Hallo Heinz,
ja, im außerplanmäßigen rahmen eines Fahrsicherheitstrainings. Ich hatte die abgelegten GY Vector 4 Seasons vom PKW meiner Eltern, umgezogen auf Stahlfelge, mitgenommen. Ich hatte das vorher Telefonisch abgeklärt und musst zum ummontieren der Räder einen Teil meiner Mittagspause opfern.
Das reguläre Programm zeigt ja auf/Traniert den fall, wie man reagieren sollte wenn man ins schlingern kommt. Das ausbrechen des Hecks wurde durch eine verschiebbare Platte im Boden ausgelöst. Dieser fall ist mit ESP-Eingriff gut zu meistern, ohne ESP braucht es konzentration. Fahre ich aber in einer schnellen Kreisbahn (Kurve), an der Haftgrenze über die Platte, hat das ESP gar keine chance mehr. Es knarzt, es Blinkt, das Auto dreht sich unkontrollierbar. Der fall war gar nicht so einfach zu realisiere. Man fährt ja standartmäßig geradeaus auf einer nassen Kunststoffplatte. In einer Kreisbahn vom Aspahlt, auf die Rutschplatte war tricky (wie man so schön sagt...) Drei versuche waren nötig. Da müssen die anderen Kursteilnehmer auch mitspielen, weil ja in der zeit nichts anderes gemacht werden kann, das muss alles hinten dran gehängt werden.
Dann mit umgebauten Rädern (auf der Hinterachse), Luftdruck auf 0.2 bar runter, auf 80 km/h beschleunigt und das Auto mit leichten Lenkbewegungen aufschaukeln. Mit einem mal ist man nur noch passagier. Einen Reifen hat es von der Felge gezogen, das hat dann wohl das ausbrechen ausgelöst. Augenblicklich macht das Heck was es will und das ESP Blinkt um hilfe. Selbst mit gegenlenken und Bremsen dreht das Auto piruetten. Der Trainer war zwar erstaunt, hatte er ja eigentlich mit diesem verhalten gerechnet, aber nicht in dem umfang. ESP hat keine Chance das Auto wieder einzufangen.
Viele Grüße, Alex