Beiträge von NC-750-X

    Wie wäre es kommende Woche mit einer Ausfahrt? Ohne Bollerwagen, Bier nur bleifrei, kein Rastenschleifen, aber mit den vielen Eifelkurven. Als ich kürzlich mit meiner Frau und den Hunden eine Eifeltour gemacht habe, habe ich sehr reizvolle Ecken gefunden. Ich werde mal mit dem Motoplaner einen Tourvorschlag basteln.


    Als Startpunkt dachte ich an den für diese Zwecke sehr bewährten P+R-Parkplatz in Erftstadt. Der liegt südwestlich von Köln und ist aus allen Richtungen über A 1, A 61 und B 265 gut erreichbar.


    Wie sieht's aus? Besteht Interesse?



    Gruß Michael

    Keine Angst, auf Dauer wird man in der gesamten Modellpalette solche Getriebe bekommen können - nur kann das durchaus noch ein Jahrzehnt oder länger dauern. Erst einmal lohnt der Aufwand nur bei Motorenneuentwicklungen und dann müssen nach und nach die Kunden dafür begeistert werden. Da wird Honda sicher langfristig denken.



    Gruß Michael

    Dann will ich mal meine eigenen Erfahrungen aktualisieren:


    Die Reifen hatten anfänglich eine Phase in der sie sehr rutschig waren und schnell das ohnehin irrwitzig geringe Profil abgebaut haben.


    Sie wurden dann nach einiger Zeit zumindest bei Trockenheit etwas kalkulierbarer, neigten aber immer noch zu plötzlichem, vorher nicht erkennbaren Kontaktverlust. Bei Nässe sind die Dinger sowieso indiskutabel. Mit dem Hinterrad ein Zorro-Z auf den Asphalt zaubern? Mit dem komischen 609er Dunlop kein Problem! Das mag nicht gut für die Unterwäsche sein, aber für die Passanten, die solche Fahrmanöver beobachten dürfen ist das ganz sicher ein tolles Schauspiel!


    Bei aktuell 7.100 km ist noch immer prozentual erstaunlich viel Profil vorhanden. Ich habe allerdings den Eindruck, dass der Vorderreifen recht gleichmäßig abgefahren wurde, während der hintere Reifen offenbar anfänglich im Verschleißbereich eine deutlich weichere Mischung als jetzt hatte. Keine Ahnung ob das Absicht ist (ich kenne unterschiedliche Härten nur mit einer harten Mitte und weichen Seiten und das ist für mich auch die einzig vernünftige Aufteilung) oder ob die Gummimischung der Dunlops schlicht ungleichmäßig ist. Das würde auch die Unterschiede im Verschleißverhalten erklären: Es scheint Zufall zu sein, ob man weiche oder harte Mischungen erwischt und es scheint sogar bei einem Reifen Härteunterschiede zu geben.


    Mein aktuller Reifenzustand:






    Vorne haben die abgefahrensten Stellen 1,7 mm, hinten 2,65 mm. Klingt sehr wenig, relativiert sich aber, wenn man bedenkt, dass der hintere Reifen niegelnagelneu nur zwischen 5 und 6 mm und der vordere noch weniger hatte.



    Gruß Michael


    Solch einen hanebüchenen Unsinn erzählen auch viele Raucher die einen überzeugen wollen, dass es ohne Zigarette nicht ginge, ihnen die Kippe sogar gut täte.


    Stimmt nur nicht, ist einfach falsch.


    Der Alkoholiker wird körperlich süchtig, der braucht tatsächlich Alkohol. Ohne funktioniert sein Körper nicht mehr richtig. Ein Alkoholiker, der nach einem Unfall im Koma liegt (ob künstlich oder nicht ist da egal) bekommt Entzugserscheinungen. Der Körper ist abhängig.


    Gleicher Fall bei einem Raucher: Dessen Körper zeigt im Koma keinen Entzug, der Körper freut sich über jede nicht gerauchte Fluppe. Weil man vom Rauchen nur psychisch, aber nicht physisch abhängig wird. Abhängig sind wir nur im Kopf. Bewußtsein aus = Abhängigkeit aus.


    Exakt so ist es beim Lärm: Weniger Lärm senkt den Blutdruck und verbessert die Erholung bzw. Genesung.


    Oder kürzer: Du bildest Dir bloß ein, Lärm zu brauchen.



    Gruß Michael

    Noch etwas nur so als Anregung zum Nachdenken:


    Wegen der Stickoxide wird über eine neue Plakette für Autos nachgedacht: Die blaue Plakette ohne die man zukünftig wohl nicht mehr in verschiedene Ballungsräume kommen wird. Ja, die Stickoxide stellen ein gesundheitliches Risiko dar, auch wenn es nur wenige belastbare Zahlen gibt. Trotzdem ist das Risiko so groß, dass es seitens der Politik ernst genommen wird. Besitzer sogar noch fast neuer Autos mit Dieselantrieb werden daher wohl damit leben müssen zumindest zeitweise nicht mehr in die Ballungsräume fahren zu dürfen.


    Bei einer anderen, deutlich höheren Gesundheitsgefährdung ist die Politik bisher äußerst zurückhaltend. Obwohl die hohen Gefahren längst erforscht und bekannt sind, interessiert sich keine Sau dafür. Warum eigentlich nicht?


    Wenn man die Stickoxide mal so wie den unnötigen Verkehrslärm behandeln würde, dann könnte ich sagen: "Ich mag Diesel! Also will ich mit jedem Diesel in jede Stadt fahren dürfen. So ein Diesel hat für mich halt einen schöneren Sound als ein Benziner. Und auf schönen Motorsound habe ich ein Recht."


    Höre ich da jetzt plötzlich Widerspruch? Das ginge ja nicht; man müsse doch die Bürger schützen? Ja, richtig! Aber warum gilt das nur für Stickoxide, die in den vorkommenden Konzentrationen ein deutlich geringeres Gesundheitsrisiko als Lärm darstellen? Wenn sehr viele Menschen durch Stickoxide erkranken, dann ist das ein einstelliger Prozentsatz, beim Lärm geht die Quote nah an die 100 %.


    Was am Lärm so gefährlich ist, ist die Tatsache, dass das Gehirn die Überlastung der Ohren ausblendet und unserem Bewußtsein einfach nicht mehr mitteilt. Wer sich eine gewisse Zeit in einer lauten Umgebung aufhält, der empfindet sie nicht mehr als laut. Das Gehirn filtert den Sinneseindruck, der objektiv vorhandene Schalldruck zerstört aber weiter unwiederbringlich Hörzellen.


    Liebe Leute, die Ihr den Sound so liebt: Ihr macht Euer Gehör trotzdem kaputt! Und das der Anwohner, die sich nicht wehren können. Bei denen der Lärm auch noch einen massiven Stressfaktor darstellt - mit den üblichen Folgen wie Schlafstörungen, Bluthochdruck u. ä. m..


    Wie gesagt, das soll nur eine Anregung zum Nachdenken sein.



    Gruß Michael

    Das ist eine saublöde Spirale: Krawalltüten (egal ob Zubehör oder serienmäßig, egal ob manipuliert oder nicht) verkaufen sich gut. Also liefern die Hersteller und Importeure Auspuffanlagen, die nur bei Prüfdrehzahl leise und ansonsten brachial laut sind. Das macht Porsche ebenso wie andere Autohersteller und bei den Motorrädern wird Harley Davidson auch nicht der enzige Hersteller sein, der diesen Trick anwendet.


    Das ist im Grunde genau das, was auch VW bei den Dieselabgasen machte. Der einzige Unterschied ist, dass es bei den Klappenauspuffanlagen jeder weiß und das irgendwie fast noch legal ist, also kein Jurist etwas dagegen tun kann, weil die Tüten bei Prüfdrehzahl eben auch auf der Straße leiser sind. Bis sich auf der Straße die Drehzahl ein wenig ändert und die Karre wieder brüllt. Nicht im Sinne des Gesetzgebers, aber die Lücke im Gesetz zu nutzen ist eben nicht verboten.


    Zurück zur Spirale: Die Hersteller liefern den Mist und die tumben Stammtischdoofs, die das berühmte "mein dies, mein das"-Spielchen gewinnen wollen kaufen natürlich die lauteste Kiste. Weshalb sich die Hersteller noch mehr Mühe geben, schon die legalen Auspuffanlagen so laut wie irgend möglich zu machen. Je nach Käuferzielgruppe macht das der eine Hersteller mehr oder weniger als der andere, aber grundsätzlich ist das ein gängiges Spielchen.


    Die Typen, denen der legale Lärm nicht reicht rüsten mit Zubehörauspuffanlagen auf. Ja, es belegt eine echte Charakterschwäche, wenn einer sich mit voller Absicht um maximalen Lärm bemüht, aber breite Schichten der Gesellschaft haben mit der Akzeptanz bzw. fast schon Verherrlichung des Krachs die Latte sehr niedrig gehängt. Vom Darf-man-ja-Lärm bis zum wirklich nur noch asozial zu nennenden Angriff auf die Gesundheit von unschuldigen Dritten ist es kein großer Schritt.


    Es gab mal Zeiten, da galten bei den Autos die leisesten Motoren als die besten. Oberklasse hieß, dass man im Leerlauf genau hinhören mußte um festzustellen ob der Motor schon lief oder noch aus war. Und bei normaler Fahrt waren Wind- und Reifengeräusche lauter als der Motor. Das galt nicht nur für Rolls Royce & Co., es gab Zeiten da bemühte sich selbst der Hersteller der "sportlichen" Limousinen namens BMW in dieser Richtung. Als Beispiel seien die ersten Zwölfzylinder aus dem Hause BMW genannt. Da säuselte der Auspuff, da wäre niemals auch nur ein lauter Ton in die Umwelt entlassen worden.


    Unser Wertesystem ist irgendwie verstellt, es müßte dringend mal neu justiert werden. Leise müßte wieder erstrebenswert sein, weil leise für hochwertig, gut und leistungsfähig stehen würde. Ist doch so: Für eine hohe Leistungsabgabe muß man nur einen schwachen Motor hochdrehen und ausquetschen, ein wirklich kräftiger Motor schüttelt das bißchen Leistung locker aus dem Ärmel, er muß also eben nicht hochgedreht werden. Folglich ist ein lauter Motor ein schwacher Motor. Genau diese Assoziation müßte jeder Mensch, egal ob Motorrad- oder Autofahrer oder nur Anwohner oder Passant haben, dann würden sich all die Leute, die jetzt den ach so tollen Sound haben wollen um 180° drehen und sich um den leisesten Auspuff streiten.



    Gruß Michael