Beiträge von -BW-

    Es geht beim dynamischen Wuchten darum, wo genau das Rad eine Unwucht hat bzw. wie ungleichmäßig sich das Gewicht des Rades verteilt. Das können sogar mehrere relevante Stellen sein.


    Beispiel:

    Ein "Übergewicht", das sich gerade oben, ganz außen an der Lauffläche und in Fahrtrichtung auf der rechten Seite befindet kann man beim dynamischen Wuchten nicht mit einem Gewicht ausgleichen, das man unten mittig auf die Felge steckt, beim statischen Wuchten (reines Ausbalancieren) aber schon.

    Wenn sich das drehende Rad dann aber in verschiedenen Ebenen (Lenken, Schräglage) dynamisch bewegt führt das nur zu einer weiteren Unwucht, die die erste nicht ausgleicht. Beim dynamischen Wuchten wird deshalb zusätzlich zur Drehbewegung des Rades die Achse ausgelenkt/bewegt, die Sensorik misst die dabei entstehenden Kräfte der Taumelbewegungen und der Computer errechnet damit die genaue Lage für jede einzelne Unwucht, um dann genau vorzugeben, an welchen Stellen (Mehrzahl!) die Auswuchtgewichte zu platzieren sind. Dabei spielt es unter anderem auch eine Rolle, ob die Gewichte in Fahrtrichtung links, rechts und/oder mittig platziert werden.

    Bei Motorrädern ist das aber i.d.R. selten notwendig. Kritisch kann es nur bei sehr schlecht gefertigten Reifen und Felgen oder bei sehr breiten Rädern werden.

    Oh, sogar das volle Programm durchgezogen?!
    Finde ich aber ehrlich gesagt gut. Ich habe selbst mal dafür gesorgt, dass eine ABE vom KBA widerrufen wurde, nachdem der Hersteller bei einer sicherheitsrelevanten Reklamation etwas zu sorglos und pampig reagiert hatte.

    Schön, dass Baracuda da besser reagiert hat.

    Eigenschaften von Gummiteilen im Bereich der Bremsen darf man nicht pauschalisieren.


    Zum einen gibt es zwei grundsätzlich verschiedene Bremsflüssigkeiten auf Basis von Polyglykol (DOT 3, 4, 5.1) und Silikon (DOT 5), deren Gummidichtungen untereinander wegen unterschiedlicher Verträglichkeiten nicht austauschbar sind. Zum anderen müssen nicht mal Gummiteile aus DOT-3-Bremssystemen gegen DOT 4 beständig sein, sie könnten aufquellen, obwohl beide Flüssigkeiten auf Basis von Polyglykol hergestellt werden.

    Aus der Widerstandsfähigkeit gegen eine nicht genauer spezifizierte Bremsflüssigkeit auf eine ebenfalls vorhandene Beständigkeit gegen Benzin und Öl zu schließen ist nicht angebracht.


    PS: Das Stehaufmännchen aus meinen Kindertagen hatte eine Wiederstandfähigkeit. ;)

    Vor 1991 und seit 1975 war es ebenfalls eine EU-RiLi, die 7% mehr erlaubte.

    "Diese Regelung" gab es in der StVZO der Bundesrepublik nicht, nicht mal eine dieser Regelungen.

    Es ist die EU und die fordert kein "Lügen", sondern bei ab 1991 zugelassenen Fahrzeugen eine Abweichung von maximal 10% +4km/h (tolle Null-Toleranz erlaubt).

    Wenn da Dämmwolle drin war, dann um das gelochte Rohr am Eingang des Dämpfers herum. Woanders wäre sie sinnlos und schnell wieder raus. Und ohne Dämmwolle ergibt das gelochte Rohr auch keinen Sinn, bzw. hat keine echte dämpfende Funktion.

    Zusammen mit dem Labyrinth des db-Killers sieht das wie eine Kombination aus Reflexions- und Absorptionsdämpfers aus.

    Bitte so gut es geht vom Innenleben.

    Vielleicht kann man so die Frage nach der Platzierung der Dämmwolle klären.

    Wenn es so aussieht, als müssten die Abgase komplett durch die Wolle durch, dann würde ich bezweifeln, dass das korrekt ist. Ein Absorptionsdämpfer funktioniert jedenfalls anders. Und einen reinen Reflexionsdämpfer könnte man so auch nicht nachdämmen.

    Wenn das der Herr aus Lemgo liest ... ^^