Beiträge von onkelferdl

    Scheiß-Idee-Tour


    Ab Freitag den 16.10. war eine 3-Tage-Tour geplant. Am Morgen zeigte das Regenradar trocken, aber vor der Haustüre regnete es trotzdem leicht. So bewegten wir unsere Integra, 750 X und HD Fatboy Special über kurvige Strecken mittlerer Güte (wie das im Navi einzustellen ist) über Welzheim an Schwäbisch Hall vorbei über Hirschaid bis fast nach Bayreuth. Dabei hatten wir zum großen Teil Nebelnäßen, durchaus aber auch mal trockene Straßen. Wir orientierten uns dann wieder südlicher zur ersten Übernachtung nach für mich 426 km in Waidhaus.


    Am Samstag stieß noch unser rasender Zahnarzt mit seiner Freewind dazu und mit einer grenznahen Anleihe in Tschechien führte uns die Strecke weiter nach Süden über Regen (ab da trocknete die Straße ab) nach Waldmünchen, anschließend auf hügelig-kurvigen Strecken bei sogar wenigen Sonnenstrahlen durch Österreich bis zur 2. Übernachtung nach 398 km nach Berchtesgaden.


    Der Sonntag begann mit Sonne-Wolkenmix und wir tourten über die deutsche Alpenstraße mit Österreichischen Anleihen bis Kiefersfelden. Über den Tatzelwurm und am Tegernsee vorbei führte unsere Strecke nach Tölz, wo es kurz danach wieder zum Tröpfeln anfing. Nach einem Mittagessen in Starnberger See Nähe hatten wir noch 1,5 Stunden Regenfahrt über die Dörfer bis nach Kloster Lechfeld. Anschließend war es von oben trocken und ab etwa Krumbach auch auf der Straße. An der Autobahn bei Weißenhorn gab es die Verabschiedung der Protagonisten, die sich kurz drauf gut gekühlt wieder Richtung Heimat aufmachten. Für mich war die Tour dann 1227 km lang.



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    Den ausführlichen Bericht gibt's wie immer auf http://bikersjoy.de/2015/10/scheiss-idee-tour-2015/ natürlich mit einem Haufen Bildern mehr.

    Dann kommt man zurück und stellt fest: Was ist mit meiner Rente? Ok, die hält sich in Grenzen, aber die Meisten können damit auskommen. Dann heißt es irgend was arbeiten, wenn andere den Lebensabend genießen - oder als Sozialfall der Allgemeinheit zur Last fallen. Das trifft andere auch, meist aber unverschuldet.


    Denken diese Lebenskünstler über das Jetzt hinaus? Kommt mir nicht so vor. Möglicherweise lebenskünsteln sie auch irgendwo in einer Aussteigerkommune in Thailand bis zu ihrem Lebensende vor sich hin.


    So toll sich das erst mal anhört - das hinten nach muss ich nicht haben

    Wie gesagt, schon vergleichbar, da ich mit dem Roller ähnlich flott unterwegs war, wie mit der Integra. Im Normalbetrieb tut sich da auch nicht so viel rum. Ich jedenfalls fahre im Normalbetrieb ja auch nicht permanent auf der letzten Rille. Und wenn ich das mal tue bzw. getan habe, dann mit beiden Fahrzeugen. Dabei bin ich allerdings, wenngleich flott unterwegs, auch nicht der Digitalfahrer: Vollgas - Aus. Da mag durch die Mehrleistung der Hinterreifen mehr beansprucht sein.

    Habe bereits 4 City Grip auf dem Dreirad gefahren. Hat bei mir 7.500 km gehalten. Entspricht damit meiner BT023 Laufleistung. Den schaffen manche weit über die 10.000 km hinaus, so ist das auch beim City Grip.


    Kommt halt auf die Fahrweise an. Btw, mein M7RR ist jetzt nach 6500 km wieder an der dt. 1,6 mm Marke. Mal langsam ums Bestellen kümmern....


    Gratuliere schon mal zur (anstehenden?) Pension.


    Meine Integra darf auch an die Winterluft, wenn es trocken ist. Letztes Jahr von 11-03 über 3.000 Kilometer. Da waren richtig schöne Touren mit Freunden dabei - die will ich nicht missen.

    Angst? Vor was? Dass unser mühseelig erwirtschafteter Wohlstand in Gefahr ist? Angst, weil da Leute aus einem anderen Kulturkreis kommen?


    Nach 1945 kamen 12 bis 14 Millionen Flüchtlinge und Vertriebene in der Hauptsache wohin? In ein armes Deutschland. Da war Wohnraum knapp, die Städte waren ausgebombt. Hat da jemand gefragt, ob da ein Rechtsextremer ein Problem damit hat? Nein - man war Schlimmeres gewohnt - man hat das einfach angepackt und nicht gejammert, wie heutzutage. Mich kotzt das an! Da haben Notleidende noch Notleidenderen geholfen. Damals hat das auch nicht jedem gepaßt, dass da plötzich ein Fremder für eine gewisse Zeit den ohnehin knappen Wohnraum noch enger gemacht hat. Aber gemeinsam hat man das hinbekommen.


    Mach ma mal weiter: Anderer Kulturkreis? Haben wir doch in wesentlich höherer Zahl schon da. Haben wir geschafft (ja, ich weiß, nicht bei allen, aber in der weit aus überwiegenden Zahl) die hier zu integrieren und profitieren auch noch davon: Wir schlappen ganz selbstverständlich in Dönerbuden, gehen ausländisch über die ganze Welt essen - aber Ressentiments gegen Leute aus relativer Nähe - Südeuropa - Naher Osten. Lächerlich. Ich hab das schon alles bereist - mich hat keiner dort gefressen.


    Libanon: 8 Millionen Einwohner und 2 Millionen Flüchtlinge! Da wird erst geholfen und dann gefragt, wie das gehen soll. Dort hat Gastfreundschaft als Wort noch Gewicht. Ich weiß, auch das ist nicht unmittelbar vergleichbar. Da enstehen riesige Zeltflächen, wo es zugeht, dass einen graut. Aber man tut was. Hilfsorganisationen sind vor Ort und helfen was möglich ist.


    In Deutschland ist halt eine Gesetzeslage, die ein bestimmtes Niveau als Menschenrecht einfordert. Da steht sich der Deutsche möglicherweise für praktikable Entscheidungen selbst auf den Füßen herum. Die überwiegend aus einem Kriegsgebiet kommenden Flüchtlinge sind anderes gewohnt und wären wohl mit weniger zufrieden.


    Bin mal neugierig, wie das weitergeht. Aber eine Helferkultur, ist hier bei vielen nicht mehr vorhanden. Ängste werden durch mannigfaltige Informationsmöglichkeiten schnell und erfolgreich geschürt. Die an dieser Uhr drehen sollten sich was schämen.


    Ich bin stolz auf diejenigen Deutschen, die dort hingehen und sich anbieten nach ihren Möglichkeiten zu helfen. Ich geh da auch hin, wenn ich demnächst in Rente gehe und Zeit habe. Das ist der Weg - sonst gibt es keinen. Das sei den Feiglingen gesagt, die bei über 80 Millionen Einwohnern ein Problem bei ein paar Millionen Ausländern sehen. Wandert aus - ach geht nicht - dann seid ja IHR die Ausländer.


    Das ist mein Statement - ein weiteres wird es zu diesem Thema nicht geben. Und jetzt haut drauf ihr Zauderer

    Ich habe das auch: Tragebügel nach entsperren hochklappen, zu dir herziehen und dann vom Zapfen in Fahrtrichtung abziehen. Einfacher geht's nicht.


    Bei mir passt der Zündschlüssel jedoch auch zum TC.


    Ich hatte von meiner Beverly noch Innentaschen für die Seitenkoffer. Die müssen den gleichen Lieferanten haben, denn die passen genau rein. Die sind jedoch deutlich billiger als die Original Hondataschen. So als Sparhinweis :D

    Wenn der gute Exmopedsportler in seinem doch schon fast gesetzten Alter noch solche Flausen im Kopf hat, dann ist er wohl nicht mehr zu retten. Mit einem Nakedbike weiß er also (oder sollte wissen), auf was für ein Risiko er sich einläßt. Auf abgesperrter Strecke (auch Gegenverkehr) kann er das ja meinetwegen machen, aber nicht im öffentlichen Straßenverkehr. Er weiß doch gar nicht, was da alles unterwegs ist. Und die rechnen im Leben nicht mit so einer Rakete. 250 km/h im Straßenverkehr ist auch nicht ohne, aber wie geschrieben, sehe ich ein Auto im Rückspiegel eher als ein Motorrad und weiter ist ein Vollbremsvorgang mit dem Auto weitaus gefahrloser möglich, da auf 4 Reifen besser verteilt, als mit einem Motorrad, wo das meiste ein schmaler Vorderreifen leisten muss und eine vergleichbare Bremsleistung auch nur ein versierter Fahrer zu Wege bringt (gut - isser wohl).


    Uns hat man im Motorsportclub schon früh beigebracht, dass die letzte Rille auf die abgesicherte Wertungsprüfungsstrecke gehört und keinesfalls in den Straßenverkehr.