War das dann Deine "erste größere Reise" oder fährst Du sonst auch mit Navi, und es war einfach so ein Entschleunigungsexperiment?
Beiträge von Lille
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Zitat von fishAlles anzeigen
Nochmals Gegenfrage: Ist man als Inhaber eines "Kupplungs-FS", aber in der Praxis nur Automatik-erfahrener Pilot zu irgendeiner dieser Tätigkeiten wirklich geeignet? Eher nicht.
Ein Fahrschüler (der noch nie auf einem Motorrad gesessen ist) lernt das Fahren und Schalten binnen 2 Fahrstunden. Wieviele Stunden wirst Du als erfahrener Motorradfahrer dann brauchen?

Aber ganz ernsthaft - ich kenne auch mind. eine Fahrerin, die schon das Automatik-Möp in der Garage stehen hat, und ganz sicher Automatik fahren will. Aber die Fahrschule trotzdem mit dem Schaltmotorrad der FS macht. Um eben "für alles offen zu sein".
Zitat von LilleAlles anzeigenWer weiß, ob man in 2 Jahren aus irgendeinem Grund vielleicht doch mal Schalter fahren will? Weil sich Wünsche, Geschmack, Umstände, Ansprüche verändern?
Wenn die NC irgendwann doch nicht mehr passt, man doch etwas größeres oder ein anderes Konzept möchte, hat man locker Zeit, sich an das Schalten zu gewöhnen. Aber darf es nur gegen erneuten Einwurf kleiner (oder größerer) Münzen.
Deswegen eben die Frage: Warum schränkt man sich selbst ein? Wo ist der Vorteil? Versucht man nur, es sich leichter zu machen?
Oder um das eigene Motorrad nutzen zu können und die Fahrstunden dadurch billiger zu machen?Selbst wenn man nur die FS nimmt - auf dem Schaltmotorrad der Fahrschule - die Prüfung ablegt und danach nur noch Automatik fahren möchte, kann man es doch zumindest "haben" - und ggf in zwei Jahren doch mal etwas anderes fahren, wenn einem danach ist.
Wir hatten neulich ein ähnliches Problem im Freundeskreis. Er hatte als Jugendlicher den A1 gemacht. Sie kam irgendwann, von sich aus, auf die Idee, sie möchte den Motorradschein machen. Sie also zur Fahrschule und den A (unbescrhänkt) gemacht. Er ist mit dem A1 zur Fahrschule und hat auf kleinem Weg den A2 gemacht. Da noch keine zwei Jahre um sind, ist der weitere Aufstieg auf A noch offen.
Nun hatte seine Frau einen Unfall (nicht mit dem Motorrad) und kann seit einem halben Jahr schon selbst nicht mehr fahren. Ihr Motorrad stand in der Werkstatt (war damals beim Kundendienst) und sollte irgendwie nach Hause gebracht werden. Ging nicht - weil Er ja nicht das ungedrosselte Motorrad heimfahren durfte.
Hatte mich dann auch angeboten, mir mal einen Tag Zeit zu nehmen (ist nicht hier, und ich hätte auch erstmal zu denen fahren müssen) und das Motorrad aus der Werkstatt heimzubringen. Hatte sich dann aber erledigt, weil letztendlich der Werkstattinhaber das Motorrad loswerden wollte und es heimgebracht hat.
Ich hab ja beides - Schaltmotorrad und NC. Und der Wechsel ist durchaus etwas "komisch". Ich würge, wenn ich ein paar Tage die NC gefahren bin, sowohl Schaltmotorrad als auch Schaltwagen mal ab.

Umgekehrt versuche ich danach bei der NC wieder zu kuppeln.
Ich brauche dann auch ein paar km, um mich wieder "einzugrooven". Aber ich kann halt wechseln, wie ich lustig bin.
Mich interessiert eben vor allem: Wieso schränkt man sich selbst von vornerein ein? Welchen sinnvollen Grund - außer Handicap - gibt es dafür?
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Zitat von fishAlles anzeigen
Gegenfrage: Welchen Sinn macht es, einen offenen Schein zu machen, wenn man GENAU WEISS, dass man nur Automatik fahren will?

- Man bringt sein Automatik-Motorrad in die Werkstatt und bekommt bis zum nächsten Tag ein normales Schaltmotorrad geliehen
- Man fliegt in den Urlaub und möchte sich vor Ort ein Motorrad mieten
- Man wird von einem/r Freund/in gebeten, das Wunschmotorrad Probe zu fahren
- Man wird gebeten, bei der Überführung eines Motorrades zu helfen
- Ein/e Freund/in benötigt Hilfe und man muss sein/ihr Motorrad z.B. mal aus einer kniffligen Situation rettenAlles Situation, die ich schon erlebt habe.. okay.. außer dem Leihmotorrad
Da nehme ich ja überall mein eigenes Motorrad mit.Ich denke halt lieber "offen für alles" und sich danach selbst nach Wunsch einschränken, als von Anfang an eine amtlich dokumentierte Einschränkung zu haben, die sich nur durch Mehrkosten wieder entfernen ließe.
Wer weiß, ob man in 2 Jahren aus irgendeinem Grund vielleicht doch mal Schalter fahren will? Weil sich Wünsche, Geschmack, Umstände, Ansprüche verändern?
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Welchen Sinn macht es, einen auf Automatik eingeschränkten Führerschein zu machen?
Eigentlich doch nur, wenn man wegen körperlicher Einschränkungen im Schalten eingeschränkt ist - oder?
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Schade - leider keine Zeit am Wochenende.
Obwohl.. ich war auch schon Rollerfahrern unterwegs.. die heizen immer so!

Wirkliche "Touren" fahren wir selten im Schwarzwald. Eher "Feierabendrunden", zum Beispiel zum Abendessen nach Landwassereck.
Wobei es ja auch sehr viele kleine Gasthöfe mitten im Wald gibt (Tipp: "Berggasthöfe und Vesperstuben im Schwarzwald") - die fahren wir gerne abends an, futtern einen Wurstsalat - erspart das lästige Kochen. 
Aber wir sind eher im Mittleren Schwarzwald, seltener im Süden oder Norden unterwegs.
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Gegen Windgeräusche helfen übrigens die speziellen Motorrad-Ohrstöpsel, wie man sie z.B. bei Polo bekommt.
http://www.polo-motorrad.de/de/motosafe-horschutz.html
Nicht ganz billig, aber lohnt sich - die filtern wirklich das Windgeräusch raus, aber der Motor (und Auspuff
) sowie die Umweltgeräusche bleiben erhalten. Man kann sich auch ganz normal damit unterhalten. -
Ich fahre normalerweise den C3 von Schuberth. Ein gemeinhin sehr leiser Helm (natürlich immer abhängig vom Motorrad)
Den Evoline 1 bin ich mal Probe gefahren, und fand ihn insgesamt gegenüber dem C3 als recht zugig (in geschlossenem zustand). Nachteil des evoline war, daß der im Kinnbereich sehr offen gestaltet war und es deswegen von unten reinzog.
Der Evoline 2 hat im Kinnbereich einen zusätzlichen "Lappen", der das Ziehen verhindern soll. Ich hab's aber noch nicht ausgetestet. Muss ich aml noch Probe fahren.
Das nach hinten geklappte Kinnteil gand ich beim Evoline 1 schon nicht störend. Im offenen Zustand gab's nichts zu meckern. War gut ausgewogen und luftig wie gewünscht, aber ohne störende Geräusche.
Mich störte nur der zugeklappte Zustand, weil mir das für Schlechtwetterfahrten zu zugig war. Soll aber eben mit dem neuen Modell besser geworden sein.
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Wegen Ohrstöpsel bei Windgeräuschen sage ich ja gar nichts - dürfen doch gerne benutzt werden.
Ich hab nur was dagegen, wenn Leute Ohrstöpsel verwenden, weil ihnen das eigene Motorrad zu laut ist.
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Den Vorteil beim Shark finde ich, daß man zum einen kein zusätzliches Bauteil hat, was man irgendwo verstauen muss.
"Kann man ins Helmfach legen" klappt nur, wenn man nicht mit sonstigem Gepäck dieses schon belegt hat.
Und der Vorteil zwei: kein Anhalten, kein Umbauen (was man ja wohl jeweils nur 1x je Tour macht), sondern wirklich mit einer Hand und einer Bewegung in 2 Sekunden offen/geschlossen.
Man fährt, kommt in einen stau, Stopp & Go, also Helm auf. Man ist cruisend unterwegs, will aber trotzdem mal kurz angasen (kurze Hatz auf einen Pass hoch), schließt man den Helm.
Früher hatte meinen Mann auch einen zum Umbauen, aber alleine den Aufwand, das Kinnteil mitzunehmen und zu verstauen, machte es letztendlich uniteressant. Im Urlaub, mit viel Gepäck, war es schlecht schadlos zu verpacken. Letztendlich hat mein Mann entweder den helm nur als Integralen gefahren. Oder er ließ ihn immer als Jethelm und hat dann für Reisen einen andern Helm (Klapphelm) verwendet.
Seitdem er demn Shark hat, benutzt er nur noch den für Touren und mehrtägige Reisen.
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KW24 war der Termin für meine neue Sitzbank - bis jetzt hab ich noch nichts gehört. Ich warte noch...
