Ich bin gestern die erste größere 200km-Runde mit dem Tourance Next gefahren. Straße war komplett trocken, die Strecke bestand hochschwarzwaldtypisch ausschließlich aus Kurven, Asphaltqualität überwiegend gut bis mittelmäßig geflickt. Ich fand die Dunlop-Originalbereifung schon gut, den Metzeler finde ich aber noch besser. Vom Grip nehmen sie sich beide zwar nichts, d.h. fahren bis die Rasten aufsetzen geht problemlos, aber der TN vermittelt mir subjektiv mehr Vertrauen. Beim Dunlop wusste ich nie recht, wo der Grenzbereich beginnt, beim TN habe ich mehr Gefühl für das was zwischen Reifen und Straße passiert, die Rückmeldung ist mE ausgewogener. Zwei, drei kleine Rutscher waren dabei - die haben sich aber mehr nach gut kontrollierbarem Drift als Schrecksekunde angefühlt. Vorne bleibt aufgrund der Reifenform ein rel. breiter Angststreifen, hinten ist er schon bis an die Reifenkante komplett gefahren. Bislang bin ich schwer begeistert. Wenn dann noch >10000km Laufleistung rauskommen, scheint er mir nahe am ideal zu sein.
Was mir gestern durch den Kopf gegangen ist: ich bin zügig gefahren, aber nicht gerast. Der Hinterreifen war bis an die Kante angefahren, aber es haben nur zwei mal die Rasten aufgesetzt. Bei der 750 S sind die Fußrasten doch 3cm niedriger, wenn ich mich nicht irre?! Wenn man das Gripniveau der Reifen nutzt, dann müssten dort doch permanent die Rasten aufsetzen. Das hielte ich für äußerst ungut. Kann das ein "S"-Fahrer bestätigen?