Beiträge von -BW-

    Die Drehzahlanhebung lohnt sich nur dann wenn man manuell schalten will und dabei sehr sportlich unterwegs sein möchte.
    Auf Grund der Motorcharakteristik spürt man den Abfall der Leistung nach der Nenndrehzahl nur unzureichend und landet schnell im unmittelbar danach einsetzenden Drehzahlbegrenzer. Den Motor nach Gefühl ausquetschen ist also schwer möglich und der Blick auf den nicht allzu gut ablesbaren Drehzahlbegrenzer dabei obligatorisch.
    Wer hauptsächlich automatisch schalten lässt und/oder manuell nicht ans Leistungslimit geht braucht die Drehzahlanhebung sicher nicht!


    Dann haben auch alte Rennmoppeds ein umgekehrtes Schaltschema damit man beim Hochschalten in Schräglage nicht mit dem Fuß unter den Schalthebel muss um dann auf keinen Fall zu schalten weil man ja in Schräglage ist? :mrgreen:


    Natürlich kann man auch in der Kurve schalten, hoch und runter und sogar bremsen, das ist dann eben nix für Grobmotoriker. ;)


    Kannste auch weiter denken, ist nämlich völlig korrekt.
    Deswegen funktioniert es ja auch wenn das Gewinde nur lang genug ist, von überlang war nicht die Rede!



    Wie sind sie denn? Ich denke lang genug! ;)


    Wenn das Gewinde lang genug ist dann weiß es das!


    Kannst ja mal das ein Alu-Motorgehäuse fragen, ob es weiß, mit welchem Anzugsmoment Stehbolzen so angezogen werden. Aber Vorsicht, die Antwort könnte dich überraschen!

    42 Nm wären bei M8 der Festigkeitsklasse 12.9 noch ganz normal.
    Kennt jemand die Festigkeitsklasse der Schrauben?



    Zu spät, dann ist die Streckgrenze schon überschritten oder das Gewinde kaputt!
    Plastische Verformung ist dann schon eingetreten, die Vorspannkraft und damit die Haltbarkeit der ganzen Schraubverbindung ist bereits undefinierbar!

    Eine Mehrscheiben-Ölbadkupplung trennt nie zu 100%, das gilt auch für DCT-Modelle.
    In "D" hat man also in der Kupplung ein Schleppmoment, das zwar keine nennenswerte Kraft überträgt aber über den eingelegten(!) Gang das aufgebockte Hinterrad zum Drehen bringen kann.
    Das "Klack" beim Wechseln von "N" auf "D" kommt übrigens daher, dass das Schleppmoment der Kupplung eine Getriebewelle in Drehung versetzt und diese dann beim Einlegen des Ganges durch das kraftschlüssige Verbinden mit der zweiten, stehenden Welle schlagartig abgebremst wird.




    Warum sollte man denn beim DSG mit Auto-Hold die Kupplung ausgerechnet dann komplett trennen wenn man mit dem durch die Funktion frei werdenden rechten Fuß schon über dem Gas schweben könnte um schnell anzufahren? Wenn eine geringe Last auf der Kupplung gerade zum reaktionsschnellen Anfahren gehalten werden würde wäre das vollständige Trennen unter Auto-Hold doch kontraproduktiv! Ich bezweifle das Vorhandensein dieser Last zum direkten Losfahren. Das ginge in Richtung einer Launch-Control, die funktioniert aber etwas anders.
    Und selbst wenn es bei Autos so gemacht würde, bei dem niedrigen Gewicht eines Motorrades muss man sicher nicht den ganzen Antriebsstrang über die Kupplung vorspannen damit man an der Ampel schneller weg kommt.


    Das "Auto-Hold" ist ein Komfortfunktion, die es schon lange gibt um u.a. das Kriechen durch das hohe Schleppmoment von alten Wandlerautomatiken zu verhindern. Sonst musste man selbst in der Ebene an der Ampel immer auf der Bremse stehen.
    Bei automatisierten Doppelkupplungsgetrieben werden zwar, wie beim Motorrad üblich, meist Ölbadkupplungen verwendet, da kriecht aber nichts.
    Bleibt der höhere Komfort wenn man den Fuß auch mal von der Bremse nehmen kann und das Auto nicht gleich nach hinten oder vorne wegrollt. Und das ist vollkommen unabhängig von der Getriebe- oder Kupplungsart.