Beiträge von NC-750-X

    Ich fahre morgen in die Eifel. Falls Interesse bestehen sollte kann man sich irgendwo im Erftkreis, Kreis Euskirchen oder im Kreis Düren treffen. Das gilt natürlich für alle, falls jemand Lust auf eine kleine Ausfahrt hat. Ich habe mir die Ecken mit möglichst vielen engen Kurven zu verschiedenen Touren zusammen gebastelt. Allerdings fahre ich eher gemütlich, ich möchte die Luft, die Sonne und die Aussicht genießen.



    Gruß Michael

    Lille:
    Ich bin völlig deiner Meinung. Die moderne Medizin - gerade auch bei alten Menschen - ist sehr vielschichtig und so muss man sie auch betrachten.


    Eines der Probleme ist dass die Medizin schon so viel kann, dass man alte Menschen nicht in Würde sterben lässt. Das ist auch etwas, das eher mit dem Umsatz für die Ärzte und Krankenhäuser als mit Menschlichkeit zu tun hat. Letztlich ist es immer eine Frage der körperlichen und geistigen Gesundheit.


    Meine demente Mutter ist kürzlich in ein Seniorenwohnheim umgezogen. Wir Kinder waren übereinstimmend der Überzeugung, dass das dringend nötig war. Sie konnte sich inzwischen nicht mehr richtig versorgen. Da mein Vater mit dem sie fast 60 Jahre zusammen war schon 2014 verstorben ist, ist sie im Augenblick dankbar für das schöne Leben, das sie hatte, aber sie leidet unter ihrer Demenz (sie kämpft vor allem mit dem Gedächtnis. Im Gutachten zu ihrer Demenz ist Ihre noch immer sehr hohe Intelligenz ausdrücklich festgestellt worden. Sie kann daher viele Ausfallerscheinungen noch kompensieren und erlebt den Verfall ihrer kognitiven Fähigkeiten zum Teil sehr bewußt mit).


    Leider ist sie mit 78 körperlich noch verhältnismäßig fit, d. h. es ist zu erwarten, dass sie noch etliche Jahre vor sich hat. Jahre, in denen Gedächtnis, Verstand und Persönlichkeit mehr und mehr verfallen werden. Für mich ist die Vorstellung Horror, dass in Deutschland jedem Menschen die beste medizinische Hilfe zuteil wird - ob das nun Sinn macht oder nicht. Sogar wenn das eigentlich unmenschlich ist.


    Es ist zu befürchten, dass meine Mutter auch dann noch durch "gute" Pflege leben wird (oder leben muss), wenn ihr Leben schon lange vorbei sein wird.



    Gruß Michael

    Es gibt in Fachkreisen wohl durchaus Überlegungen auch Organe älterer Spender zu nutzen. Für - kein Witz und absolut vernünftig! - alte Patienten. Einem 80- oder 90-Jährigen kann man durchaus noch ein Organ eines 70- oder 75-Jährigen verpflanzen. Diese Vorgehensweise erleichtert das Finden eines geeigneten Organs. Die Frage ob so etwas in Zukunft gemacht werden kann oder nicht ist wie immer eine politische Frage - und eine des Geldes. Den 80- oder 90-Jährigen mit ein paar Tabletten bald sterben zu lassen ist natürlich für die Krankenkassen wirtschaftlicher. Klingt makaber, ist aber so.



    Gruß Michael

    Ich werbe stets für die DKMS (siehe letzte Seite). Nicht nur, aber auch weil ich leider selber schon eine sehr unangenehme Erfahrung machen musste: Ich wurde mal als möglicher Spender identifiziert. Da man komplett versichert wird verlangen die Versicherungen umfangreiche Belege dafür, dass die Spende kein größeres Gesundheitsrisiko für den Spender darstellt. Das geht aber schon bei Volkskrankheiten wie Bluthochdruck los. Kritischer sind Autoimmunerkrankungen wie Diabetes - ein Diabetiker darf nicht spenden.


    Die Untersuchungen und die Bewertung der Ergebnisse dauerten Wochen. Das ist in meinen Augen wirklich ein Unding! Ich habe mit diversen Telefonaten versucht, die Geschichte zu beschleunigen, was aber erfolglos blieb. Ich war ausdrücklich bereit, ein erhöhtes Risiko als Spender zu tragen. Es gab schließlich die Möglichkeit der stationären Entnahme der Stammzellen und da wäre das bei mir als Bluthochdruckpatient erhöhte Risiko eines Infarktes geradezu lächerlich gewesen - schließlich wäre so ein Infarkt im Krankenhaus ganz sicher nicht tödlich, was eine nicht erfolgte Stammzellenübertragung für den Leukämiepatienten aber wäre.


    Was soll ich sagen? Als klar war, dass ich würde spenden dürfen (!) erhielt ich die Mitteilung, der Patient würde unerwartet keine Spende mehr benötigen. Wunderheilung? Eher nicht. Evtl. wegen des Datenschutzes oder warum auch immer erhielt ich keine offizielle Information, aber während eines Telefonates mit der DKMS wurde mir sozusagen zwischen den Zeilen die klar verständliche Bestätigung gegeben dass die Person verstorben war. Obwohl das nun schon einige Jahre her ist - wenn ich daran denke könnte ich vor Wut und Trauer heulen!


    Wie gesagt, ich werbe ständig für die DKMS. Je mehr Leute dort registriert sind, desto schneller und einfacher können Lebendspender gefunden werden. Damit nicht noch mehr Patienten sozusagen auf der Zielgeraden zur Rettung sterben. Geht auf http://www.dkms.de und fordert das kostenlose Set zur Typisierung an. Wer weiß, evtl. ist es einmal ein Familienmitglied oder ein anderer für Euch wichtiger Mensch, der Hilfe braucht.



    Gruß Michael

    Ich bin im Augenblick auch noch auf der Suche nach der besten Lösung für meine NC 750 X. Ich habe allerdings genau den umgekehrten Anspruch: Ich möchte das Navi möglichst dauerhaft am Fahrzeug lassen können. Dazu benutze ich eine abschließbare Halterung von Touratech und im Augenblick wieder das RAM Mount System. Ich habe einen Verbinder so umgebaut, dass man Werkzeug zum Öffnen braucht. Die beiden Kabelbinder haben denselben Zweck, sie sollen das werkzeuglose Demontieren erschweren. So sieht das im Moment aus:



    Leider hat das einen blöden Fehler: Die RAM Kugeln verformen sich mit der Zeit. Nicht nach ein paar Stunden, aber nach ein paar Tagen. Die Verbindung wird immer lockerer, nach ein paar Tagen beginnt sich das Navi bei jeder Bodenwelle zu verstellen. RAM Mount ist sehr gut für "vor der Tagestour dran, nach der Tagestour ab". Da hat das Gummi jede Nacht Zeit, sich wieder zurückzuverformen.


    Ich habe mir nun eine andere Konstruktion ausgedacht, die ich aber erst bauen muss. Das dürfte vor dem Wochenende nicht klappen, ich werde aber berichten.



    Gruß Michael