Beiträge von oerms


    Für die fortgeschrittenen dann beim Anfahren, um den Seitenständer zu entlasten. ;)


    Ehm, ja. Humanfaktor und so...


    Ich habe auch schon Bilder gesehen, wo der Loobman-Behälter vorne montiert war. Der mitgelieferte Schlauch ist ja lang genug...

    Ja, das nervt schon etwas. Man hätte die Anzeige so programmieren können, dass sie erst bei 0,1 l oder 0,2 l anfängt zu blinken.


    Die Ursache für das Tanzen ist das vor- und zurückschwappende Beginn im Tank. Der Sensor zeigt bei Bergauffahrt mehr Benzin an, als bergab. Beim beschleunigen entsprechend. Damit muss man leben und kann man meiner Meinung auch. :)


    Ich bin zu der Zeit wahrscheinlich auf dem Weg Richtung Schottland. Mal schauen, wie man dort so auf dem Motorrad durch die Lande kommt. Die Britischen Inseln sollen aber ja für Motorradfahrer gute Länder sein...

    Habe heute den Loobman geschickt bekommen und angebaut. Ich habe mit gut eineinhalb Stunden länger gebraucht, als gedacht, aber es funktioniert alles und erscheint mir stabil. Ich sehe jetzt erst einige Fotos und mir fallen ein paar Sachen auf, die ich anders gemacht habe. Deswegen dieser Beitrag.


    Beachte: Die Beschreibungs- und Bildreihenfolge ist umgekehrt zur Montagereihenfolge!


    Behälter ist an der Stelle montiert, wie bei den meisten auch. Allerdings habe ich ihn etwas gedreht, dass ich direkt von der Flasche ohne lange Tülle oder Trichter einfüllen kann:
    [album]6327[/album]


    Der Schlauch ist recht weit Richtung vorne verlegt, da ich ihn nicht so exponiert haben wollte, falls doch mal etwas hochschleudert oder so. Man sieht oben zwei Kabelbinder für den Behälter und weiter unten zwei als Schlauchhalterung. Der Schlauch macht eine recht großzügige Biegung unter dem Tank. Man sieht, dass das eine "air trap" bildet, in der eine Luftblase "gefangen" ist. Das ist Absicht so und der Archimedes sorgt dafür, dass das Öl darüberläuft (die einzige Bedingung ist, dass der Behälter höher ist als der höchste Punkt der Falle.).
    [album]6326[/album] [album]6325[/album]


    Der Schlauch ist an der Führung des Kettenschutzes befestigt. Dazu habe ich ein Loch in den Kettenschutz gebohrt, um einen Kabelbinder hindurchzuziehen. (Das zweite Loch weiter unten ist von letzter Woche, weil der Kettenschutz angefangen hatte, zu klappern, und ich das so abgestellt habe.) Er ist dann durch das Winkelblech hindurch zur Schwingeninnenseite weitergeführt.
    [album]6324[/album]


    Den Dispenser selbst habe ich befestigt, wie gefordert. Er ist auf etwa 9 Uhr (auf der Hälfte zwischen oben und unten) und weitestmöglich nach unten geneigt ohne bei Durchfahren einer Unebenheit durch Vibration zu nahe an die Zähne des Kettenblattes zu kommen. Es musste noch keinen Härtetest bestehen, aber ich bin zuversichtlich.
    [album]6323[/album]


    Nach Einfüllen von Sägekettenöl in den Behälter habe ich das Öl einlaufen lassen. Eine Pause nach Erreichen der ersten Luftfalle sorgt für das Entstehen einer Luftblase. Die kann ich jetzt gut benutzen, um zu sehen, wie viele Zentimeter Ölsäule ich beim Drücken des Ventils in den Schlauch lasse. Die ersten Tropfen auf den Kabelbinderenden am Kettenblatt sollte man etwas verschmieren, weil die Oberflächenspannung des Öls bei dem noch unbenetzten Plastik dazu führt, dass es abtropft, ohne das Ende zu erreichen. Wenn erstmal Öl dran ist, geht das alles super und es tropft dann nur von der Kette, falls ihr zu lange drückt. ;)


    Ich habe auch die Anleitung fotografiert und im Album:
    [album]6322[/album] [album]6321[/album]


    Ich hoffe, diese Dokumentation konnte jemandem hilfreich sein. Morgen geht's los Richtung Jena/Dresden/Schlesien. Da wird der Öler ausprobiert. Mit dabei sind ein/zwei Lappen und weißes Kettenspray, falls doch was schief gegangen ist. ;)


    Viele Grüße,
    Simon


    Es gab genügend Gruppen, die alle möglichen Geschwindigkeiten angegeben hatten. Ich glaube, rein zahlenmäßig hat sich das gut die Waage gehalten und du hättest bestimmt Spass gehabt. Da gibts nur eins: Nächstes Jahr mitfahren und ausprobieren! :)


    Ich habe auf der Anfahrt auch einen Spatz o.ä. gegen Vorderrad/Kühler bekommen. :( Im Spiegel hab ich nichts gesehen und auch die optische Inspektion hat keine Spuren ergeben. Es müssen also nicht nur Arthropoden unter uns Motorradfahrern leiden... ;)


    Ich hoffe, ich kann das nächste Mal dabei sein. Die kommenden Wochenenden sind glücklicherweise etwas entspannter.


    Naja, ich glaube schon, dass ich ein bisschen angestachelt worden bin durch das vorherige Fahren in der Gruppe. Dass ich vor so etwas nicht gefeit bin, wusste ich im Prinzip auch vorher schon. Das Treffen war dennoch für mich ein positives Erlebnis. Auch und gerade das gemeinsame Fahren (Habe heute mit sigi64 noch einen Ausflug nach Eisenach an die Wartburg gemacht).