Wismar. Hätte ich sogar auch gewusst.
Kam nämlich gestern oder vorgestern bei "SOKO Wismar" (Krimiserie im ZDF) ![]()
Beiträge von Lille
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Ich hatte in fast 40 Jahren Moped-Fahren weder "bum" noch "platsch" noch "flach". Und dafür brauchte es kein Diplom in Fahrphysik.
Viel sicherer und auch einfacher zu verstehen ist die Regel: "Fahre nie schneller, als du gucken kannst".Und wieviel bist Du mit der Devise südlich von Hamburg unterwegs gewesen? Sprich dort, wo man tatsächlich Kurven hat?

Bei meinem Stttt-Bumm bin ich mit rasanten 45km in die Kurve rein, aufgesessen und habe mit gigantischen 32km die Leitplanke touchiert (ich hatte das Navi an und im Track danach nachgeschaut).
Also "zu schnell für die Kurve" muss nicht nach norddeutschen Verhältnissen 120+ bedeuten. Hierzulande können auch 45km zuviel sein - und die musst Du auf einer Überlandstraße erstmal unterbieten können. Es war weder vor einer scharfen Kurve gewarnt oder geschwindigkeitsbeschränkt - ich muss aber gestehen, ich wusste, daß es eine Hundskurve war
Ich kannte die Strecke und die Kurve, nur bin ich sie noch nie in diese Richtung gefahren. 
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"Platsch" hatte ich zum Glück noch nicht.

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Ich rede hir von absoluten Grenzsituationen an der Grenze der Haftung und da kann der kleinste Impuls auf den Reifen zum Abflug führen.Gehen wir mal davon aus, daß wir umsichtige Fahrer sind, und eher mit Reserven und Hirn durch die Kurven rollen - dann wird man mit Schalter wie DCT instinktiv "irgendwie" handeln. Weil man alle Schaltjahr mal überraschend in solch eine Situation kommt und nicht daraif vorbereitet ist.
Wenn man das nicht regelmäsig in Perfektionstrainings immer und immer wieder auf die Spitze treibt und bewusst provoziert, dann kann man in der Extremsituation nicht damit umgehen. Es theoretisch zu wissen, hilft nicht wirklich weiter, wenn man es nie praktisch trainiert hat - und ich denke, das macht kaum ein Motorradfahrer im Training freiwillig.
Dann gibt es noch die "trainierten" ()
Motorradfahrer, die Sonntags auf der Kaffeerunde bewusst 5x in solch eine Situation kommen. Die haben das ganze dann so automatisiert, daß wirklich jeder Handgriff sitzt. nur: Das funtkioniert bis zu dem Moment, wo hinter der Kurve das erste mal seit 500 Hausrunden Dreck auf der Straße lag. Dann hilft "am Limit fahren und handeln können" nichts mehr, und "mit Reserve fahren" hätte die Chancen deutlich erhöht.Meine Methode für "Sch****, das war zu schnell für die Kurve!" ist Bremsen - solange es noch geht. Dann Bremse auf, und unterm Helm "Drücken, drücken, drücken" schreien.
Motorrad runterdrücken, und hoffen, die maximale Schräglage (Schrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr...) reicht noch aus, um rumzukommen.
Und da ich leider auch schon die erfahrung gemacht habe, daß nach "Schrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr" ein "ssstttttt" und "bumm" kommt, versuche ich es (wieder) mit mehr Reserve.
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verstehe ich das richtig, du gehst davon aus, dass man in einer Gefahrensituation auskuppelt, aber nicht das Gas zu macht?
Der Gedanke im Sicherheitstraining ist ein anderer.
Es gibt Leute (vor allem wenn man nur mit zwei Fingern bremst, aber auch generelle Grobmotoriker), die bei einer Vollbremsung vor Schreck das Gas aufreißen.
Und um dann schlimmeres zu verhindern, wird in den Trainings "Kupplung ziehen" gelehrt. Wenn man dann das Gas aufreißt, heult das Schaltmotorrad auf, aber es springt nicht unkontrolliert nach vorne.
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Zitat von UweNAlles anzeigen
Und noch was wegen manuell oder DCT. Bei einem Fahrsicherheitstraining hab ich mal gelernt, dass man in Gefahrensituationen immer zuerst den Kupplungshebel ziehen soll, damit der Kraftschluss zum Motor erst mal unterbrochen ist.
Das geht mit DCT natürlich nicht. Da muss man den "N"-Knopf erfummeln.Mir erschließt sich der Sinn nicht.
Einfach bremsen - den Rest erledigt das DCT. -
Zitat von SuihanAlles anzeigen
Wenn mir die NC tatsächlich, wie mein Mann mir prognostiziert, nach zwei oder gar nur einer Saison zu langweilig wird
, wäre vielleicht als Nachfolgerin die Africa Twin noch etwas für mich und da hätte ich auch die Option, die Maschine mit DCT zu nehmen.Tststs... wieso meint denn jeder, daß "wenig(er)" PS unbedingt "langweilig" sein muss.
Wenn man mehr Spaß nur über mehr Leistung bekommt, dann hat man den echten Spaß am "Kurvenwutzen" einfach noch nicht gefunden.Ist Dein Mann denn schon mal die NC750X gefahren? Wenn nicht, soll er's dann mal probieren.
Ich denke, die NC macht mehr Laune als der CT.
Zitat von SuihanAlles anzeigen
Und sollte mir die Pendelei und Schalterei durch den Großstadtverkehr gar zu sehr auf die Nerven gehen, kann ich im Zweifelsfall auch auf die Crosstourer von meinem Mann zurückgreifen, die DCT hat.CT im Pendlerverkehr.. ggf noch als zierliche Frau? Never ever...
Probier's einmal aus...

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Oder eben wirklich: Keine Zeit.
Prio 1 sollte es ja immer sein, die bereits vorhandenen Fahrschüler möglichst zügig durch die Ausbildung zu bringen.
Und wieso soll man dann einen vorhandenen Kunden vergraulen, wenn man seine Fahrstunden und somit die Prüfung ein, zwei Wochen nach hinten schiebt, weil man einen Wiedereinsteiger vorzieht?
Ich würde da auch einen Fahrschüler, der schon in der Ausbildung steckt, jemandem vorziehen der vor 20 Jahren den FS auf gemacht hat und jetzt spontan auf die Idee kommt, er könnte diesen reaktivieren. Der ist 20 Jahre nicht gefahren, der kann auch noch zwei, drei Wochen länger pausieren.

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Ach herrjee..fährt endlich mal nen vernünftigen langhuber V2....grinssssssss...alles darunter zählt schon gar nicht als Motorenvibration...Ach deswegen fiel mir das noch nicht auf.

Dachte schon, es länge daran, daß ich nie 17kmh fahre.

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Zitat von LilleAlles anzeigen
Mit andern Worten: Die bestandene Prüfung ist nur der Nachweis, daß man die generelle Bedienung eines Motorrades gelernt und nachgewiesen hat.Zitat von WieselAlles anzeigen(zb auch schwierigere Sachen wie wenden am Hang etc.)…
Das hab ich übrigens in meinem ersten Straßen-Sicherheitstraining (nach ca. 1/2 Jahr) gelernt. Und ich als "Küken" der Gruppe war nicht die einzige, die damit zu kämpfen hatte (der längste Führerscheinbesitz in der Gruppe war 28 Jahre).