Beiträge von Lord_Buster

    Wie schaut es den mit den Foristen hier aus? Welche Hersteller seid Ihr schon gefahren und wie war die allgemeine Zufriedenheit?


    Wie man unschwer aus meiner Signatur erkennen kann, habe ich bisher nur Honda gefahren. Das nun seit 31 Jahren, wie ich feststelle.
    In den letzten Jahren war das DCT ausschlaggebend, was den ein oder anderen Wechsel nach sich zog.
    Und wenngleich ich mich 1x Verkauft habe (Crosstourer VFR1200X) und DCT dafür sorgte, dass ich die Crossrunner VFR800X auch eintauschte, war ich nie wirklich von Honda enttäuscht worden - mal ausgenommen von der Werkstatt von Honda Heinen in Dortmund, aber das ließ sich ja lösen, indem ich woanders hin gefahren bin.


    Die Ausnahme von der Regel war eine gebrauchte CB450S. 2x löste sich der Anlasserfreilauf. Ist das letzte Teil im Motor und muss daher komplett zerlegt werden, um diesen wieder festzuschrauben und zu sichern. Die war aber auch bereits 10 Jahre alt und hatte einiges auf dem Buckel. Danach habe ich immer nur Neu-Motorräder gekauft und keinerlei Probleme mehr gehabt.


    Tatsächlich gab es nur ein einziges Mal ein Motorrad einer anderen Marke, das mich interessiert hat. Die Yamaha XJR1200 Kenny Roberts. Wurde dann aber doch die VFR 750F RC36II, der ich heute noch nachjammere.

    Die DR 800 Big von Suzi fand ich interessant, hätte mir aber nie eine gekauft. Tja und seit dem... irgendwie auch nicht mehr groß bei den Anderen geschaut.


    Als ich anfing mit dem Motorradfahren, 1994, existierte zu dieser Zeit für mich eine persönliche Rangliste, die sicherlich zu inneren Vorurteilen beigetragen hat. Davon spreche ich mich nicht frei und ich denke, sowas spukt bei vielen noch im Kopf herum. Und wahrscheinlich auch oft unbegründet. Dennoch, mal aus Spaß:

    BMWs fand ich nie hübsch und auch sehr teuer. Dafür von hoher Qualität. Teuer können die wohl noch immer, aber ich lese viel von Rückrufen und Problemen mit dem Kardan.

    Nächste bezahlbare Marke mit gleicher Qualität dann Honda gefolgt von Yamaha. Wobei ich die recht dicht beieinander in der Qualität sah und heute noch sehe.

    Bei Honda war und ist es mMn. aber so, dass deren Motorräder immer etwas schwerer waren, als Vergleichbare Modelle der Konkurrenz.

    Kawas und Suzukis rosteten gerne. Besonders an den Schrauben oder Auspuff-Anlage. Heute sicher kein Thema mehr. Die VStrom ist wohl ein ziemlich gutes Motorrad, insbesondere weil nicht so schwer.

    Ducati und Guzzi ... Italiener. Musste man echt wollen. Insbesondere als die Monster mit der Rasselkupplung auf den Markt kam.

    Naja und KTM oder Husqvarna waren da ja eher die Niesche und für mich auch nicht interessant.

    Und Harley ... Nein Danke. Chopper allgemein nicht.


    Und so blieb ich bei Honda. Heute ist der Markt ja wild gemischt und sogar die Inder mit den Enfield liefern spannende Maschinen, deren Qualität ich nicht beurteilen kann. KTM hat lange gezeigt, wie man sportliche Enduros und Reise-Enduros baut, aber ich glaube, der Hype um KTM ist etwas zurückgegangen, oder?

    Und die Chinesen kommen ja nun auch langsam in den Markt gedrängt.



    Erzählt mal von euch, was war schon dabei, mit welcher Marke habt Ihr euch verbunden gefühlt?

    Seid Ihr überhaupt Markentreu oder nehmt ihr, was gefällt? Egal was auf dem Schild für ein Name steht?

    Sicher eine spannende Sache. Aber bitte nicht drum streiten, wer nun die besseren Maschinen baut, ok? Alles Ansichtssache und sehr persönlich. Seid da bitte lieb zueinander und gesteht anderen zu, dass sie X oder Y toll oder doof finden :)

    Ruf doch mal beim Freundlichen an und frag, ob er eine solche Sitzbank da hat oder in seiner schlauen Datenbank nachlesen kann.

    Da sind idR. technische Zeichnungen drin, mit denen das abzuschätzen ist.

    Manche Händler bauen ja die Vorführer gerne etwas aus. Ist jedenfalls bei meinem Händler so, dass er immer wieder auch eine bereits ausgebaute Version der Maschinen da stehen hat.

    Dann kannst Du hinfahren und ausprobieren. Ggf. kann der Freundliche das sogar für Dich machen, wenn eine RH09 gerade mal da ist.

    Alles korrekt und kontra Begrenzer.

    Mir wäre damit auch nicht wohl.


    Wobei man dank TBW ja auch zB. 20% Änderung zum Override programmieren könnte.

    Was aber dann wahrscheinlich zu vielen Fragezeichen und Werkstattbesuchen führen würde, weil niemand die Anleitung liest und das Verhalten in den normalen Situationen nicht versteht.


    Stand hier ja bereits im Thread, dass der Wunsch lautet Vollgas geben zu können, bis die eingestellte Geschwindigkeit erreicht wird.

    Somit ist eine Implementierung zwecklos.

    Danke für die Info. Freue mich drauf.

    Gibt zudem noch Sturzbügel und Licht, sowie Shad Träger mit Topcase. Wenn man schon gerade alles auseinander hat, lohnt es sich, das auch gleich machen zu lassen.

    Schade nur, dass wieder Glatteiswarnung gibt, hier ist es bereits wieder deutlich unter 0°.

    Die Annahme, der Tempomat schaltet sich aus, ist nicht korrekt. Ein Tempomat hält lediglich die Geschwindigkeit nicht mehr aufrecht.

    Er geht auf Pause, wenn man so will, aber schaltet sich nicht aus.

    Auszuschalten hieße, die voreingestelle Geschwindigkeit würde gelöscht. Das ist aber nicht so.


    Durch Druck auf die Resume-Taste beschleunigt die Maschine wieder auf die eingestellte Geschwindigkeit und hält diese, womit wieder der Staus Quo gegenüber dem Begrenzer erreicht wird, wenn man eine bestimmte Geschwindigkeit fahren möchte.


    Bitte bedenkt auch, dass es bei einem Begrenzer eine Override-Funktion für Gefahrensituationen geben muss, bei denen doch beschleunigt wird. Stellt euch vor, ihr müsst dringend mit Vollgas beschleunigen - etwas das vorkommt - und dann kommt nix.

    Beim Auto wird das mittels Kickdown umgesetzt. Beim Motorrad den Drehgriff voll aufzudrehen ist faktisch was anderes und kann bei ungünstigem Griff (oder dem Einsatz eines Feststellers 😝), deutlich länger dauern, als auf das Gaspedal zu treten.


    Womöglich ist sowas ein Grund, warum es nicht implementiert wird. (Reine Spekulation meinerseits)


    Man kann aber gerne argumentieren, dass der Tempomat an der AT z.B. erst ab 50km/h benutzt werden kann. Wie das beim Veridian Cruise ist, vermag ich nicht zu sagen, kann diese Info jemand geben? Ein Begrenzer, der bei 30 eingreift, könnte da sicher eine Idee sein.

    Ich persönlich würde sowas nicht haben wollen und immer in der Lage sein, Gas auch mit nur wenigen Grad Drehung zu geben.

    Das ist ziemlich egal, da überall PTFE der Schmierstoff ist.

    Du kannst Dr.Wack S1 400ml für 19€, Muc-Off Dry Lube 400ml für 11€ und Nigirin MOTO-BIKE Dry Lube 400ml für 8€ kaufen…

    Ich habe mich bei einer Helm-Bestellung mit drei Dosen Louis Care Dry Lube zu damals 10€ je Dose eingedeckt. Tuts auch.


    Hier was zum gucken aus Schweden:

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    Also verzweifeln würd ich nicht. USB hat er ja im Helmfach, nichtsdestotrotz habe ich mir zum Kauf einfach nen USB-Port am Lenker setzen lassen. Das ist ja nun der kleinste Faktor. Die Kette ist beim X-ADV sehr geschützt. Ich fahre trockenschmierung und hau einfach alle 500km etwas aus der Teflon-Dose drauf. Sorgt zudem dafür, dass man einfach nur den Teflon-Staub von der Felge entfernt, statt sich mit Fett rumschlagen zu müssen.

    Falls Du Dich fragst, warum ich zwischenzeitlich wieder auf eine AT gewechselt habe: Zuladung und Zwei-Personen-Betrieb. Die erste Generation X-ADV konnte nur 177kg zuladen. Das war entschieden zu knapp. Und das verfügbare Angebot für einen neuen X-ADV war bei meinem Händler derzeit so knapp, dass ich für beinahe das gleiche Geld eine 1100er AT bekommen habe.

    Mach wie bereits gesagt mal eine Probefahrt. Zudem musst Du ja nicht das 2025er Modell kaufen, es gibt sicher noch Händler, die einen 2024er anbieten. Mit USB Dose und ggf. Tempomat nachgerüstet sicher auch keine schlechte Entscheidung.