil. Gemeint war eine Vollgasfahrt über 24 Stunden mit drei Moto Guzzi, zwei mal solo und das Gespann. Auf der Strecke Hamburg-Wien hin und herfahrend schafften die Solisten immerhin rund 2.800km. Die Autobahnen waren damals also deutlich leerer und über Ruhepausen machte man sich offensichtlich nicht so viele Gedanken. Auf jeden Fall eine echte Gewalterprobung für damals unzuverlässige Motorräder im Allgemeinen und Italiener im Besonderen. Klacks kann das über Seiten hingebungsvoll beschreiben!

    Später importierte "Zweirad Röth" aus Hammelbach im Odenwald zahlreiche Motorräder, teils einzeln aus Italien, teils als Importeur, so auch für Moto Guzzi, Suzuki usw.