Beiträge von shnoopix

    Lorenz


    Du vergisst aber, dass es sich bei dem Bolzen da nicht um ein Standartverschleißteil handelt, dass bei dem einen mal früher den Geist auf gibt, beim anderen mal später. Sonst müsste ja jeder das Ding früher oder später mal wechseln.


    Da der Bolzen aber im Normalfall ein Motorradleben lang durchhält, ist das eben kein normaler Verschleiß. Zumal das Ding ja ein Regalteil ist und, wie von Kradblatt-Marcus berichtet, auch in anderen Getrieben zu finden ist und mehrheitlich wohl klaglos seinen Dienst tut, kann man wohl von einem Materialfehler ausgehen.
    Materialfehler lassen sich in der Produktion nicht gänzlich vermeiden und wenns nur die Quote 1:10.000 ist, einer hat das kaputte Teil.
    Umso mehr finde ich aber, dass einem der Hersteller in sonen Fällen entgegenkommen sollte. Nicht zuletzt weil das Teil erhebliche Kosten verursacht. Mit Märchensteuer geht man beim Austausch des Teils hart Richtung 1000 €.
    Der Hersteller kann dann nach Übernahme der Kosten mal ein ernstes Wörtchen mit der Qualitätssicherung und dem Zulieferer reden und je nach Vertrag die Kosten auch gleich an diesen weitergeben.


    Wobei doch gerade das DCT vom Stress befreit. Während man im Manuellen rühren muss, hat man beim DCT immer nur den "S-Gang" oder den "D-Gang" eingelegt. Man muss also nur noch am Griff drehen, stressfreier geht es doch garnicht mehr. Zumindest ist es vollkommen unerheblich wie sehr man da "auswringen" muss. :D
    Hab hier noch ne ZR-7s stehen und das Moppet mal richtig fliegen lassen ist auf dem DCT Getriebe schon deutlich stressfreier.
    Vom Feeling her sind beide übrigens gleich schnell und lassen sich von mir auch etwa gleich schräg fahren.


    Ist ja jetzt nicht so ungewöhnlich. Die CBR 250R gabs in Tricolore, die 500er ebenfalls in ner anderen Rot-Blau-Weiß Kombi. Selbst die 125er CBR gabs im Repsol look.
    Die goldenen Felgen, die der NC700Robert gerne hätte (ich übrigens auch) würden sich schon in irgend einem Teileregal finden.

    Naja ich finde für ein limitiertes Sondermodell hätte man sich da farblich schon etwas mehr austoben dürfen.
    Ein nettes HRC Tricolor in Rot, Blau und Weiß wäre was gewesen.


    So würde ich das auch machen. Sprich nach vorne Schieben. Kette schmieren dauert damit vielleicht 5 Minuten. Die Kette habe ich zwar so noch nie gereinigt, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass man für beides zusammen trotz Schieben länger als 20 - 30 Minuten braucht. Je nachdem wie penibel man da ist.


    Ja, das matte Weiß ist recht Anfällig für Flecken. Meine Motorradjeans ist durch nen heftigen Schauer nass geworden und hat am "Tank" beim Knieschluss abgefärbt. :roll:
    Ein leichter Schatten ist trotz "Putzen" mit Wasser, Lappen und WD 40 geblieben. Polieren hab ich aber noch nicht probiert, dazu war es mir jetzt nicht wichtig genug. Mit nem ordentlichen Lack wäre das aber nicht passiert.
    Naja außerdem sieht das Weiß schnell schmuddelig aus und auch Wasserflecken stechen deutlich ins Auge.


    Sauber sieht das Weiß meiner Meinung nach aber unschlagbar gut aus. 8-)


    Es ist übrigens nur eine obere Schicht Weiß, darunter hat der Kunststoff schnödes Schwarz. Schrammen fallen also unschön ins Auge. :(


    Du hast dich ja schon entschieden, hier möchte ich aber nochmal einhaken, weils um die DCT Variante geht.
    Was meinst du wie werden diese Beschleunigungszeiten ermittelt?


    Zum einen sind da echte Profis am Werk, die überspitzt gesagt den ganzen Tag nichts anderes machen. Dann fahren die auch nicht bei Leerlaufdrehzahl los, sondern drehen den Motor ordentlich vor und kuppeln dann ein.
    Erstmal ist das für nen Laien garnicht mal so einfach, dann geht das natürlich unheimlich aufs Material, vor allem die Kupplung und beides zusammen führt dazu, dass man sone Späßchen im Alltag wenig bis garnicht macht. Mal abgesehen davon, dass man die Zeit auf dem Papier als Normalo eh kaum schafft.


    So und jetzt der Witz an der DCT Automatik. Deren Zeit, 5,5 Sekunden oder sowas, stammt aus nem ordnungsgemäßen Gebrauch, so wie es die Software halt zulässt. Das heißt für dich im Endeffekt Gas ganz aufreißen und Feuer frei, den Rest macht die Elektronik. Und das lässt sich beliebig oft reproduzieren. Das kann also im Prinzip jeder dressierte Affe. ;)


    In der Realität sieht es dann so aus, dass du an der Ampel die meisten anderen gnadenlos versägen wirst, selbst wenn du es nichtmal unbedingt drauf anlegst. Und zwar weil das Gegenüber fast immer entweder nicht so schnell will oder nicht so schnell kann.


    Das ist übrigens der Grund, warum Fahranfängern häufig günstige gebraucht Motorräder ans Herz gelegt werden. Viele nehmen dort Schrammen eher hin und auch die Miesen bei Totalverlust sind nicht so hoch.


    Aber das kann und muss natürlich jeder für sich entscheiden.


    Bei mir liegt die VK alleine mit 300€ SB bei 930 €. Da kommt man halt schon ins Grübeln, ob man das braucht.
    Bei 500 € SB würde der Beitrag für die VK alleine immer noch 685€ betragen.


    Nur mal so am Rande, mancher kann von so geringen Beiträgen nur träumen. VS ist übrigens die Huk 24.

    Bekommt man die VK so hinterher geworfen wie manche hier (140€ im Jahr), würde ich die auf jeden Fall mitnehmen. Bei Beamten gibts zum Beispiel teilweise sehr günstige Angebote.
    Kostet die VK, so wie bei mir, ne richtige Stange Geld, muss man schon differenzierter überlegen.
    Passiert nichts, hat man unter Umständen nach ein paar Jahren an die Versicherung Geld in dreistelliger Höhe gezahlt.
    Passiert doch was, ist man natürlich glücklich. Man muss aber schauen, ob sich die VK dann auch noch bei Höherstufung lohnt.
    Hat mein keine VK und es passiert was, muss man entweder tief in die Tasche greifen, mit Schmarren leben oder steht schlimmstenfalls erstmal ohne was da.
    Andererseits muss man sich bewusst machen, dass man VK-Schäden in der Regel schon irgendwie selber in der Hand hat. Außerdem kann man bedenken, dass ein Motorrad auch nach harten Unfällen nie komplett wertlos ist. Teilehändler geben auch noch Geld für Unfallmaschinen oder man hat die Geduld das Mopped selber in Teilen zu verkaufen. Von diesem Betrag X kann man sich durchaus ein Ersatzmotorrad kaufen, wenn man denn will.
    In dem Fall hat man natürlich ordentlich Geld verbrannt, wenn man das verunfallte Motorrad bar gekauft hat. Hat man es finanziert, beläuft sich die Änderung darauf, dass man einen objektiv viel zu hohen Kredit für das ersatzweise gekaufte Motorrad abzahlt.


    Hier muss sich jeder selber klar machen, mit welchem Szenario man am besten leben kann.
    Ich für meinen Teil hab mich für die Variante mit dem Notfallersatzmotorrad aus einem Restwertverkauf und dem weiter zu zahlenden Finanzierungskredit entschieden.


    Ich bin allerdings auch nicht auf dieses eine Motorrad angewiesen, ich habe zusätzlich ein Auto und ein weiteres Motorrad (das ich seit 5,5 Jahren und 60 tkm fahre). So konnte ich mein eigenes Risiko für einen VK Schaden halbwegs abschätzen. Ich könnte es außerdem Verkraften, wenn sich eine Reparatur aus Geldgründen etwas hinziehen würde und müsste nichtmal auf Motorradfahren verzichten.


    Eine TK schließe ich wegen Diebstahl und Umwelt- und Tierschäden generell immer ab.