Beiträge von Lille


    Normalerweise - zu Fahranfängern - sagt man immer: "Glückwunsch zum Erwerb der Lizenz, mit der Du nun Motorrad fahren lernen kannst"


    Mit andern Worten: Die bestandene Prüfung ist nicht der Nachweis, daß man die generelle Bedienung eines Motorrades gelernt und nachgewiesen hat. Es heißt noch lange nicht, daß man deswegen ein (guter) Motorradfahrer ist. Das muss man sich in den nächsten 10.000km selbst erarbeiten!



    Das lernst Du nicht in der Fahrschule! Heutzutage lernst Du nicht mal mehr unbedingt "Anfahren am Berg", weil es nicht mehr Bestandteil der Prüfung ist (wer in hügeliger Gegend wohnt, lernt es natürlich trotzdem im Rahmen der Fahrstunden - aber nicht als Grundübung).


    Viele Motorradfahrer können auch nach 10 Jahren Fahrpraxis nicht am Berg wenden :lol:

    Ich hab schon ab und zu Ausfahrten "nur für Mädels" organisiert. Da sieht man sie alle...


    Das zierliche Mädel mit der dicken Harley - weil der Freund auch ne Harley fährt.
    Die "gestandene Frau", die 20 Jahre Chopper gefahren ist, und dem neuen Freund zuliebe auf einen Supersportler gewechselt hat.
    Die Fahrerin, die von ihrem Mann mit einer passenden F700GS ausgestattet wurde, damit es zu seiner R1200GS passt.


    Also die drei kenne ich real von meinen geführten Touren. :lol:



    Und dann meckern die Männer, daß die Frau ja "nicht hinterherkommt". Es wird gemault und gemeckert - bis die Frau irgendwann das Theater satt hat, das Motorrad abstößt und das Hobby an den Nagel hängt. Schnauze voll.


    Edit - wenn es bei Frauen nicht mit dem Fahren klappt, suchen sie den Fehler bei sich selbst "Ich kann das nicht!" (daß es das falsche Motorrad ist, kommt ihnen gar nicht in den Sinn).
    Bei Männer ist normalerweise "das Material" schuld.
    :lol:




    Mal ehrlich - wer von den Männer hat sich denn sein Motorrad von jemand anders raussuchen lassen? Und wer hat es sich selbst rausgesucht? ;)

    Ich würde mir da nicht so'n Kopf machen und einfach das Motorrad fahren lassen, daß der Trainer Ihr zuweist/empfiehlt.


    Würdest Du jemandem, der nach 20 Jahren kein Auto mehr gefahren ist, partout ein Training in einem Golf aufdrücken, nur weil in der Garage zuhause ein Golf steht? Oder wäre es nicht egal, ob er Golf, Corsa oder Fiesta fährt, um sich wieder ans Fahren zu gewöhnen.


    Wenn Deine Frau gefallen findet, vielleicht will sie dann ja gar keine NC. :lol:


    Ich würde das Training mit dem zugewiesenen Motorrad machen - und dann eben mal den Trainer drauf ansprechen, ob man am Nachmittag dann mal die NC auch fahren dürfte, weil doch der Mann zuhause sowas hat und man lieber mit dem Trainings-, als mit dem Motorrad des Mannes die ersten Meter probieren will.


    Ggf lässt sich nach ein paar Minuten die NC stehen und sagt: "Die KTM, die ich den ganzen Tag über hatte, gefiel mir aber viel besser! So eine will ich, Schatz!" ;)



    Frauen haben ihren eigenen Kopf - und nichts ist schlimmer, als wenn der Mann Entscheidungen darüber trifft, was die Frau "zu fahren hat" (und sei es in dem Fall nur für das Training). Sie muss ihr passendes Motorrad finden - und das kann halt auch ggf nicht die NC sein. :whistle:


    Die Diskussion hatten wir auch bei kurviger.de
    Daß es eben einfach Gegenden gibt (z.B. rund um Berlin) wo selbst die beste Hard- und Software keine kurvigen Straßen findet. :lol:

    Nur, weil man Anfänger ist, DCT zu nehmen finde ich etwas ... hihi.. schissig. :lol: Das lernen jedes Jahr 100.000e von Motorrad- und Autofahrer und alle haben sie's nach ein paar Tagen und Wochen drin. Das wird nur zur Routine, wenn man sich auch die Zeit nimmt, es zu tun.


    Der einzige sinnvolle Grund wäre in Deinem Fall: Stadtverkehr. Das musst Du aber anhand Deines Wohnortes und des Ziels in der Stadt selbst einschätzen. Bei viel Stopp & Go und wenn man an den Ampeln mehrere Grünphasen abwarten muss, täglich im Stau steht, dann ist DCT natürlich schon was feines. Ist halt einfach bequem.


    Wenn Du auf Deinem täglichen Weg mehr fährst als stehst und das Motorrad auch am Wochenende über Land bewegen möchtest, sehe ich keinen zwingenden Grund für DCT. Nur Anfänger zu sein, ist nicht Grund genug. :lol:


    Bei Dir sitzt der Bügel viel höher.


    Ich bin mal schnell hinter zur Garage und hab ein Detailsphoto gemacht (uhi.. ich sollte sie echt putzen.. war letztes Wochenende in den Vogesen offroad unterwegs :shifty: )


    So sieht das bei meiner aus:




    Unterfahrschutz SW-Motech 220€ - und der Sturzbügel zusätzlich 170€.


    Also die zusätzlich 170€ sehe ich halt nicht ein - weil doch Sturzbügel dran sind. :D


    Für Trialmotoräder sehen die Unterfahrschutze so aus:


    http://www.mytrial.it/index.ph…=59_60_69&product_id=2102


    Also nur ein Blech, ohne Seitenteile. Sowas würde mir ja im Prinzip schon reichen. Ich glaube nur, daß sich klassisches Alublech aus dem Baumarkt nicht biegen lässt.
    Mit würde nur Riffelblech einfallen - das kann man normalerweise abkanten Weiß nur nicht, wie das dann aussieht.

    Ich hab das Garmnin 590 - das war wohl das erste, das "kurvenreiche Strecke" (am Gerät) kannte.


    Übrigens gibt's für's Garmin einen ganz sinnvollen Workaround.


    1) Motorradprofil wählen (Startseite oben auf die Kopfleiste tippen), und dort Autobahnvermeiden und kurvenreiche Strecke auswählen
    2) Autoprofil wählen, dort Autobahnen zulassen und schnellste Strecke wählen.


    Ist man nun unterwegs und will die Tour beschleunigen, geht man auf's Startfenster, stellt über die Kopfleiste auf das Autoprofil um und nutzt dieses so lange, bis man wieder freie Fahrt hat. Dann wieder auf das Motorradprofil wechseln.


    Das Autoprofil ist auch hilfreich, wenn man eine Tour abbrechen und schnell nach Hause fahren will. einfach nur das Profil umstellen, dann muss man nicht dauernd an den Einstellungen rumstellen.