Beiträge von sven.cnrd


    In meinem Fall hatte sich die Kette an der Schwinge verhakt, war aber auch noch mit den letzten Gliedern auf dem Kettenrad. Ich musste dann quasi erstmal die Kette ausfädeln, um die Fuhre wegzuschieben.
    Ich denke, dass bei höheren Geschwindigkeiten vieles, das der Kette im Weg ist, erstmal abgerissen wird, bevor es zur vollständigen Blockade des Hinterrads kommt. Einen ordentlichen Ruck wird es dennoch geben, ich bin nicht scharf drauf es auszuprobieren. Und wenn, dann bitte auf einer geraden und freien Strecke.

    //Edit: hier stand noch ein wenig Schwachsinn, sowas passiert wenn man schlecht geschlafen hat. Schwachsinn Ende.


    Mir ist auch mal eine relativ alte Kette (ebenfalls >20t Km) an der kleinen Varadero runtergesprungen. Die war eigentlich ebenfalls noch gut gespannt und auch noch nicht im "roten Bereich" der Anzeige. Kettenrad war auch noch OK. Bei mir was das zum Glück beim Lastwechsel beim runterschalten vom zweiten in dern ersten und somit harmlos. Die Kette und das Kettenrad waren danach dennoch nicht mehr zu gebrauchen.


    Driften, bis die Koffer aufsetzen... :roll:


    Da hat der hier ja noch mehr Stil:

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    Ich zitiere mal das Handbuch:



    Was hat es damit auf sich? Ist vom gerne praktizierten Aussaugen (auch meinerseits bisher) wirklich abzuraten? Kann der Filter beschädigt werden?
    Klar ist: Aussaugen ist wie du schon schreibst kein Ersatz für einen neuen Filter :D

    Richtig, ohne Garantie kannst du dir die Jahresinspektion getrost sparen und nach den Kilometern gehen - solange du keine 10 Jahre brauchst um die vollzubekommen. Irgendwann macht es schon auch unabhängig von den Kilometern Sinn, eine Inspektion durchzuführen.
    Wichtig dabei ist, dass du eben als Ersatz für die jährliche immer wieder mal selbst eine Inspektion durchführst. Bei der jährlichen wird ja nicht nur Öl gewehselt, sondern vor allem auch alles mögliche kontrolliert! Näheres dazu findest du im Handbuch, da gibt es eine Tabelle was wann zu kontrollieren und zu tauschen ist.
    Unterlässt du hingegen die Inspektion ganz setzt du nicht nur deinen Motor sondern im schlimmsten Fall auch dein Leben aufs Spiel. Wollte ich nur mal gesagt haben, sonst sparst du nach unserem Rat noch am falschen Ende.


    //Edit: Im Anhang ist mal die (englische) Wartungstabelle der NC700X, zwei Seiten aus dem Fahrerhandbuch das bei jeder guten Gebrauchten dabei sein sollte. Wenns eine aus Deutschland ist auch auf Deutsch ;)

    Also ich kann die Richtung, in die sich dieses Thema entwickelt ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehen. Ich finde im Vergleich zu anderen Motorrädern ist die NC überaus günstig, hauptsächlich geschuldet durch den niedrigen Verbrauch und bei entsprechender Fahrweise (wie ich hier bisher lese) auch geringen Reifenverschleiss.
    Ich habe mich vor dem Kauf (was ja nicht lange her ist) auch über die Kosten für die Verschleissteile (Reifen, Bremsbelege, Kettensatz usw.) informiert, und finde dass auch da alles im Rahmen liegt. Bein Kauf habe ich extra nach einem Modell mit geringer Laufzeit gesucht, dass außerhalb der Garantie ist - um mir die Inspektionen zu ersparen. Kauft man beim Händler hat man für die ganz schlimmen Fälle ja immernoch Gewährleistung.
    Ja, Motorrad fahren ist halt kein günstiges Hobby (sofern man es als Hobby betrachtet). Nimmt man jedoch selbst an und an mal Werkzeug in die Hand um sich die ein oder andere Inspektion zu sparen (einen Ölwechsel wird jeder mit entsprechendem Willen hinbekommen) lässt sich eine Menge Geld sparen. Im Vergleich zum Auto sind die Wartungen auch wesentlich einfacher selbst zu bewältigen, da eine Hebebühne nicht nötig ist. Das Originale Werkstatthandbuch, so teuer es zuerst auch scheinen mag, hat sich da auch schnell gelohnt und ist wirklich hilfreich!

    So, ca. 100 Km hat der neue alte Tankrucksack jetzt auf dem Buckel. Die beiden Magnete, die an den Seitenlaschen befestigt werden mussten habe ich nun für 10 Euro beim Sattler einnähen lassen - ist einfach sauberer und robuster als alles was ich selbst hinbekomme. Die Magnete im Rucksack habe ich an einen passend ausgeschnittenen Karton (Cornflakespackung) geklebt und diesen eingelegt, sodass mein Tankrucksack nun einen Kartonboden hat.
    Was sol ich sagen, es hält einfach. Abgesehen davon, das er um 180° gedreht ist ist alles wie früher auf dem Blechtank. Rucksack grob draufwerfen, losfahren, gut ist's. Gestern hatte ich abseits der "Normalladung" (Notebook in der Notebooktasche + 1 Paar Schuhe) noch einen Pullover und einen kleineren Einkauf darin untergebracht. Insgesamt deutlich über 10 Kg im Rucksack mit Schwerpunkt irgendwo auf der Höhe zwischen Bauch und Kinn. Probleme: Keine.
    Für mich ist das Problem damit genau so gelöst, wie ich es wollte: EIn Tankrucksack mit ordentlichem Fassungsvermögen, der jederzeit sofort angebracht werden kann, ohne dass eine Grundplatte zurückbleiben muss wenn ich ohne fahre.


    Fazit: Nachbau jederzeit zu empfehlen, sollte mit jedem entsprechend großen Tankrucksack funktionieren. Kosten für die Magnete: ca. 25 Euro.
    Bilder anbei - auch die "nachgereichten" von den Magneten im "Tank"-Deckel.


    Weder beim Auto noch beim Motorrad trete/ziehe ich die Kupplung beim schalten durch, und zwar weder beim hoch- noch beim runterschalten. Wie hier schon geschrieben wurde geht insbesondere hochschalten fast bzw. mit entsprechendem Willen auch ganz ohne Kupplung, sofern man kurz das Gas leicht wegnimmt.
    Bei meiner alten Varadero war das im Prinzip der einzige saubere Weg oberhalb von 11000 Umdrehungen bergauf noch hochzuschalten: Kupplung leicht anziehen und reinhauen, ohne Gas weg zu nehmen. Das war quasi schalten ohne Kraftverlust, wie beim DCT. Wobei "Kraft" da eben sehr relativ war ;)


    Mist, genau das wollte ich vorhin noch dazu editieren. Bei meiner alten Varadero hatte ich das Problem auch immer, bis ich dann eben da drauf gekommen bin. Kupplung nur an den Schleifpunkt ziehen zum schalten, nicht ganz durch. Bei der NC mach ich das standardmäßig ebenfalls, vermutlich habe ich normalerweise das Problem daher nicht. Aber beim "überspringen" eines Gang muss man die Kupplung eben komplett durchziehen. :D
    Ich weiß nicht, ob ich das überspringen eines Gang generell als unsauber bezeichnen würde. Ich finde schon, dass es Situationen gibt, in denen das Sinn macht, aber das ist jetzt Off-Topic.