ich habe absolut nichts gegen Selbermachen. Wer es bringt kann damit Spaß haben und Geld sparen. Ich Persönlich habe keine Lust mir mehr als nötig die Hände schmutzig zu machen, auch wenn ich das nötige Wissen und das Werkzeug habe.
Manch einer denkt aber bei dem Wort "Inspektion" an Ölwechsel und Ventilspielkontrolle, aber es (sollte) steckt mehr dahinter. Ich Inspiziere Teile auf deren laufen Verschleiß, Reinige und schmiere. Wenn die Bremskolben korrodiert sind, sich die Haltestifte nicht mehr lösen lassen oder plötzlich Sprit austritt, ist der ärger Groß. Oftmals passiert der Verschleiß so schleichend das man ihn gar nicht bemerkt. Viele sich anbahnende Problemchen lassen sich rechtzeitig erkennen wenn man das Fahrzeug regelmäßig Inspiziert, eben Durchsieht. Schande über Werkstätten die dem Kunden für einen "erweiterten" Ölwechsel das Geld aus der Tasche ziehen...
vor Zwei, Drei Wochen war ich mal wieder alleine unterwegs. Recht entspannt...
Belgische Pommes, so lautete das Ziel...
Das unternehmen „Frittierte Kartoffel“ begann gegen 08:00 Uhr am Samstag, den 11.07. bei mir zu Hause. Die Honda war bepackt, das Navi gefüttert und im Tank schwappte noch eine reichliche Pfütze Benzin, also los. Die B173 führte mich vorbei an Freiberg und Chemnitz, Zwickau und Plauen bis nach Bayern. Das erste Bild entstand in Ulitz, an der Sächs.-Bayr. Grenze.
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Im weiteren verlauf vorbei an Bayreuth und Bamberg Ein Wegweiser zeigte den Ort „Geiselwind“ an, das soeben und spontan ausgemachte Tagesziel der ersten Etappe . Das sich auf dem riesigen Autohof befindliche Hotel hatte ein Einzelzimmer für mich frei und gegen Zahlung von 47 € erhielt ich auch den Schlüssel dazu. Das Abendessen im Autohof eigenen Restaurant war sehr reichlich und ausgesprochen gut. Hier kam ich auch auf die Idee Heribert (der mir von den Satelis-Rollerfreunden bekannt ist) zu kontaktieren. Vielleicht habe ich Glück und er hat zeit und kennt ein Hotel zwischen Bitburg und Trier.
An Tag zwei, dem Sonntag, ging es gegen 08:30 Uhr weiter Richtung West-Süd-West. Über Aschaffenburg und vorbei an Darmstadt, ging es dann bei Kornsand für 2,50€ via Fähre über den Rhein. In Wörrstadt habe ich im Eis-Kaffee Emrich ein lecker Baguette gegessen und einen Cappuccino getrunken, sowie einen Anruf von Heribert auf dem Telefon gehabt. Wir haben uns dann einen Treffpunkt in Hermeskeil ausgemacht, den ich auch gegen 15:15 Uhr erreicht habe. Heribert hat mir ein paar Unterkünfte rausgeschrieben die ich dann nach und nach Telefonisch abgeklappert habe. Ein Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee später war das Hotel gebucht. Die Wahl fiel auf das Hotel Constantin in Trier. Wir fuhren zum Hotel, ich machte den Papierkram und dann ging es schon wieder los... Heribert führte mich noch ein wenig an der Dt.--Lux. Grenze entlang und schließlich zu einer Tankstelle in Wasserbillig. Das gemeinsame Abendessen in Konz fiel leider wegen einsetzenden Regen aus, aber die Trierer Innenstadt biete genügend Gelegenheiten zum Essen gehen.
Montag: Heute war Entspannung angesagt. Nach dem Frühstück fuhr ich nach Saarburg und dort dann den Warsberg hinauf. 2009 war ich dort schon einmal und habe ein Motorisiertes Zweirad vermisst. Nach Saarburg fuhr ich nach Orscholz und schaute mir die Saarschleife an, dann setzte Nieselregen ein und machte mich auf den Rückweg nach Trier. Der Regen lies nach und ich bummelte durch die Trierer Innenstadt um den Mittagshunger zu tilgen – Erfolgreich. Am Nachmittag traf ich mich wieder mit Heribert der mich ein wenig durch seine Heimat lotste. Wieder einmal fuhren wir an der Luxemburgischen grenze entlang, bis runter nach Schengen. Ein paar Bilder vom Europäischen Museum später fuhren wir nach Konz zum „Blockhaus“ und aßen zu Abend. Leider schaffte ich den leckeren, aber überaus mächtigen BBQ-Burger nicht. Zwischen Essen und Alkoholfreien Weizenbier gab mir Heribert noch gute Tipps für schöne Streckenpunkte in Luxenburg.
Dienstag: Heute sollte es nach Bastogne in Belgien gehen. Nach dem Frühstück wieder los, schnurstracks ging es zur Grenze bei Grevenmacher und nach einem Abstecher nach Betzdorf, wo ich eigentlich mal das Antennenland von SES-Astra sehen wollte, aber nicht fand, weiter über Ettelbrück und Pommerloch nach Belgien rüber. In Niederfeulen habe ich nochmal getankt. Die Straßen in Belgien werden schlechter. Nach ein paar Kilometer war ich in Bastogne und fand das Mardasson Memorial recht schnell, weil alles gut ausgeschildert war. Nach einem Besuch des Memorials fuhr ich weiter Richtung Foy, genauer: Ich suchte das Denkmal an die gefallenen des 101. Fallschirmspringer Btl. Der Amis und fand es auch. Keiner interessierte sich für das Denkmal oder den „Wald des Friedens“ (Bois de la Paix), so hatte ich meine ruhe. Ich fuhr dann zurück in die Stadt und suchte eine Frittenbude, die ich auch fand. Für eine kleine Portion Kartoffelstäbchen mit Majo und eine Cola zahlte ich 5,70€, leicht happig... Dann ging es bis Ettelbrück die selbe Strecke zurück, weil Tante Garmina das Wort „Abwechslung“ nicht kennt. Erst ab Ettelbrück fuhr ich nach Vianden nach Norden raus. Über Bitburg und vorbei an der US-Airbase bei Binsfeld fuhr ich zurück nach Trier, es war zeit fürs Abendessen...
Mittwoch: Heute wollte ich die Mosel hochfahren. Also raus aus Trier und immer der B53 nach. Bei Ürzig wird gerade ein Viadukt gebaut, sehr imposant. In Zell (Mosel) bin ich mal wieder, wie schon 2011, Richtung Barl abgebogen und habe mir Zell von Oben anschauen können, sehr schön! Bei Ellenz-Poltersodrf habe ich am Campingplatz „Happy-Holiday“ Mittagspause gemacht. Nach Bulette und Cola bin ich im Schatten der Bäume zu Blätter rascheln und und leichter Campingatmosphäre weggenickt – herrlich... Nach eine paar Minuten der Erholung – ich wollte schon gar nicht mehr aufstehen bin ich weiter nach Cochem gefahren, um bei Sehl auf die B259 abzubiegen. Jetzt war die Vulkaneifel dran. Weil man sich ja ein Ziel setzen muss, habe ich das Pulvermaar als Wendepunkt auserkoren. Von Oben Imposant, von unten, am Wasser, ein Badeweiher. Von hier aus ging es dann immer Parallel zur A1 nach Trier zurück. Abendessen war angesagt – wieder einmal. Übrigens habe ich ich die ganzen Tage immer andere Italiener ausprobiert, Trier bietet da eine unheimlich Große Auswahl an.
Donnerstag: Heute wollte ich die verpassten Höhepunkte in Luxenburg erFahren. Aber zuerst fuhr ich nach Irrel um ein Denkmal an den Westwall zu begutachten. Leider hatte das „Panzerwerk Katzenkopf“ in der Woche geschlossen“ Mir bleib nur der Blick von Außen. Dann ging es weiter nach Vianden. Von Obersgegen nach Vianden (Grenzort) runter und dann die 355 hoch um dann auf die 322 zu gelangen. Der Blick auf Vianden von oben ist herrlich. Das Schloss Vianden thront Majestätisch auf einem Berg... Weiter ging es vorbei am Oberbecken des Pumpspeicherkraftwerks Vianden, was ich auch einem Besuch abgestattet habe. Wahnsinn, was Menschen zu leisten im Stande sind. Weiter über Clairvaux nach Burg-Reuland in Belgien. Auf dem Weg nach Deutschland gab es noch einige Frittenbuden, wobei eine auserwählt wurde um einen Mittagsimbiss zu vernaschen. Eine mittlere Tüte Pommes mit Majo für 2,30€ geht dann wieder. Diese Pommes waren wirklich lecker... In Deutschland ging es dann vorbei an Prüm und über Bitburg bis nach Konz runter. Hier traf ich mich dann wieder mit Heribert. Toller Zufall: Heribert nannte mir einen Treffpunkt, den ich aber nicht fand. Ich hielt dann irgendwo an wo es günstig war und wollte im Navi suchen, als jemand nach mir rief. Es war Heribert und ich stand gegenüber seiner Wohnung... Zusammen fuhren wir erst zur Hochwaldalm ein Bierchen trinken, dann weiter zum Bostalsee, hier aßen wir zu Abend und dann ging es auf dem Rückweg noch zu den Schwarzrinder Seen, wo wir und nach eine halbe Stunde in Liegestühlen am See „Erholten“. Es dämmerte bereits als wir uns in Konz verabschiedeten.... Danke Heribert, für die tollen Touren mit Dir.
Freitag: Nach dem Frühstück wurde das Motorrad wieder Bekoffert und ich startete Richtung Bonn. Die kleiner aber feine Werkstatt von Meister Zip war das Ziel. Gegen 11:30 Uhr war ich da... „Er begrüßte mich, lotste mich hinter den Tresen und bot mir einen Kaffee an. Eine gute halbe Stunde schaute ich ihm bei einer Inspektion zu und mir plauschten ein wenig. Vor der weiterfahrt machte er noch ein Selfie von uns beiden und ich machte mich auf dem endgültigen Heimweg. A505 A59 A560 A3 B49 A5 A4 A17
lauten die Großen Stationen des Tages. Dazu kam die hohe Außentemperatur. Eine Stunde fahren, Pause und einen Liter Mineralwasser Trinken. 10 min. warten, auf´s Klo, weiterfahren... Gegen 21:00 Uhr war ich zu Hause.
2700 Km spulten die 6 Tage auf den Tacho. Bis auf die paar Regeneinlagen war die Tour wunderschön und eine Wiederholung ist nicht ausgeschlossen.
Glückwunsch an den Fahrer und einen schönen Gruß an das Sitzfleisch. Für die Honda ist das natürlich noch nichts Weltbewegendes, wenn sogar 125er Roller mehr als 130.000 km schaffen und noch weiter machen...
Sehr nett, in der Tat. Zwischengas, ich sagte es in dem oben genannten Zusammenhang schon mal, ist völlig schwachsinnig, da alle Getriebe heute synchronisiert sind. Runterschalten geht in keiner Weise glatter, es bringt überhaupt nichts. Doch, mehr Spritverbrauch. Ganz abgesehen davon bin ich der Überzeugung, dass heutzutage überhaupt nur noch ein sehr geringer Teil der Zwischengasgeber weiß, bei welchen Drehzahlen es notwendig war, um beim unsynchronisierten Getriebe den nächsten darunterliegenden Gang einlegen zu können. Ohne diese Kenntnis lief damals nämlich gar nichts. Und ich argwöhne, es würde bei den Experten, die das so vermissen, heute auch nichts laufen. Es ist also nur dazu da, um Krach zu machen, wie schön. Jede popelige Straßeneinmündung wird zum Erlebnis? Vor allem für die, die an dieser Straßeneinmündung wohnen und erleben dürfen, wie sich die Zwischengaskenner loslassen.
Und für alle die, die ein "ungehobeltes Zweiteisen" brauchen: Es gibt keine mehr von der Sorte. ALLE Getriebe sind synchronisiert, sonst kämen die Helden nicht ums nächste Eck.
So, nun dürfen mich alle "Sicherheitsfanatiker" und "Sinnlichkeitsfreunde" nebst "Doppel-Liker" in der Luft zerreißen. Viel Vergnügen.
Harold
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Hi Harold,
Du verwechselst Zwischengas mit Drehzahlanpassung, und um die geht es beim runterschalten. Zwischengas geben ist beim Motorrad mit dem Sequenziellen Getriebe fast unmöglich, außer Du erwischst einen "zwischen-Leerlauf"... Die Drehzahl passt man beim runtersschalten an um nach dem einkupplen Kraftneutral (ohne Bremsmoment einkupplen) im nächst niedrigeren Gang zu landen. - Gas weg - Auskuppeln, runterschalten und einen gezielten Gasstoß geben um auf die Drehzahl des niedrigeren Ganges zu kommen. - Einkuppeln