Beiträge von -BW-


    Da wird ja auch nur der CO-Wert gemessen.
    Und wenn dein Motorrad mit diesem "Tuning" weiterhin so mager läuft das ist die Veränderung Mist!
    Man sollte schon wissen, wovon man schreibt!


    Sorry, aber der schreibt eine Menge halbgares Zeug!



    Das stimmt nur wenn der Motor ohne(!) Rücksicht auf die Drehmomentkurve einfach nur laufen soll.



    Die werden sogar im Serienbau eingesetzt und sind nicht pauschal lauter. Richtig ist, dass sie bei optimaler Konstruktion Leistung bringen können. Durch eine entstehende Sogwirkung schwingt die Abgassäule im richtigen Moment kräftiger von Auslassventil weg, saugt quasi den Brennraum leer und durch die Ventilüberschneidung auch schneller wieder mit Frischgas voll. Der Brennraum wird besser mit brennbarem Gemisch gefüllt, was den Verbrennungsdruck und damit Drehmoment und Leistung steigert.
    Die richtigen Druckverhältnisse in der Abgasanlage sind also sehr wohl entscheidend!



    Das ist zum Großteil viel zu pauschal dargestellt und stimmt in einigen Bereichen auch gar nicht.
    Zum einen muss man kein "Kenner" sein, um zu merken, dass Vergasermodelle in der Höhenlage wirklich sehr schlecht laufen weil nicht mehr die benötigte Masse Luft angesaugt werden kann um das Benzin optimal zu verbrennen. Und auch bei Einspritzern mit Lambda-Regelung merkt man einen starken Leistungsverlust. Der Motor spricht nicht nur etwas anders an.
    Zum anderen gab es bei Vergasermodellen anders abgestimmte Länderversionen für Länder, in denen die Motorräder in größerer Höhe bewegt werden. Zusammengefasst lassen sich Motoren eben nicht "auf ein sehr breites Luftmassenspektrum" abstimmen und liefern dann "vergleichbare Leistung"!



    Nö, mit sich ändernden Druckverhältnissen ändert sich das Volumen, somit werden nur alle Moleküle seltener. Der Sauerstoffgehalt von rund 21% bleibt gleich.



    Sehr unglücklich ausgedrückt und wieder viel zu pauschal.
    Wie bereits oben geschrieben muss die Abgassäule in die richtige Schwingung gebracht werden, einfach nur weniger "Abgasstau" kann auch zu schlechterer Füllung des Zylinders führen. Und auch auf der Einlassseite schwingt eine Gasssäule, weswegen pauschale Aussagen auch da nicht angebracht sind.



    Wenn der Motor aus ist und das Einlassventil offen steht mag das stimmen. In Betrieb sind aber sehr wohl höhere Drücke im Zylinder möglich als der Umgebungsdruck. Da schwingt ja eine Gassäule und die ist elastisch, wenn die in Bewegung ist muss man nur zum richtigen Zeitpunkt das Einlassventil öffnen und schließen.



    Nö, siehe oben.



    Falsche Annahme, siehe oben.



    Halb richtig. Die geringen Druckschwankungen der Luft, ob in der Höhenlage oder durch Änderungen auf Einlass- oder Auslassseite, sind es wirklich nicht, die Schaden anrichten. Es sind aber die u.U. zum Negativen veränderten Strömungsverhältnisse, die in der Folge z.B. zu hohen Temperaturen, als Folge von veränderter Verbrennung in Kombination mit schlechter abgeleiteten, heißen Abgasen die Auslassventile belasten. Und die gehen dann eben gerne mit der Zeit oder manchmal auch schlagartig kaputt.



    Nö, das liegt grundsätzlich daran, dass durch die Pflicht zur Einhaltung der Abgas- und Geräuschwerte ab Werk "Abstimmungsmängel" bezüglich der Leistungsentfaltung "eingebaut" werden müssen, die man durch ein anderes Mapping wieder beseitigen kann. Es ist eben nur ein Kompromiss zwischen Emissionswerten und Leistung bzw. schön fahrbarer Abstimmung. Wenn die Hersteller dürften, wie sie wollten, dann wäre es ein Leichtes die Motoren besser abzustimmen.



    Fazit 1 stimmt nur in Bezug auf die Leistung, die bessere Fahrbarkeit durch schönere Leistungsentfaltung ist aber viel spürbarer und auch mehr wert.
    Fazit 2 ist eher Unsinn weil sinnvolle(!) Änderungen keine Leistung kosten sondern bringen und nur in Verbindung mit einem geänderten Mapping voll zur Geltung kommen und man nur dann sicher sein kann, dass sie nicht ungesund für den Motor sind.


    Mein Fazit:
    Nichts Genaues weiß man nicht und pauschale Aussagen sind nicht möglich.
    Deshalb sollte man nach größeren Änderungen immer eine professionelle Abstimmung folgen lassen oder zumindest die aktuelle Abstimmung überprüfen.


    Schon klar. Aber 120 km/h sind wirklich hoch angesetzt, das ist flottes Autobahntempo.
    Ich hatte mich mal ernsthaft mit dem BMW C evolution beschäftigt, da sind die Werte der Vigo etwas ganz anderes.
    100 bzw. jetzt 160 km maximal bei 275 Kilo! :hand:


    Bei der Vigo aus dem Link sollen es durch eine "neue Batterietechnilogie" bis zu 640 km bei nur 160 kg Gewicht sein. Das wäre mehr als ausreichend.
    Bei einem Startup mit Crowdfunding und solchen fast revolutionären Daten bin ich allerdings ziemlich skeptisch!

    Das Wissen um die Zusammenhänge zu haben und sie dann noch auf andere Situationen (Rennstrecke/Straße) übertragen zu können um einen besseren Kompromiss zu erreichen klappt halt nicht immer!
    Bei Bikermans Schrauber hat es ganz offensichtlich funktioniert!
    Aber der definiert sein Können vermutlich auch nicht darüber, andere schlecht zu reden ...

    Ist immer wieder schön zu sehen, dass man mit seiner Meinung nicht alleine ist. :D
    Auf meiner internen Ignorierliste steht der nicht erst seit gestern:
    Ich antworte nicht auf seine Unverschämtheiten und Beleidigungen und aus Threads, in denen er groß auftrumpt (Kein Tippfehler!) halte ich mich meist raus. :hand: