Beiträge von Phil


    Da fehlte das Wort "eigenem".
    Ich bringe das Moped dazu nicht in die Werkstatt.
    Da ich aber dann auch einen Oelfilter braeuchte, waere es nicht zu verheimlichen.
    Nein, das ist mir wohl diesmal zu viel Aufwand, auch wenn ich einen Sinn drin sehen wuerde.
    Ausserdem habe ich noch keinen Oelfilterschluessel. Hatte bisher immer innenliegende Oelfilter.


    Dann das richtige Oel besorgen (ich verwende bisher ausschliesslich Motul 5100 teilsynthetik, keine Ahnung
    ob das zum Einfahren ok ist).


    Da fahre ich lieber etwas sanfter ein, so dass keine extremen Spaene entstehen und lasse das Oel
    beim 1000er KD wechseln.
    Auch wenns mir selber lieber waere, ich koennte den besagten Zwischenwechsel bei 200km machen,
    und dann bei bereits vorgereinigtem Motor die weitere Einfahrphase besseren Gewissens haerter
    machen, weil das groebste schon rausgespuelt ist.


    Aber wie gesagt, ich will mir grundsaetzlich nicht mehr so viele Gedanken drueber machen. Es gibt
    Wichtigeres im Leben, und ich habe mir bisher bei meinen Mopeds immer recht viel Aufwand fuer
    diese Einfahroelwechsel usw. angetan.
    So laessig, gut und interessant ich die Honda finde, sie soll mir trotz allem ein Nutzfahrzeug sein, wo
    ich eben keine ambitionierten Wartungsarbeiten mehr ausfuehren will.
    Greets, Phil

    Mir fehlt im Thread noch dieser Artikel hier.
    Habe ich das ueberlesen?


    M.E. ein fundierter Artikel uebers Einfahren, der eine unbrutale Nicht-Oma-Einfahrweise nahelegt. Auch hier wird ein
    Zwischenoelwechsel empfohlen, aber nicht nach 30km sondern etwa nach 200km, die man zunaechst eher sanfter faehrt,
    um dann kontrolliert zu belasten.
    Bei dem Oelwechsel geht es auch um Ausspuelen eventueller Produktionsrueckstaende aus dem Motor.


    Auf jeden Fall waehrend der Einfahrphase wie hier im Thread auch beschrieben das gesamte Drehzahlspektrum
    nutzen. Gegen Ende der Einfahrphase zunehmend hoehere thermische Belastungen fahren, um auch diese Bedingungen
    einzufahren.
    Alle Drehzahlen einfahren, um die bei hoher Drehzahl laengere Kolbenlaufbahn komplett einzufahren.


    Die Bedeutung des Einfahrens wird auch in diesem Artikel fuer moderne Motoren relativiert.


    Ich habe das Einfahroel einer nach Motorman Methode eingefahrenen WR250R gesehen, das hat mir gereicht,
    dass ich das so gewaltsam nicht machen werde. Der grobe Dreck bzw. die Spaene, was sich da innerhalb kurzer
    Zeit im Oel bildet, muss nicht durch den Motor quirlen.
    Haeusler in obigem Artikel geht moderater vor und sagt, dass er keine technische Notwendigkeit sieht,
    das gesamte Einfahren in den ersten 30 Meilen vorzunehmen, wie es bei der M-Methode gefordert wird.
    Er streckt es also, ohne generell dem Prinzip zu widersprechen (Anpressdruck der Kolbenringe dient der
    besseren Oberflaechenbeschaffenheit).


    Beim Rennstrecken-Einfahren gibt es bestimme "Saegezahnmuster", die man einhalten soll. Dazwischen soll
    der Motor abkuehlen!


    Der gesamte Einfahrvorgang erstreckt sich aber ueber viel mehr als 1000km, lt. Haeusler. Zudem laufen
    nicht nur die Zylinder und Kolben ein, sondern auch das Getriebe und andere bewegte Komponenten.


    Ich werde es mir diesmal leicht machen. No brain no pain. In der Einfahrzeit werde ich halt immer wieder
    manuellen Modus schalten und das Drehzahlspektrum bewusst ausnutzen. Was ich sicher nicht machen werde,
    ist ein 500 oder 1000km langes elendes Dahineiern. No way.
    Laengere Belastungen fuer den Motor werde ich aber in den ersten 200km vermeiden.
    Ob ich nach 200km (also nach spaet. 2 Fahrtagen) einen zusaetzlichen Oelwechsel mache, muss ich
    mir noch ueberlegen. Mein Problem dabei: moeglicher Garantieverlust in den ersten 2 Jahren.
    Das will ich nicht riskieren.
    Greets, Phil


    Unsere sehr gross gewachsene "Kleine" faehrt gelegentlich mit (immer nur auf eigenen Wunsch), seit sie 6 ist. Auf der WR kann und auf der Ex-Tenere konnte sie perfekt sitzen, auf dem Roller sowieso. Sie nimmt es ganz locker, verhaelt sich optimal und ist angstfrei. Das sind gute Voraussetzungen. Haette ein Kind Anzeichen von Angst, oder haette ich ein schlechtes Gefuehl dabei, so wuerde ich das ueberhaupt nicht machen. Wir verwenden abgesehen von der noetigen Bekleidung keine zusaetzlichen Teile, also weder Topcase noch irgendwelche Halteguertel.


    Hoechste Vorsicht ist -wie hier bereits erwaehnt wurde- in Bezug auf Einschlafen geboten. Das ist bei juengeren Kindern nicht zu verhindern, deshalb Fahrtdauer gering halten und staendig pruefen.
    Wenn es akut wird und man den Eindruck hat, das Kind wird schlaefrig (das spuert man ja als Elternteil ganz gut), gibt es die Moeglichkeit, beide Arme des Kindes unter den eigenen Armen zu fixieren. Dies natuerlich auch nur ueber eine begrenzte Strecke, also wenn die Fahrt noch unbedingt zu Ende gebracht werden muss. Besser ist es, die Fahrt spaet. dann zu beenden, falls moeglich. Natuerlich ist es optimal, wenn man auf wenig befahrenen Kleinstrassen unterwegs ist.


    Also erstmal antesten und feinfuehlig checken, wie das Kind reagiert. Dann nur kurze Strecken am Anfang.


    Das mit dem Einschlafen wird bei uns besser, sie ist inzwischen 8 und hat das schon ganz gut unter Kontrolle. Bis 30km mache ich mir inzwischen keine grossen Sorgen mehr.
    Dennoch darf man sich keinesfalls drauf verlassen. Bei einem 10-Jaehrigen wird das vermutlich nicht mehr so akut sein. Der haelt sich laenger munter, schaetze ich.
    Lange Fahrten sind ohne Sicherheits-Fangausruestung m.E. riskant.


    Vermutlich wird man -je nach Einsatzbedarf- eine individuell passende Loesung fuer Fahrer, Kind und das jeweilige Motorrad finden muessen.
    Greets, Phil

    Werner, ich selbst habe nicht von Profiwerkzeug gesprochen, sondern von erschwinglichem Geraet, das man als Hobbyist problemlos anschaffen und verwenden kann.


    Ich empfehle jedem schraubfaehigen Vielfahrer, dass er sich das Reifenwechseln zeigen laesst und es dann selbst macht, weil es nicht schwierig ist und einen vor staendigen Werkstattbesuchen bewahrt.
    Wer nur einen Satz Reifen im Jahr oder weniger verfaehrt und die Reifen nicht zwingend auf Minimum abfahren muss, fuer den spielt es wohl keine Rolle, weder finanziell noch zeitlich.
    Greets, Phil


    Siehst du. Ich dagegen mache das genau dann, wenn ein Reifen wirklich abgefahren ist, was bei taeglicher Nutzung und einer Reifenlebensdauer von 3000km-6000km (also mehrmalige Reifenwechsel im Jahr) schon relativ wichtig ist, um die Reifen voll ausnutzen zu koennen.
    Das geht dann ganz kurzfristig, praktisch jeden Tag spaet abends, dauert ebenfalls alles inklusive 30-60 Minuten, passiert gemuetlich in der eigenen Garage mit allem Komfort und verursacht somit 0 Stress. Ein Riesenstress dagegen waere es fuer mich, zu Geschaeftszeiten wo ich im Buero sein sollte quer durch das verstopfte Salzburg fahren zu muessen, dort dann ewig zu warten, wieder zurueckzufahren, zu Hause die Radmontage nochmal zu pruefen. Abgesehen davon, dass ich die Reifen am Motorrad mitnehmen oder vorbestellen muesste. Ein unglaublicher Wirbel.


    Ich habe uebrigens jahrelang beim Roller zwischen Sommer- und Winterreifen gewechselt. Solche Aktionen wuerden einen bekloppt machen, wenn man da jedesmal einen Werkstatttermin braeuchte.
    Und beim Motorsport direkt an Strecken hat es immense Vorteile, wenn man sich die Reifen schnell selber wechseln kann. Das ist jetzt aktuell bei mir weniger ein Thema, aber daher kommt das ganze eigentlich.
    Und grade bei schlauchlosen Strassenreifen ist es so dermassen einfach, die Reifen zu wechseln. Das geht fast ohne Montierhebeln.
    Enduroreifen sind ein anderes Kaliber. Dafuer braucht man Routine. Aber grade die muss man dann u.U. in freier Wildbahn selber (De-)montieren koennen. Auch da lohnt sich also das Koennen, wenngleich das fuer die NC hier irrelevant ist.


    Insofern moechte ich es nicht anders und aus diesem Grund empfehle ich es gerne, das selber zu machen.

    Klar, dafür wechsle ich Tag und Nacht, sonn- und feiertags,
    wann immer es nötig ist. Stressfrei, ohne Anfahrt, ohne Termin und Wartezeit.
    Mir erleichtert das den Alltag sehr.
    Greets, Phil


    Ein leichtes Motorrad, das 200 geht, ist eben so. Wie sollte es denn sonst sein?
    Köbes will eine NC, die 50kg leichter ist. Das wird dann definitiv anders fahren, egal ob 1 oder 2 Zylinder. Da kann man nichts machen. Und niemand wird gezwungen, mit so einem Gerät zu heizen. Damit kann man auch gesetzeskonform fahren. Und das beste: sehr wohl macht sich da jemand Gedanken über den Spritverbrauch. Und zwar KTM selbst. Die werben sogar damit auf deren Webseite zum besagten Modell! Und das ist auch absolut gerechtfertigt.


    Dass man bei hoher Geschwindigkeit nicht mit 4l/100km auskommt, ist vollkommen offensichtlich, aber das gilt für eine hypothetische NC700 mit 170kg (die Honda nie bauen wird) genauso.


    Die massige Ruhe eines 220kg Motorrades kann man nicht haben, wenn man ein 170kg Motorrad fährt. Man muss wissen, was man will. Der eine mag dies, der andere das. Ich verstehe Köbes' Wunsch nach weniger Fzg.masse und könnte sehr gut damit leben, dass so ein Moped dann härter, spontaner und direkter zu fahren ist. Aber es ist natürlich korrekt, dass diese Phantasie-NC mit der jetzigen in punkto Fahrdynamik nicht mehr sehr viel gemein hätte.


    Es ist aber keineswegs so, dass alltagstaugliche Motorraeder zwingend schwer oder behäbig sein müssen. Das ist nur die Präferenz oder der Glaube vieler Leute, aber es geht definitiv auch anders, wenn der Kunde es bezahlt. Denn da wirds teuer.
    Nur bei Honda sehe ich dieses Modell nicht. Die bauen schwer.
    Greets, Phil