Beiträge von Ritzelschleifer

    Ich habe gestern der CB einen neuen Satz Reifen gegönnt. Die originalen Pirelli Scorpion Trail I hatten zwar noch etwas Restprofil, aber das Fahren mit ihnen war übel: Aufstellneigung beim anbremsen, indifferente Rückmeldung, allgemein kippeliges und sehr hartes, beinahe rumpeliges Fahrverhalten (Nässe konnte ich nicht testen, da es seit drei Wochen nicht geregnet hat). Ich vermute, dass es wohl auch daran lag, dass der Vorbesitzer nahezu ausschließlich aufrecht gefahren sein muss: die äußeren 3-4cm hinten war nicht angefahren und damit eine ordentliche Kante im Hinterreifen.


    Ich habe ziemlich lange herumgesucht und mich dann für den Winter für einen günstigen Reifen entschieden, der nichtsdestotrotz mal mehrfacher Testsieger war: Michelin Pilot Road 2, mittlerweile mit 2CT-Gummimischung. Wichtig war mir, dass er laufleistungsmäßig Richtung 10tkm tendiert und bei Nässe und Kälte gut funktioniert - und Michelin ist bei diesen Bedingungen seit Jahren in Tests ganz vorn. Der erste Eindruck auf 50km Schwarzwaldkurven ist hervorragend: obwohl neu, habe ich sofort Vertrauen gefasst. Der PR2 fühlt sich sehr komfortabel an, er fällt ohne nennenswerten Widerstand in Schräglage und hält diese dann auch ohne Korrekturen, es gibt keinerlei Aufstellmoment beim Bremsen. Aufgrund der sehr runden Kontur kratzt bei mir die Raste, obwohl am Rand hinten noch gut 1cm steht. Das gibt ein beruhigtes Gefühl in Kurven, da die Haftungsreserven des Reifens die Möglichkeiten des Motorrads übersteigen. Ab heute wird es regnerisch und kühl, ich bin sehr gespannt, erwarte mir aber eine ebenso souveräne Leistung.


    Ob der PR2 auch für die NC taugt, kann ich natürlich nicht sagen. Die Reifendimensionen sind die Gleichen. Aber aus der CB macht er ein noch handlicheres Moped. Für einen 170Euro-Reifensatz bin ich hochzufrieden.

    Ist eine Motorelektronik lernfähig und passt sich dem Fahrerverhalten an oder spielt sich im Laufe der Zeit einfach die Abstimmung Fahrverhalten-Mensch-Motorrad besser ein?


    Ich frage deshalb, weil mir auffällt das viele Foristen davon berichten, dass ihre Verbräuche mit zunehmender Laufleistung tendenziell immer geringer ausfallen. Mir ist das auch schon an mir aufgefallen. Gestern z.B. mit der CB wieder tanken gewesen: nur noch 3,1l statt 3,3l, also 550km Reichweite mit einem Tank. Fahr- und Streckenprofil war das Gleiche wie zuletzt.

    Das war auf die CRF 1000 L bezogen, wenn ich mich recht erinnere. Meinst du damit liege ich daneben oder habe ich nur die Ironie nicht verstanden? Mein Händler in Freiburg ist mit dem Absatz der NC und CRF sehr zufrieden - der Rest...naja...

    Wenn man NC und NC x zusammenfasst, dann müsste man das fairerweise bei den MT07-Derivaten: MT 07, Tracer und XSR genauso machen - dann wäre nicht mal die GS weit entfernt. Bereinigt von Zulassungen auf juristische Personen wäre die MT 07 wohl sogar an Nummer eins. Ich freue mich, dass Yamaha mal wieder einen großen Wurf gelandet hat, das wäre Kawasaki und Suzuki auch zu wünschen.

    Ich hätte die Hinweise etwas subtiler eingesetzt 8-)


    Ja, USA-Rundreise Jahreswechsel 2014/15. Ein großartiges Land.


    Wenn wir schon bei der National Cathedral sind, dann ist eine Sache an dieser Kathedrale noch beeindruckend, die es so nur in den USA geben kann: beim Bau der Westtürme wurde ein Wettbewerb unter Kindern ausgeschrieben, um Ideen für die Skulpturen zu sammeln. Herausgekommen dabei ist das:

    Danke für die Infos - da haben die beiden im Video ja die idealen Mopeds für Schotter :doh:


    Ok, ich habe noch ein Rätsel. Ist nicht ganz einfach, zunächst mal: wir befinden uns nicht in Europa.


    Danke für den Tipp. Ich bin am ersten Oktoberwochenende nochmal in der Gegend - vielleicht passt es ja noch ohne Schnee.


    Es gibt also einen komplett geteerten und einen teils ungeteerten Abschnitt?


    Ich nutze mal einen Joker und lasse den Vortritt.


    Ein Vergleich fällt mir das schwer. Bei der NC hatte ich DCT an Bord und war ausschließlich im S-Modus unterwegs. Aufgrund dessen, dass die Schaltvorgänge damit für mich eher unmerklich abliefen, meine ich tendenziell den Motor sogar eher höher gedreht zu haben, z.B. mal eben aus einer Spitzkehre rauf bis auf 120km/h durchbeschleunigt. Mit der 500er und konventioneller Schaltung lasse ich den Gang manchmal auch einfach drin. Das liegt aber weniger daran, weil ich nicht gern schalte oder die Schaltung nicht gut funktionieren würde, sondern weil der Motor so seidig und elastisch zu fahren ist: Spitzkehre, 40km/h, Vierter Gang und rausbeschleunigen läuft einfach. Ebenso wie bei 55km/h Tacho im sechsten Gang innerorts und am Ortsausgang hochziehen. Die NC rappelte mehr, die CB ist seidiger, wenngleich der große Bums von unten mir manchmal fehlt.


    Subjektiv fühlt es sich das Motorrad aber im kurvigen Geläuf viel leichter und beschwingter an. Das liegt bestimmt an den 40kg weniger, vielleicht auch an der Geometrie. Für mich macht das den größten Vorteil aus. Zudem habe ich mehr Platz als auf der NC und meine Sozia meint sie wäre bequemer.

    Ich hatte mit der NC (750 DCT) immer ziemlich genau 3,7l bei zügiger Fahrweise. Je mehr Berge, desto weniger Verbrauch. Ist mir auch auf der Sommertour wieder aufgefallen in den Alpen - da sind es dann noch ein paar Zehntel weniger. Was ich gut fand war die Genauigkeit der Tankanzeige - auf den Zehntel exakt.


    Bei der 500 X ist die Anzeige sehr ungenau. Nach gut 1000km habe ich einen Schnitt laut Bordcomputer von 3,7l. Real an der Zapfsäule sind es 3,3l. Bin damit recht zufrieden,auch wenn es nicht deutlich weniger als bei der NC ist.