Zu Nr. 3:
Ich fahre zwar mit einem Oregon 450, aber das Problem mit dem Zurückleiten auf den nächsten Wegpunkt kenne ich damit auch. Wird bei mir in der Praxis so gelöst:
Nach der Umleitungsbeschilderung oder beim Fehlen einer solchen eben nach Gefühl, Wellenschlag und Sonnenstand wird grob in die Zielrichtung gefahren. Navi berechnet neu. Macht es ggf. über viele Minuten immer wieder, kann ich mangels Sprachausgabe des Oregon aber gut ignorieren ;). Irgendwann kommt die aktuelle, farbig angezeigte Route an eine Stelle, wo sie scheinbar in zwei Richtungen weiterläuft, also drei farbige Routen auf einen Punkt zulaufen. An dieser Stelle wird man, wenn man aufs Gerät hört, zurück zum Wegpunkt geführt (zu dem man natürlich gar nicht mehr will). Dann einfach genau anders fahren, als das Gerät es vorgibt. Die Rest-km springen gleich deutlich tiefer und die Welt ist wieder in Ordnung. Gewöhnungsbedürftig, aber ich komme damit inzwischen sehr gut zurecht.
Und ja: Motoplaner-Routen werden bei mir immer noch im Gerät gegengecheckt. Da sind manchmal ganz erhebliche Verknotungen zu korrigieren und ich muß sagen: Garmin routet einfach viel besser als Google. Wenn basecamp und mapsource nur nicht solche Bedienungskatastrophen und Software-Elefanten wären...
Alternativ route ich unterwegs mit Papierkarte und Eingabe von kleinen Orten als Wegpunkten direkt ins Gerät. Geht vor allem zu zweit ganz wunderbar und dauert kaum länger als eine normale Pause.
Gruß, Martin