Für mich sind MT3 und R3 grundverschieden trotz gleicher techn. Basisfzg.. Da geht man anders dran.
Natürlich bin ich bei den Qualitätsaussagen anderer Meinung und KTM negativgeprägt, ich hatte selber drei. Eine davon war rein motorsportlich genutzt, die war qualitativ für mich gut.
Generell finde ich die 390er Reihe viel interessanter als die 690er.
Qualitativ gibts an den Yamaha Budgetbikes für mich wenig zu jammern. Die alte 390er konnte da in Bezug auf die Sichtqualität nicht mit. Dafür bietet Yam leider einige konstruktive hilfreiche Details weniger, z.b.die sich verdrehende Hinterachse der R3. Ärgerlich.
Die MT07 fährt sich für mich nicht wie ein Chopper, auch wenn man rel.weit hinten sitzt. Man rutscht halt an den Tank und hat dann vorne einen angenehm schmaler Sitz. Das kann auch was. Viel ändern will ich garnicht, und die Qualität scheint ok. Beispiel Felgen: kein Vergleich mit den NC Riefenfelgen.
Die Roststelle am Schwingenschleifschutz, mei, die pflegt man halt. Die Fahrwerksinnereien tauscht man zügig aus (Gleitbuchsen). Dann fährt man preisgünstig und lässig einen Motor, der auf hohem Niveau funktioniert, da will man dann nicht mehr runter. Langzeithaltbarkeit wurde mehrfach in Tests bestätigt. Ist kein motorsportliches Fahrzeug, sondern ein richtig gutes Landstrassenmotorrad. Freakfaktor sehr niedrig.
Greets, Phil
Beiträge von Phil
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Nun, die R3 war präzise genug fahrbar, und auch einige Sbg.ring Turns waren drin, das war schon ok fürs Geld und der Motor passte sehr gut dazu. Die Qualität der Fahrwerksteile ist nicht besser als bei der MT07, aber es funzt in dem Paket besser. Die MT03 wäre für mich wiederum nix gewesen, da hätte ich zur Duke gegriffen. Die MT7 war allein nach Umbereifung schon mal viel besser zu fahren. Ein preisgünstiges Hyperpro Streetbox Upgrade bringt uns dann auf Stufe eines akzeptablen Strassenfahrwerks. Das tut es. Ich geniesse das Fahrzeug nun in vollen Zügen. Entspannt, leise, ggfs. druckvoll und nun eben auch einwandfrei präzise fahrbar.
Die neue Duke habe ich in Betracht gezogen, fand sie in echt nicht ganz so wertig wie auf Fotos, umgekehrter Effekt wie bei der MT07, die mir in real besser gefällt als auf den Fotos. Und ich bin altersmässig evtl. mehr MT07 als Duke. Eine nicht zu verleugnende Tendenz. Die MT macht letztendlich verglichen mit der Duke keinerlei Statement per se.
Greets, Phil -
Ich verspreche dir, streiche die XT1200Z. Vergiss sie. Dir wird die Lätschn bis zum Boden runterhängen auf diesem Eisenschwein. Das Ding bietet _keinerlei_ Vergleich zur MT Serie, ist ein Anachronismus, ein Ackergaul mit Pflug hintendran. Greife im Zweifelsfall zu einer 7er Version, Tracer oder Tenere, die sind bereits haushoch überlegen.
Und kriegen keinen heissen Motor wie die 9er, am Rande gesagt.
Greets und viel Spass, Phil -
Servus! Ich mag das Thema selber gern und verfolge es. KTM kann generell Motorräder bauen. Mir macht die alte 390er viel Fahrspass, aber sie nervt mich auch, und der Ansaug- bzw. Auspufflärm ist für mein Ohr unerträglich, selbst mit Ohrstöpseln.
Die neue kann das besser, das hört man sofort. Ich hätte an der Motorsteuerung garnix geändert, weil der Motor serienmäßig für mich vollkommen passt. Offensichtlich hat KTM an vielen technischen Details erfolgreich gefeilt, das stark verbesserte Design kommt dazu. Die Sichtqualität direkt am Fahrzeug fand ich jetzt nicht besser als angemessen, aber da wird man schnell ein paar Kleinigkeiten ändern. Die technische Basis ist ja recht gut konstruiert.
Wenn man jetzt aber nicht mehr ganz jung ist, verliert man ein bisserl dieses Verlangen nach permanent "Zug" in Fahrt. Nach wie vor suche ich das Funbike, das leichte Eisen, halte Vierzylinder für vollkommen unerträglich. Im Gegensatz zum Didi konnte ich mich aber mit der MT07 anfreunden. Auf den zweiten Blick erst, nach einer wunderschönen entspannten Zweitagestour und insgesamt über 11.000km, gemeinsam gefahren. Das Ding läuft so ruhig, so lässig und cool, leise, unpenetrant, hat nicht die Aktivposition der Duke und hat keinerlei KTM-Faktor. Und ich bin dabei keineswegs ein Freund traditioneller Nakedbikes oder sog. Streetfighter.
Die Duke ist technisch interessant, weniger traditionell, bietet sehr viel Motorrad und ist unmatched was "klein und leicht" angeht. Auf längere Zeit wäre sie mir zu unruhig.
Selbst im Cruising Mode finde ich zuweilen den grossartigen total lockeren MT Schub genussvoll, auch wenn mir generell Motorleistung ziemlich egal ist.
Für tendentiell "motorsportlichen" Einsatz würde ich die 390er bevorzugen, aber das ist hier kein Einsatzfall.
Irgendwann wird aber eine CRF250Rallye kommen, als Vertreterin der kleinen und leichten Motorräder.
Greets, Phil -
Zitat von MacfakAlles anzeigen
Wenn Yamaha DCT und Staufach könnte müste sich Honda schön warm anziehen.
Oder zumindest Konstruktionzeichnungen im Computer haben
Auch mir gefällt der MT-07 Motor unglaublich gut. Das ist ein Meisterwerk. Auch ohne DCT tue ich mich da sehr schwer mit einem gedanklichen Rückstieg auf die ehemalige NC, denn im Gegensatz zu dieser hat der MT-07 Motor genau den Grunt, der an der etwas behäbigen weicher laufenden NC fehlte. Dabei ist er dennoch stets angenehm, cool, unpenetrant, wirtschaftlich. Ein super Motor.Die 7er Tenere bleibt zumindest visuell hinter dem T7 Prototyp zurück. Da hatte ich mehr erwartet, aber diese mit schwarzen Lappen verhüllte Mopedgrotte sagt wohl nicht viel aus. Ich glaube, die wird schöner als man hier erkennen kann. Die Tracer bin ich selbst bereits gefahren, die ist mir bereits zu ausladend und tourerartig, aber wer eher so einen richtigen Tourer sucht liegt damit richtig, keine Frage.
Ein erstaunliches Erlebnis gab es kürzlich, als ich unsere MT-07 gegen eine XT1200Z tauschen musste
Habe dann gegoogelt, um sicherzustellen, das ich nicht völlig daneben liege. Aber anscheinend ist das wirklich so. Welch ein mühsamer, lauter, leistungsunwilliger Motor in diesem Riesenmotorrad. Ein Traktor mit Pflug hinten dran. Urks. Niemals. Zurück auf der MT dann die Bestätigung. Um Welten leichtfüssiger, direkter, spontaner, eleganter, spassiger, angenehmer zu fahren. 4 Jahre liegen zwischen den Neuerscheinungen, aber gefühlt ist das eine Ewigkeit an Entwicklungsvorsprung seitens der MT. Dass die XT mehr Leistung auf dem Papier hat, würde man ihr in Fahrt nicht glauben, höchsten von der Maximalgeschwindigkeit her. Sorry für den Ausflug.Freue mich auf die 7er Tenere, insbes. als ehemaliger XT660Z Fahrer. Aber werde sorgsam abwägen. Sollte Yamaha eine MT-07 mit Facelift in Richtung der sehr gelungenen aktuellen MT-09 bringen, dann würde ich mir das Basismodell holen (wir haben aktuell bereits gemeinsam eine 2016er MT in der Garage), einfach weil sie irrsinnig Freude beim Fahren macht (kleine Anpassungen sind sinnvoll), dabei zuverlässig, wirtschaftlich und nervfrei ist.
Greets, Phil -
Hello allseits, auch ich war seit 12 Jahren mal wieder im Rahmen eines Fahrsicherheitstrainings am Salzburgring. Vorsichtig rantasten und die R3 etwas kennenlernen. Ganz leichter Regen.
Externer Inhalt youtu.beInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.Der Sbgring ist fürs 42PS Budgetbike nicht ideal geeignet, man parkt quasi. Das war schon damals mit der deutlich stärkeren und fahrwerksseitig überlegenen RS250 so.
Egal, ging nicht auf Zeit. Also sagen wir: 50% Spaß. Natürlich wäre eine gewundene Rennstrecke viel schöner gewesen. Lerneffekt war jedenfalls da. Man merkt schon sehr deutlich, wie ich die Linienwahl verschlafe
Eingerostet. Die Nocksteinkehre kann ich bis heute nicht, das war schon immer ein Problem, ist eigentlich superschön zu fahren, aber ich bin trotz Schräglage viel zu langsam und nutze die Strecke überhaupt nicht aus. So ist das eben, daran müsste man arbeiten. Die R3 muss höher, rechtsseitig hat der Verkleidungskiel gestriffen, bin zu schwer. Aber das wäre wohl noch das kleinste Problem.Alles Gute an den Havaristen, hoffe die Reparatur ist gut möglich.
Greets, Phil -
http://www.horizonhobby.de/losi-xxx-scb.html
Hätte ich nicht so gern einen 2WD haben wollen, so wärs der hier geworden:
http://www.horizonhobby.co.uk/…es/los03007/ten-scbe.html -
Das tut mir leid für Stivi. Hoffe, dass eine schnelle und bezahlbare Lösung auffindbar ist. Alles Gute und viel Erfolg!
Phil -
Eintragung TÜV sparst du dir? Aus Interesse gefragt. Allein mit sowas hab ich viel Geld ausgegeben.
Greets, Phil -
Ein Teil dieser "Risse" - nämlich die harmlos aussehenden - machen einfach den Eindruck, als wären die Felgen in irgendeiner selbstgebastelten Sandform gegossen, und da bilden sich halt solche Graten, ähnlich wie bei altägyptischen Skulpturen, steinzeitlichen Waffen uswusf.. Das muss man dann einfach hinnehmen.
Da kann man jetzt vielleicht rummäkeln, aber die Felgen der NC sind sowieso vogonenhaft gemacht, und insofern ist es eh wurscht. Ästhetik ist in jedem Fall anders.
Ein Teil der Risse ist aber für mein Auge eben kritisch, und das sind die wenigen Beispiele, wo es echte Risse sind und keine Graten oder Unsauberkeiten im Guss.
Dort muss man halt genau hinsehen. Das eine ist der eingerissene Lack, der einfach sch... aussieht (bei Magnesiumfelgen
wäre sowas beispielsweise bereits der Untergang).
Das andere ist, dass ich einfach nicht einsehe, dass Gussfelgen Risse haben muessen, ob sie nun gefährlich sind oder nicht. Das ist ja nicht wie beim Kuchenbacken.
Es werden beispielsweise auch Motorgehäuse gegossen, und auch dort würde man evtl. ungern Risse drin haben. Räder sind nun auch ein Fahrzeugteil, auf das man sich ganz gern verlassen können will.Es ist für einen Laien nicht ersichtlich, ob hier alles in Ordnung ist, und ich würde der Aussage von Honda ohne weiteres Glauben schenken, aber alles andere darf man sich selber dazudenken.
Und ja, DCT ist und bleibt saucool, und der NC Kofferraum auch, und fahren tun sie auch klasse.
Greets, PhilMit Yamaha Budget Bikes wäre das nicht passiert.