Beiträge von Ritzelschleifer

    Halbe Kehrtwende und - plötzlich - endgültige Entscheidung: ich war gestern dienstlich unterwegs und hatte anschließend noch kurz Zeit beim Händler vorbei zu schauen. Der hatte eine 2016er NC X DCT in Blau stehen. DIE hat mich sofort
    "gepackt". Auf den Fotos fand ich sie nicht so toll, aber live sieht sie spitze aus.


    Gestern habe ich noch geschaut, wie es Zubehörmäßig ausschaut: Hauptständer, Handprotektoren, SW Motech-Fußrasten, Fehling-Sturzbügel und Givi-Gepäckbrücke erfüllen meine Wünsche. Das fehlende 19"-Vorderrad gleicht das zwar nicht aus, aber den TKC70 gibt es ja nun auch in der passenden Dimension für die X, wie ich eben recherchiert habe.


    In conclusio: die Blaue mit DCT (wenn NC, dann nur mit DCT - ist halt wirklich eine geniale Erfindung) wird die Neue. Preislich habe ich ein sehr gutes Angebot - inkl. Lieferung nur knapp über dem Preis für den Schalter.


    Tja, so schnell kann´s gehen - trotz aller zuvor geäußerten Bedenken, habe ich keine Zweifel, dass die Blaue für mich passt. DAnke für eure Beiträge und die Hilfe beim Nachdenken.

    Die konkrete Frage nach Schottland kann ich nicht beantworten.


    Aber grundsätzlich halte ich es bei allen meinen Urlauben (auch mit dem Auto) so: ich definiere meinen max. möglichen Zeithorizont, die max. Strecke pro Tag, suche mir grob eine schöne Gegend heraus und überlege, welche Sehenswürdigkeiten ich als "must have" unbedingt sehen möchte (max. eine pro Tag). Dann fahre ich einfach los und lasse mich treiben. Wenn ich etwas sehe, was mir gefällt oder wo es mir gefällt, halte ich an und bleibe auch mal einen Tag länger. Ich zelte grundsätzlich, aber feste Unterkünfte zu finden war auch in der Hauptsaison in Italien oder Kroatien nie ein Problem. Am Abend lasse ich den Tag dann im Zelt ausklingen, schaue mir an, wo ich überall gewesen bin und überlege mir die Strecke für den nächsten Tag.


    Ich mag diese Art des Reisens sehr gern - vor allem weil es nicht zu "Freizeitstress" führt, weil diese oder jene Sehenswürdigkeit noch angeschaut werden muss oder weil (bei einer Motorradreise) einer schneller oder langsamer fahren will. Einen getakteten Zeitplan habe ich auf Arbeit, das brauche ich nicht im Urlaub. Bei einer Motorradreise steige ich nämlich am liebsten nur dann ab, wenn ich will - also nur zum tanken und schlafen.

    Du kannst dir das Foto doch mit dem kleinen +Zeichen vergrößern. Ich habe es extra so eingefügt, um Foristen, welche mt dem Handy mitlesen nicht den Ladevorgang unnötig zu erschweren.


    Ja, das AKW in Leibstadt ist wohl der beste Lösungshinweis.

    Der Motor der 700er Tracer soll wohl eine ziemliche Wucht sein, habe ich aber bislang nicht gefahren und werde ich auch nicht tun. Die MT07 ist ein Spielzeug, selbst für meine nicht eben stattliche 1,88m. Die Tracer 700 ist überhaupt nicht mein Anforderungsprofil, sondern eine mühsam auf Tour getrimmte MT07 und eher Funbike wie die Versys 650: 17"-Fahrwerk mit 180er Hinterreifen, kaum vorhandener Wetter- und Spritzschutz (vor allem von hinten), kaum Sozius- und Gepäcktauglichkeit usw.


    Was mich an der V-Strom fasziniert ist die Ausgewogenheit: sie kann von Alltag, über Feierabendrunde bis hin zum Urlaub (unabhängig, ob Asphalt oder Schotter) alles - und das noch ziemlich gut. Auf den Fotos kommt sie optisch immer recht seltsam rüber (sie entstammt halt der Designära der Gladius), gestern fand ich die Proportionen aber egtl. recht stimmig. Sie ist keine Schönheit, aber durchaus ansehnlich. Mit meinen Maßen fühle ich mich schon sehr wohl, würde aber noch die 15mm tieferen SW-Motech-Fußrasten sowie eine 30mm-Lenkererhöhung verbauen. Dann würde auch das stehend fahren passen. Die 2017er ist optisch gestraffter, die technischen Neuerungen sind nett, aber persönlich brauche ich keine Traktionskontrolle.

    Das habe ich in der Tat gemacht, nur sind die Preise der 700er Transalp angesichts Alter und Laufleistung gegenüber einer brandneuen V-Strom zu hoch. Die gibt es für nicht mal 7000 Euro. 4000 für eine zehn Jahre und vielleicht 20tkm gelaufene Transalp ist da kein guter Deal.


    Die älteren 650er Transalp sind diesbzgl besser, nur möchte ich nicht mehr zu Choke und Vergaser zurück und die Weiterentwicklung der Fahrwerke und Geometrien der letzten Jahre sind auch nicht unerheblich.