Da das hier nun sowieso ein Neonfarben-Thread geworden ist will ich noch eines loswerden: Ich fahre wie hier schon öfters erwähnt täglich, auch im Winter sofern die Bedingugnen es zulassen, mit dem Motorrad zur Arbeit. Im Winter oft bei Dunkelheit und Nebel. Seit diesem Winter habe ich eine Neongelbe Jacke, und der Unterschied ist gewaltig. Man wird bei schlechten Bedingungen wesentlich besser wahrgenommen. Bei schönem Wetter (hell und trocken, gute Sicht) macht es keinen Unterschied, wie Roger bereits erwähnte: wer pennt, der pennt.
All diejenigen, die bei Dunkelheit, Regen oder Nebel unterbewusst nicht mit einem Motorradfahrer rechnen, werden bei schlechten Sichtverhältnissen gerne mal von der neongelben Jacke aufgeschreckt. Man merkt das dann oft, wenn sie schon losfahren wollen und dann doch nochmal überrascht den Kopf drehen. Früher wären Sie losgefahren, derlei Schocksituationen hatte ich früher beinahe monatlich.
Ich kann neongelbe Jacken im allgemeinen nur empfehlen. Ich bin übrigens positiv überrascht, es sieht auch noch gut aus. schwarze Hose, schwarzer Helm mit geklebten Reflektorstreifen, Neongelbe Jacke mit schwarzen Akzenten. Also nicht so extrem wie im weiter oben geposteten Bild, aber ausreichend.
Wer keine neongelbe Jacke hat sollte bei Touren mit zu erwartenden schlechten Sichtverhältnissen vielleicht dennoch über eine Warnweste nachdenken. Es hilft. Wirklich.
Beiträge von sven.cnrd
-
-
Schlimme Sache sowas. Man denkt bei tödlichen Motorradunfällen immer an Raser, die Sonntags bei gutem Wetter Baumkontakt bekommen. Die Gefahr, die schon von Auffahrunfällen innerorts bei 50 Km/h ausgeht, wird oft unterschätzt. Das reicht locker um tot zu sein. Die Motorräder sehen danach dennoch oft recht harmlos aus, die Helme oftmals aber nicht. Die Kräfte, die schon bei 50 Km/h wirken sind extrem.
Denkt mal drüber nach, wenn ihr das nächste mal 150 drauf habt. Oder vielleicht besser nicht. -
Falls das jetzt als Kritik rüberkam: so was das nicht gemeint. Ich habe den Videobeitrag nur kurz an ein paar Stellen durchgeklickt und dann abgebrochen, weil ich dafür noch zu nüchtern war. Zur tatsächlichen Thematik kann ich also nichts sagen. Der Vergleich zum dritten Reich mag also angebracht sein oder auch nicht, an dieser Stelle von mir keine Wertung.
Ich finde es lediglich interessant, wie doch tatsächlich jede Diskussion ausreichender Länge immer wieder dieses Thema berührt.
-
Im weiteren Sinne wäre Godwin's law damit wohl mal wieder bestätigt.
-
Zitat von HasiendaAlles anzeigen
Was mag in Deiner Kindheit nur schiefgegangen sein, dass Du ein solcher Misantroph geworden bist?
...womit wir schon wieder bei "wie wir im Forum miteinander umgehen" wären. Ich bin vehementer Spender und verstehe die Argumente der Verweigerer auch nicht. Das heißt aber nicht, dass ich kein Verständnis dafür habe. Das gilt im übrigen auch für alle Themen abseits der Organspende.
Wenn Sin_Organspendeausweis seine Weichteile für sich behalten will soll er das. Er hat andere Dinge zu geben, scheinbar vor allem in Form von Forenbeiträgen zu alen denkbaren Themengebieten.
-
Wie gesagt, ich kann mir das hier nicht vorstellen. Würden derartige pläne auf den Tisch kommen würde das wieder als Datenschutz-Apokalypse durch die Medien getrieben. Anschließend würde der verantwortliche Minister sofort den zuständigen Generalstaatsanwalt äääh Datenschutzverantwortlichen in den Vorruhestand versetzen und kräftig zurückrudern.
Interessant ist übrigens, dass die Wiederspruchspflicht in Österreich auch für Ausländer gilt. Ihr solltet euch, entschlossen wie ihr seid, also vielleicht das nächste mal dort erfassen lassen, bevor ihr eine Österreich-Tour plant.
-
Zitat von sin_motoAlles anzeigen
Nein, Pietätlosigkeit sollte nicht per Gesetz zum Regelfall erhoben werden und das Ausweiden keinen rechtliche Legitimation erhalten, jedenfalls nicht gegen den Willen des Sterbenden

Lapidar gesagt könnte man natürlich den Spieß umdrehen und Organspende einfach als opt-out definieren. Man müsste also quasi einen "nicht-Organspendeausweis" dabei haben, um der Organspende zu wiedersprechen. Meiner Erfahrung nach wäre das über die gesamte Gesellschaft gebrochen die passendere Lösung.
Bei genauerer Betrachtung ist das aber nicht so einfach. Es muss sichergestellt werden, dass diese Verweigerung der Organspende auch eingehalten wird. Was wäre, wenn der Ausweis nur nicht gefunden wird? z.B. Geldbeutel nicht dabei? Es müsste also quasi eine Art zentrales Bürgerverzeichnis geben, in dem man sich von der Organspende ausschließen lassen kann. So könnte geprüft werden, sobald der Tote identifiziert ist. Ist sowas in Datenschutz-Deutschland denkbar? Nein. Also bleibt alles wie es ist, und weiterhin sterben tausende, nur weil die Hälfte der Bevölkerung keine Lust hat sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Und nein, der Mangel ist nicht Schuld derer die die Organspende verweigern (auch wenn ich diese Haltung dennoch selbst nicht verstehen kann). Der Mangel ist Schuld derer, die sich darüber keine Gedanken machen und/oder zu faul sind den Ausweis auszufüllen. -
Also ich bin jetzt nicht der große Autobahnfahrer, aber als ich meine mit 1600 km abgeholt habe (bisher die einzige Autobahnfahrt) hatte ich mit meinen 1,90m/75kg schon mal Tacho 185 drauf und nicht das Gefühl, dass da bergab mit Rückenwind nicht noch was gehen würde.
Also mit idealen Bedingungen müsste man sie im 6. eigentlich in den Begrenzer bekommen denke ich. Aber bei Windstille auf der Ebene? Tacho 185 mit viel Anlauf, auf jeden Fall bei mir.Wen interessierts, bei 0-130 macht Motorradfahren viel mehr Spaß!
-
Zum Thema wie gehen wir miteinander um nur so viel: es wurde bereits alles gesagt. Einzig könnte man noch anmerken, dass wir hier regional auch weit verteilt sind. Manche kommen eben aus Regionen, in denen ein rauher Umgangston volkommen normal ist ("ja leck mich doch am Arsch!" ist hier auch ein Ausdruck der Überraschung...), andere haben dafür vielleicht kein Verständnis.
Hier mache ich jetzt die Überleitung zu dem Thema, das mir wichtiger ist: Nicht mehr OK finde ich den Umgangston erst dann, wenn es es persönliche und direkte Beleidigungen geht. Wie hart diese Beleidigung dann ist, ist eigentlich irrelevent. Jemanden einen Idioten zu nennen ist ebenso wenig OK wie alles schlimmere was euch nun einfällt. Hier solten auch die Mods einschreiten, je nach Schwere mit Verwarnung bis Sperrung. Bei allem anderen finde ich, solten die mods höchstens lenkend tätig werden (z.B. bitte mal wieder zurück zum Thema das Threads).
Wenn es eins gibt, was ich nicht brauchen kann, sind es Foren, in denen sofort Threads geschlossen wird, sobald die erste Antwort da ist (Thema ist ja damit durch
), oder auch sobald zu viele Beiträge off-Topic sind (hier kann man ja erstmal lenken und abwarten wie es sich entwickelt). Im Biergarten bleibt man ja auch nicht stundenlang beim selben Thema, wäre ja langweilig.In diesem Sinne: alles gut so, weitermachen, liebe Mods!
-
Das alles wäre nie passiert, wenn wir einen Popcorn-Smiley hätten! Dann könnten wir uns hier alle zurücklehnen und die Streithähne genießen, anstatt Öl ins Feuer zu gießen!
//Edit: Übrigens ist mir erst beim nachträglichen Verlinken aufgefallen, dass es ja sogar ryker war, der die Forderung nach dem Popcorn-Smiley erst auf den Tisch gebracht hat
//Edit2: Um noch was zum Thema hinzuzufügen: Es ist geradezu bezeichnend für die deutsche Ordentlichkeit, dass alle Beiträge zum Thema Touren, im korrekten Thread "Touren" angelegt werden müssen. Dass eröffnen neuer Threads zu bereits existierenden Themen ist verpoten! Rykers Bitte bezüglich Sarkasmus schließe ich mich im übrigen an.