Hi,
kein Controller denkt ans Warmfahren, das kostet Geld und die Kunden meckern. Zudem ist es in Öko-Deutschland verwerflich zu schreiben
"Lassen sie den Motor nach dem Starten für ca. 10 sek. um Standgas laufen. Fahren sie dann sachte, mit niedrigen Drehzahlen, aber nicht untertourig und mit möglichst wenig Last los. Nach den ersten 5 Km können sie den Motor bis ca. 3000 u/min bei ca. 30-40% Gaspedalweg bewegen. Nach C.a. 10 Km (je nach Außentemperatur) gilt der Motor als Warm gefahren… Das sich veränderte Leuchtband um den Drehzahlmesser und die Lastanzeige helfen ihnen dabei. Da sich das Warmfahren des Motor je nach Außentemperatur und Streckentopographie ändert, beachten sie auch unsere Direktmessenden Kühlmittel- und Öltemperaturanzeigen. Befinden sich beide gemeinsam, seit einiger zeit im Grün gekennzeichneten Bereich, können sie sicher von einem Betriebswarmen Motor ausgehen, der nun voll belastbar ist.
Stehen sie vor außergewöhnlichen Situationen, z.B. mit Kalten Motor auf einem Autobahn-Parkplatz, oder wollen die zulässige Anhängerlast sofort voll ausschöpfen, lassen sie den Motor vor dem abfahren soweit Warmlaufen, bis sich der Zeiger der Kühlmitteltemperaturanzeige im Grünen Bereich befindet.
Erklär das mal dem "Otto-Normali".... Der würde fast schon meckern weil das DCT nach dem starten 2 sek. den Balken im Display anzeigt...
Ich machs so: Motor an, Helm und Handschuhe an, Tor öffnen, sanft rausfahren. Mit wenig Gas (niedrige Last und niedrigen Drehzahlen (bis ca. 2800 u/min) im manuellen Modus fahren. Nach ca. 5 Km in der Ebene lasse ich auch höher drehen.
Dem Durchschnitts-Motorradfahrer kann das völlig egal sein, bei durchschn. 3000 Km im Jahr. Shorty hat keine NC mehr, Köbes ist noch weit von kritischen Km-ständen entfernt. Mich interessiert es schon ob der Motor nach 200.000 oder 300.000 Km Probleme macht. Das Auto soll auch lange halten, war auch teuer und hat viele Ressourcen gekostet.
Viele Grüße, Alex