Beiträge von Ishigaki-kun

    Nimm doch einfach die Killer ausm IXIL. Geht einfacher und braucht weniger Werkzeug.


    Und wenn dann so einige Leute sich über den Lärm beschweren, gibst du einfach vor sie akustisch nicht zu hören :whistle:

    Nun wurde ja hierzulande die bisher von Deutschland ignorierte Regel zur EU-weiten 2013er Führerscheinneuregelung umgesetzt. Man darf mit dem A2 Führerschein wenn gedrosselt, nur noch Motorräder mit maximal 95 PS Ausgangsleistung fahren.


    Triumph hat sich dieses Problems angenommen und extra eine vierte Version ihrer neuen Street-Triple-765-Reihe auf den deutschen/europäischen Markt gebracht. Eine eigentliche Street Triple S mit alternativem 660ccm Motor (95 PS) statt dem neuen 765ccm Motor (113 PS). Street Triple S 660


    Allerdings find ich die etwas fehlplatziert. Die reizt zwar für die 48 PS Klasse das Maximum voll aus (95 PS), wird aber dennoch immer die kleine Schwester bleiben. Sie hat ja nicht einfach nur weniger Leistung, sondern auch weniger Hubraum als die großen Schwestern (105 ccm). Den kleineren Hubraum find ich nicht verkehrt, eher die hohe Leistung und der hohe Preis. Kostet nur 300€ weniger als die Street Triple S mit regulärem 765 Motor, setzt sich von dieser nicht weit genug ab als Einstiegsmoped. Ein 660ccm Dreizylinder mit um die 75 PS und im Preisbereich um 6500-7500€ wär wohl interessant.

    Ich tippe auf Probleme mit dem ABS an sich oder gar dem ABS-Sensor. Wenn zum Beispiel der vordere Sensor ausfällt, könnte es vermutlich passieren dass das DCT nicht mehr schaltet. Wie ich darauf komme? Nun hier im Forum wurde schon öfters berichtet, dass man mit der DCT-NC keine Leistungsmessung auf nem Prüfstand absolvieren kann, da sich hierbei das vordere Rad nicht dreht (es ist ja logischerweise nur das Hinterrad auf der Rolle) und deswegen das DCT nicht schaltet.


    Wenn jetzt bei Dir der vordere Raddrehzahl-Sensor ausgefallen ist, denkt das DCT vielleicht "Vorderrad dreht sich nicht" und schaltet dann nicht mehr.

    Ja ist wirklich quatsch.


    Eine hohe Zündwilligkeit ist beim Benziner ohnehin unerwünscht, da die Zündung kontrolliert zum bestimmten Zeitpunkt erfolgen soll. Hohe Zündwilligkeit bedeutet Klopfgefahr, also dass sich ein Teil des Gemisches vor der kontrollierten Zündung entzündet. Das kann den Motor schädigen, da sich der Kolben hierbei noch im Aufwärtshub befindet und dieser dann gegen die verfrühte selbstgezündete Verbrennung arbeitet. Deswegen "Klopfen".


    Ein wichtiges Kriterium für die Leistung und Effizienz eines Verbrennungsmotors ist die Verdichtung. Je höher die Verdichtung, desto bessere Leistungsabgabe und höherer Wirkungsgrad. Leider bedeutet eine hohe Verdichtung auch eine stärkere Reibung der Luft, wodurch sich die verdichtete Luft beim komprimieren mehr erhitzt. Hier kommt es dann durch ein Benzin mit niedrigerem Oktan eher zur Selbstzündung. Nur ist die Verdichtung eben ein fester Wert der von der Geometrie des Motors abhängt - Hubraum und Brennraum. Eine Änderung der Verdichtung lässt sich daher nicht so leicht ändern, man müsste den Motor bearbeiten (zum Beispiel den Zylinderkopf um ein paar Zehntel mm planen).


    Und wie hier schon geschrieben wurde, lässt sich wohl über den Zündzeitpunkt beim höheren Oktan Benzin auch etwas mehr Leistung rausholen. Wenn das Steuergerät dazu in der Lage ist. Der Zündzeitpunkt ist sowieso ein dynamischer Wert, da die Verbrennung egal bei welcher Drehzahl immer die gleiche Dauer hat. Somit muss mit steigender Drehzahl der Zündzeitpunkt immer weiter vorgelegt werden.


    Ist der Motor kalt, gib ihm Sechseinhalb. Schnell ist der Motor warm und Du kannst vollgas fahr'n!


    Scootertourist: Machs nicht so spannend, schreibs einfach. Hier kann jeder seine Ansicht darlegen. Und im Zweifel sind wir doch alle "Experten" ;)

    Also ich meine ja, dass es nicht nur auf die Betriebstemperatur vom Öl ankommt. Wichtig finde ich, dass sich der Motor möglichst gleichmäßig durchwärmt, vorallem bei modernen Motoren mit ihren immer kleineren Toleranzen (Spiel). Bei Vollgas und hohen Drehzahlen direkt nach dem Kaltstart erwärmt sich der Motorblock ungleichmäßig, wodurch ja auch Verspannungen entstehen können. Durch das Vollgas wird der Kolbenboden in der Mitte thermisch stark belastet und durch die hohe Drehzahl gibts ne hohe Reibung an der Zylinderlauffläche was zur stärkeren Erwärmung dieser führt, während der Rest vom Motorblock noch ziemlich kalt ist.


    Übrigens für die Umweltapostel: Im kalten Zustand verbraucht ein Motor mehr (weil mehr Kraftstoff eingespritzt wird) und die Emissionen sind erhöht (weil Kat und Motor nicht auf Betriebstemperatur). Viele Kaltstarts in kurzen Abständen könnten demnach also rein rechnerisch sogar schädlicher für die Umwelt sein als wenige Starts mit mehr Laufenlassen/Warmhalten. Ähnliches kennt man aber auch vom Alltag. Zum Beispiel Computer oder Leuchstoffröhren. Diese sollen ja auch nicht mehrmals am Tag ein- und ausgeschaltet werden, sondern stattdessen lieber bis zum Feierabend angelassen werden.

    Bei den hochdrehenden Vierzylindern kosten die Kleinpotts alle Leistung. Braucht man nur mal in Google nach Erfahrungen suchen und findet einige Themen anderer Foren, hauptsächlich die Vierzylinderfraktion. Mit den Killern gibts anscheinend deutlichen Leistungsverlust. Ohne kaum. Ich denke dass mit den Killern der Durchflussquerschnitt zu klein wird, wodurch es bei hohen Drehzahlen (viel Abgas) zu einer Flaschenhalswirkung kommt.


    Bei der NC muss es nicht so sein. Diese fährt ja niedrige Drehzahlen. Es könnte sogar sein, dass sich das Drehmoment untenrum verstärkt. Hatte ich bei meiner mit dem Akra bemerkt. Mit Killer war sie untenrum nen klitzkleinen Hauch geschmeider.