Beiträge von Phil


    Also das ist bei mir nicht so. Ich spruehe die Kette wie gesagt von innen her ein, durchaus gruendlich. Das was an Resten nach dem Einwirken auf Felge usw. kommt, ist minimal und ganz leicht abwischbar. Kein Vergleich zu dem Teufelszeug, was mir meine Yamaha Werkstatt immer draufhaut, wo ich Felge und Speichen danach dann dreimal muehsam reinigen muss, bis es wieder einigermassen frisch aussieht.


    Dry Lube verwende ich nicht mehr, seit in einem Test das deutlich schlechtere Schmierverhalten bemaengelt wurde. Als ich noch regelmaessig enduromaessig im Schlamm gefahren bin (Ziegelschlamm-Strecke) war es ohnehin kein Thema, weil der Schlamm jede Kette in kurzer Zeit vernichtet hat. Da war es weitgehend egal, was man gemacht hat. 2 Ketten im Jahr waren sowieso faellig. Fuer Strasse tuts bei mir S100.
    Den Caramba Kettenspray kenne ich nicht.


    Mit Motul habe ich grundsaetzlich auch gute Erfahrungen. Irgendwelche Sprays usw. von denen hatte ich schon und das war in Ordnung. Ob ich den Kettenspray dabeihatte, weiss ich leider nicht mehr :D
    Aber das ist auf jeden Fall einen Versuch wert. Werde ich mir auf diesen Hinweis hin mal kaufen.


    Thematisch sind wir doch 100% spot on, oder?

    Also im Montagestaender (vermutlich auch auf Hauptstaender sofern vorhanden) kann man auf die unter der Schwinge verlaufende Kette bei rueckwaerts bewegtem Hinterrad sehr einfach und gleichmaessig an die Innenseite spruehen, Spruehschlauch in Richtung Ritzel zeigend. Das geht bei mir wunderbar.
    Ich mag den teuren S100 Kettenspray gern, weil er lt. einem (mehreren?) Test/s erstens von der Langzeithaltbarkeit (Kettenlebensdauer) gut ist, zweitens er die Felge nicht einsaut und drittens eben dieser besagte zugehoerige Kettenreiniger irgendwie eine Art Wundermittel ist. Damit tropft der Dreck quasi einfach runter. Draufspruehen, ggfs. ein wenig abwischen. Sauber. Also _richtig_ sauber. Und angeblich unschaedlich, nicht aggressiv oder entfettend und mit dem S100 Kettenspray vertraeglich.
    Das ist schon echt easy.
    Ich reinige die Kette uebrigens auch bei weitem nicht bei jedem Einspruehen, sondern nur wenn sie mir besonders dreckig vorkommt.
    Greets, Phil


    BTW 4000km Kettenlebensdauer klingt fuer mich eher nach Kettenpflege mit WD40 :) Vielleicht kannst du das ja noch in Erfahrung bringen bei dem besagten Vorbesitzer. Ich glaube, dass man voellig ohne Kettenfett durchaus weiter kommen muesste, wenn man die Kette nicht mit so einem Zeug entfettet.


    Also ich spruehe die Kette immer von der Innenseite her ein, zwischen den Laschen, wo sie ueber Ritzel und Kettenblatt laeuft. Dort ist sie i.d.R. ohnehin sauber, weil sich dort kein Dreck ansetzen kann. Zum Reinigen der Kette hat sich bei mir der S100 Kettenreiniger bewaehrt. Da hab ich eine Probepackung geschenkt bekommen und war erstaunt, wie gut und muehelos das geht. Das werde ich mir wohl wieder kaufen. Ist leider nicht ganz billig.


    Also ich hab ein relativ billiges Nietwerkzeug um ca Eur 40 oder so, das in der Handhabung zwar muehsam ist (ich muss es jedesmal neu lernen, ein kleines 3D Puzzle), aber im Ergebnis einwandfrei. Mehrere damit selbstgenietete Ketten haben vollkommen einwandfrei gehalten, die Nietschloesser sehen auch nach langen Laufleistungen noch einwandfrei aus. Man kann bei der Montage ja problemlos mehrmals nachdruecken, um ein optimales Ergebnis zu erhalten. Das ist besser, als gleich zu stark zu druecken und damit den Rand des Nietstifts zu sprengen. Wer das erst erlernen will, kann sich sicherheitshalber zur neuen Kette ein zweites und drittes Nietschloss fuer Experimente mitbestellen. Sind nicht so teuer :)


    Auch bei einem Clipschloss kann ich noch aus LC4 Zeiten fuersprechen. Nicht ein Problem jemals, und das auch bei hartem Einsatz und Motorsport bei einem kettenfressenden Einzylinder (maximale Kettenhaltbarkeit damals: ca 13000km).
    Bei Clipschloessern muss man aber gelegentlich kontrollieren, dass man den Sicherungsclip nicht verloren hat. Das ist bei der Tenere einmal geschehen, ich habs aber zum Glueck gemerkt, so dass nichts passiert ist. DID Clipschloesser haben einen so festen Halt, dass sie gewisse "Notlaufeigenschaften" auch ohne Clip besitzen. Trotzdem sei vor sowas selbstverstaendlich gewarnt. Reissende Ketten sind kein Spass.


    Ich wuerde mir aber bei der NC weder bei Clipschloss noch bei Nietschloss irgendwelche Sorgen machen, sofern die Ketten hochwertig sind. Werde die Serienkette bei meiner fruehzeitig wechseln (leidvolle Erfahrung mit der sehr billigen Serienkette meiner WR, da geht u.U. einiges kaputt wenn man zu lang hinwartet) und mir dann eine hoeherwertige DID Kette goennen. Ritzel und Kettenblatt checke ich dann wenn es soweit ist. Vermutlich wirds das fuer die NC ohnehin alles aus einer Hand geben als Nachruest Kettensatz der gaengigen Anbieter.


    Ihr glaubt ja gar nicht, wie angenehm und einfach der Zubehoerkauf fuer ein so gut bekanntes und beliebtes Motorrad wie die NC ist im Vergleich zu Motorraedern, die hier am Markt weniger gelaeufig sind. Das ist geradezu paradiesisch. Tonnenweise exakt passende Angebote ohne Herumschustern. Click&Buy :)
    Greets, Phil

    Ein tolles Fahrvideo aus einer wunderbaren Gegend:

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    Einfach Kettenkit aus Motorradbedarf kaufen. Das kommt viel billiger und taugt vielleicht mehr. Ich nehme meisten höherwertige DID Ketten. Kosten so um die EUR 80. Ritzel und Kettenblatt kommen hinzu.


    8000km ist relativ wenig bei der Motorleistung. Also entweder gibts da ein Problem wie falsches Kettenfett, zu selten gefettet (man sagt eigtl. alle 500km und je nach Wetter), o.ä., oder aber die Kette ist wirklich ein Glumpert.
    Greets, Phil

    Jetzt staune ich ernsthaft:
    die letzten 300km bin ich unökonomisch gefahren, viele (teils relativ unnötige) Beschleunigungsvorgänge mit Vollgas, immer wieder erhöhte Drehzahl. Abgeschätzter/gefühlter Verbrauch :lol: > 4l/100km.
    Gemessen: 3,82l/100km.
    Hammer. Das ist sehr sehr gut und zeigt, dass Honda mit ihrer Verbrauchsangabe es zurecht ernst meint.
    WOW!
    Diese Fahrweise der letzten 3 Tage ist für mich quasi eine Worstcase-Abschätzung.
    Gefahren wurde das mit dem Akrapovic Schalldämpfer und dem zweiten Motoröl.


    Aber es ist schon klar, dass diese Diskussion der Schaltlatenzen um das DCT geht und nicht die manuelle Schaltversion, oder?
    Greets, Phil


    Doch, man merkt das unter gewissen Umstaenden. Nicht bei jedem Schaltvorgang, doch immer wieder mal. Die genaue Systematik kann ich nicht so schnell beschreiben. Man hat gewisse Latenzen, die aber nicht wirklich ins Gewicht fallen.
    Greets, Phil