Beiträge von Lille

    Über Nacht hatte die Fähre etwas Speed zugelegt, so daß wir nur mit 2 Stunden Verspätung in Igumentitsa in Griechenland ankamen.



    Es ging ein paar km über die Autobahn, und nach einer ersten gekühlten Cola peilten wir den eingeplanten Campingplatz an.




    Unser erstes Ziel war der Nationalpark Pindus National Park (Εθνικό Πάρκο Πίνδου) und der Baris-Pass.










    Griechenland bietet überraschend hohe Berge und alpines Feeling.




    Übrigens: Ein fachgerecht abgesperrter Fahrbahnschaden...



    Abends gönnten wir uns eine Unterkunft, gebucht über Booking (darauf haben wir noch oft zurückgegriffen).



    Abends noch etwas bummeln gewesen..


    So.. dann will ich mal von unserer Reise durch den Balkan berichten. Unterwegs waren wir 4700km in drei Wochen - mit 11 Grenzübertritten, wenn mein Mann richtig mitgezählt hat. :D


    Am ersten Tag ging es über Arlberg und Reschenpass bis nach Tscherms bei Meran.



    Die zweite Etappe ging dann weiter bis Cervia, unterhalb von Venedig. Eine sehr nette Stadt, mit schöner Albstadt und langem Sandstrand.



    Und einem interessanten Nachleben und gefühlt hunderte an Bars und Restaurants. Ein wirklich guter Tipp, wer wie wir einen Zwischenstopp vor Ancona benötigt.


    Am dritten Tag hatten wir somit nur noch entspannte 150km bis nach Ancona abzuspulen, was schnell erledigt war. Super im Zeitplan.


    Als wir dann am Hafen standen, wurden wir erstmal zurück geschickt - zum Fähr-Terminal. Dort musste man erstmal einchecken. Das kannten wir bisher auch nicht.



    Drinnen: Totales Chaos! Eigentlich musste man nur, so ähnlich wie auf dem Flughafen, die Onlinebuchung gehen Bordkarten eintauschen. Nur funktionierte die Technik vielfach nicht, Buchungen wurden nicht gefunden, Zahlungen waren nicht verbucht worden. Bei fast jeder Buchung gab's irgendwelchen Trouble und Ärger.



    Bei uns ging zum Glück alles glatt, so daß wir uns nun wieder auf den Weg zum Fährhafen machen konnten. Daß die Fähre schon mal 2 Stunden Verspätung hätte, wurde uns auch gleich mal mitgeteilt.


    Am Hafen hieß es dann warten, warten, warten... der ganze Parkplatz war zwar voller LKWs und PKWs - nur waren die noch gar nicht für unsere Fähre. Die wurden erstmal auf eine ganz andere verladen.


    Naja - war eben Zeit, schon mal andere Zweirad-Reisende kennenzulernen und zu quatschen.



    Mit einem Einzylinderchen auf dem Weg nach Griechenland - von Canterbury aus. :clap: Dort macht er dann zwei Wochen Urlaub mit Frau und Kind, die geflogen sind. Und dann geht's wieder auf egenen Rädern nach Hause.



    Juhu - endlich war die Fähre da, und die Motorräder wurden gleich zu Beginn verladen.



    Danach kamen erst die andern Fahrzeuge dran.



    Juniorsuite - man gönnt sich ja sonst nix. :D



    Die Sonne war bereits untergegangen, als die Fähre mit mittlerweile 3 Stunden Verspätung endlich auslief.


    Ich grüße prinzipiell alles, was mich grüßt.


    Aber ich grüße auch generell "Fahrer mit Herzblut", bei denen man sieht, daß sie wohl mit Leidenschaft fahren. :D


    Das kann der 50er Roller auf dem Großglockner sein, die 125er mit Gepäck auf Urlaubsreise, die Mofa-Gruppe auf Sonntagstour. Die freuen sich alle, wenn sie anerkannt und gegrüßt werden. :dance:

    2007 - mit 36 - ein Solo Minibike Bj 1976 gekauft :roll:
    2008 dann den Motorradschein gemacht und im August 2008 eine Moto Guzzi Breva Bj 2003 gekauft - die habe ich immer noch.


    2010 kam dann eine DR350 für Gelände hinzu.
    Nach einem Sturz beim Training hab ich sie aber 2011 wieder verkauft.


    2011 zog stattdessen die Kawasaki Versys Bj. 2006 ein - mit der war ich dieses Jahr auch schon wieder 5000km unterwegs. Schnurrt immer noch brav, trotz mittlerweile 120.000km :dance:


    Und im März 2017 kam die NC750-XD als "Vernunfts- und Reisemotorrad" (daumenschonend) hinzu.

    :angry-cussingblack: Hat uns doch letzte Nach so ein Arsch in die Ecke unseres Hauseingangs gepisst!!!! Direkt neben die Eingangstür. Super, wenn man sowas morgens um halb sechs schon in die Nase bekommt!


    Rundum sind Büsche und Bäume, gegenüber ein Brachgelände. Aber nee - man brauchte ja ein "stilles Örtchen" imm Halbdunkeln, um sein Geschäft zu verrichten! Ich fasse es nicht!!!

    Reine Kosten-Nutzen-Abschätzung. Wo bekomme ich für kleines Geld einen fahrbaren Untersatz mit 2 Rädern, der meinen Einsätzen entspricht.


    Ich wäre letztendlich auch nicht mit einem Nicht-Integra-Roller warm geworden. War nur kurz mal als Option angedacht, aber schnell wieder verworfen worden.


    Zumal eben ein Roller - auch wenn in Asien millionenfach erprobt :lol: - nicht wirklich für's Reisen über Schotterstraßen gemacht ist. Ich weiß - die NC auch nicht ;) Aber da muss sie jetzt halt durch.... :whistle:

    Eigentlich war bei mir nur die Frage: Wo bekomme ich ein bezahlbares Automatik-Motorrad her (wegen Aua-Daumen), das auch einigermaßen handlich ist, und zuverlässig genug, um auf längere Reisen zu gehen.


    Die VFR hat zuviel Verkleidung (bei einem Umfaller unbezahlbar), und ist zu schwer. Der Crosstourer ist auch zu schwer und groß. Die Africa Twin zu neu und zu teuer. Und der Aprilia Mana traue ich nicht, wenn es um längere Reisen geht. :?


    Ich hatte dann kurz - sehr kurz - über einen Großroller nachgedacht und mit einem MP3 geliebäugelt. Die Gepäckfrage wäre wohl zu klären gewesen - aber auch zu schwer für meine Anwendungen.


    Also wurde es eine NC750 (bissi mehr Hubraum und Leistung als die NC700) - eine reine Vernunft-Ehe. :whistle:


    Die Integra fiel raus, weil: Ich bin Motorradfahrer und kein Rollerfahrer. Die Sitzposition muss man mögen...


    Die S war mir optisch, wenn man drauf sitzt, zu wenig Motorrad. Mir fehlt da die Verkleidung. Außerdem ist die Sitzhaltung zu gefaltet. Da kommt mir eine "Funduro" einfach von der Sitzhaltung mehr entgegen. Naja - und wohl etwas mehr Bodenfreiheit. :D Irgendwie war "X" schnell entschieden.

    Für Partner, die unschlüssig sind (@Jochaan1961) oder die sich nicht mehr trauen ( Andy 292) - Man kann bei vielen Fahrschulen auch "Schnupperstunden" machen. Das macht Sinn, um zu sehen, ob es einem generell Spaß machen würde.


    Oder auch, um den Wiedereinstieg zu schaffen, wenn man länger pausiert hat.


    Es gibt auch, gerade für Frauen, Trainerinnen, die beim Wiedereinstieg helfen können. Zum Beispiel Astrid Herberg.