Beiträge von Phil


    Es gibt schon kurze Zugkraftunterbrechungen. Irgendwann muss ja der Kraftschluss von einer auf die andere Kupplung wechseln, und in diesem Moment kann es zu etwas spuerbarer Latenzzeit kommen.
    Das faellt auf, weil man ja selbst garnichts zu tun hat. Wuerde man selber schalten, so waere einem das nicht bewusst, denn dann ist man in dieser Zeit beschaeftigt.


    Und Manfred: das Gezockel von dem du sprichst halte ich fuer suboptimal fuer den Motor. Deshalb vermeide ich es. Sowas geht auf die Lager. Andererseits traue ich Honda schon, mache mich deshalb also nicht verrueckt.
    Uebrigens schaltet meine bereits bei 65in den 6., wenn ich mit ganz wenig Gas innerorts dahinrolle. Daher nehme ich dort den S-Mode. Dann passt die Drehzahl und ist auch bei langsamer Fahrt sehr gesund.
    LG, Phil


    Meiner Meinung nach ist es spottbillig mit 1000 Eur Aufpreis. Und ich glaube, das wird eher teurer werden.
    Der 6. Gang geht im D-Mode so etwa bei 65 rein, und auch nur dann, wenn man kaum Gas gibt. Das kann innerorts etwa nerven, daher dort lieber S-Mode.
    Fuer Landstrassenbetrieb passt D-Mode sehr gut. Da wuerde man S-Mode nur nehmen, wenn man mit Messer zw.d.Zaehnen faehrt oder aber unablaessige Ueberholmanoever hat. Aber solche Strassen vermeide ich ohnehin.
    Und wenn man Halb- oder mehr Gas gibt, schaltet er in jedem Modus sofort automatisch zurueck, um die Beschleunigung zu optimieren.
    Wenn man andererseits in die Eisen geht, dann schaltet er fleissig mit runter und bremst schoen mit. Rollt man dagegen aus, dann schaltet er erst bei der unteren Schaltdrehzahl runter.
    Wenn man z.B. in Ortschaften motorbremsend reinrollen will, ist es meiner Meinung nach das beste, vom D-Mode bei vollem Tempo in den S-Mode zu gehen. Dann macht er alles automatisch und man muss nicht gross Bremsbelaege verbrauchen. Es ist dann Uebungssache, wie weit vor dem Ortsschild man den Button drueckt :)


    Einfach cool


    :mrgreen:


    Das muss man ausprobiert haben. Ich finde es genial. Das manuelle Schalten kannst du genauso haben, halt per Button statt per Kupplungshebel und Fusschalthebel. Und mit einer Restintelligenz der Automatik, die vor boesen Fehlern bewahrt. Das System schaltet z.B. immer runter, der Motor ist nicht abwuergbar, selbst im manuellen Modus.


    Es schaltet abhaengig von der Fahrsituation. Da wird nach diversen Kriterien unterschieden. Das ist nicht immer einfach durchschaubar.
    Es gibt einen Basis-Betrieb, bei dem der Schaltzeitpunkt an die Drehzahl gekoppelt ist. Naemlich wenn man mit wenig Gas cruist.
    Sobald man Gas gibt, entscheidet die Steuerung unterschiedlich. Man kann auch im D-Mode voll ausbeschleunigen und er schaltet dann spaet hoch.
    Einer der Vorteile dieses Systems ist m.E., dass die Schaltzeitpunkte viel flexibler gesetzt werden. Das System schaltet, wo es manuell rein aus motorischen Gruenden gar nicht moeglich waere, selbst wenn es sinnvoll waere. Darueberhinaus regelt es auch die Motorbremse selbsttaetig mit, wenn es feststellt, dass man bremst.
    Der Hauptvorteil ist natuerlich, dass man entspannter unterwegs ist und die Aufmerksamkeit dem Verkehr schenken kann. Und das wirkt. Die vorhandenen Schaltpausen/Zugunterbrechungen darf man nicht ueberbewerten. Man wird schnell anspruchsvoll. Aber diese kurzen spuerbaren Loecher haette man bei Eigenaktion genauso. Da muesste man schon brutalst schalten oder mit Automaten schalten (Rennstrecke), um da schneller zu sein.


    Einen eindeutigen Beweis fuer die Lernfaehigkeit habe ich nicht, weil ich es nur so erlebe wie es bei mir eben ist. Das ist zu komplex als das man es so einfach durchschauen koennte. Ich kann mich mit den Schaltvorgaengen jedenfalls sehr gut arrangieren und habe schon einen sehr guten Betriebsmode fuer mich gefunden, wie oben beschrieben:
    D-Mode fuer Landstrassenbetrieb, zuegiges Dahinrollen und ggfs. natuerlich Autobahn (kein Usecase fuer mich)
    S-Mode fuer Innenstadt, enge Kurvenstrecken mit Gefaelle und Steigungen
    Gelegentliche Hints ans Getriebe durch Antippen in bestimmten Situationen.
    Alles in allem ein Traum zu fahren. Supercool.

    Innerorts und bei Serpentinenstrecken S-Mode. Das Umschalten von D-Mode in den S-Mode vor dem Ortseingang regelt auch automatisch das Motorbremsen beim Einlaufen in Ortschaften.
    Open roads: D-Mode
    Damit komme ich bisher gut klar (aber habe natuerlich nur begrenzte Erfahrung bisher).
    Manuell wird nur fuer ausrollende Bremsvorgaenge eingegriffen, sowie direkt nach der Beendigung einer Beschleunigung (Hochschalten in 6)


    Selbstverstaendlich, und das ist auch anderswo so, aber graeme dich nicht darueber, denn solche Feinheiten fallen auch anderen auf, welche sich vielleicht nicht dazu aeussern, sich aber ihren Teil denken.
    Aber solang das fachliche im Vordergrund steht, hat es m.E. einen grossen Wert, und diese Technik wird sicher noch fuer viel Diskussion sorgen. Ich bin selbst sehr gespannt, was mit dem DCT auf lange Hinsicht so auf mich zukommt.
    Die Diskussion hier hat ja bereits eine sehr interessante Wendung genommen. DCT Ausnahmezustaende :)
    Hoffe sowas passiert mir nicht. olovenet hat bereits einen eigenen Thread in die Richtung eroeffnet. Naja, es wird wohl noch etwas dauern, bis es da erste Ernstfaelle gibt.
    Jogimons Versuche finde ich aber bereits sehr gewagt. Ich haette mich das nicht getraut, ehrlichgesagt. Gut zu wissen, dass die Kiste mit etwas Gewuerge wieder in Gang kommt. Ob die Hydraulik bei solchen Zwangsschaltvorgaengen Schaden nimmt?
    Bekannt ist ja, dass man ein Getriebe im Stillstand oft nicht schalten kann, und ich weiss natuerlich nicht, mit welcher Kraft die Oelhydraulik da arbeitet.
    Greets, Phil

    Woah Jogimon, das klingt mutig :)
    Einerseits echt gewagte Tests. Andererseits kann sowas ja tatsaechlich mal vorkommen, wodurch auch immer. Bedienfehler, Stromausfall, whatever. Und insofern sollte das Motorrad dabei nicht kaputtgehen. Ich denke, dass Honda solche Ausnahmen schon in Betracht gezogen hat und sicherstellt, dass man irgendwie wieder loskommt. Ausprobieren werde ich das aber sicher nicht, solang kein Ernstfall auftritt :)
    Je komplizierter eine Elektronik bzw. Steuerung, des komplizierter werden halt auch die moeglichen Fehlerfaelle, und bei den von dir beschriebenen Geschichten wirds kompliziert. Da muss man wohl tieferes technisches Verstaendnis vom Getriebe und der Steuerung besitzen, um sich diese Vorgaenge erklaeren zu koennen. Immerhin muss das Ding ja dann im Stand oder eben beim Zurueckschieben irgendwie wieder zurueckschalten, und das moeglichst ohne Gewalt.
    Greets, Phil


    Du nicht, andere wohl. Das "weniger denken" war m.E. eine unmissverstaendliche Provokation in Richtung dumm, und ich kenne persoenlich niemanden, der sich sowas reaktionslos gefallen laesst, insbes. wenn man sich persoenlich nichteinmal kennt.
    M.E. laeuft also garnichts schief, sondern es kommen nur die zu erwartenden Reaktionen. Wer das nicht will, sollte vorsichtiger schreiben. Wer es in Kauf nimmt, sollte hinterher nicht ueber solche Dispute meckern. Und wens als Aussenstehenden nervt, der kann immernoch seine Ignoreliste anpassen.
    Greets, Phil


    Genau.
    Dir ebenso!


    Phil