Beiträge von onkelferdl
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Heute kam ein interessantes Interview im Radio mit einem höherrangigen Polizisten, das ich zur Info mal dazugeben möchte: Der Hintergrund der sexuellen Übergriffe hat mit Notgeilheit zunächst gar nichts zu tun. Hintergrund der Aktionen sei einzig und alleine Verwirrung zu stiften, um an die Wertgegenstände der Betroffenen zu kommen. Das ist ein im Nordafrikanischen verbreitetes Diebstahlmuster, das in der BRD nicht neu ist und schon jahrelang praktiziert wird. Nur das Ausmaß ist jetzt ein Anderes. Auch gut möglich, dass dann tatsächlich welche aus sexuellen Motiven auf den Zug aufgesprungen sind.
Die Ordnungskräfte müssen sich hierzu schnellstens etwas einfallen lassen.
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Münchhagen?
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na, wenigstens Salzachtal...

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hm, Salzachtal so Mittersill bis Zell am See... die Ecke?
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Vorarlberg?
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Zitat von pietnAlles anzeigen
Yo, Sigi.
Das war bei mir im Feb. 1976, bevor die Ajathollas das Ruder übernahmen.Ach nee - ich war auch Ende Februar/Anfang März 76 da unterwegs. War wohl 2 Jahre vor dem Eierholer komm eini - oder wie der hieß

Damals gab es ums Verrecken keinen Ferienjob in den Wintersemesterferien. Da bin ich auf eine Anzeige "drivers to Iran" angesprungen und war nach dem Telefonat vormittags am Nachmittag schon im Bus nach Bremerhafen.
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hab gerade nochmal nachgefragt: Es waren wohl in der Masse notgeile Besoffene. Es ist möglich, dass auch Nordafrikaner dabei waren.
Aber es bedient natürlich offensichtlich Erwartungen, wenn man die bösen Flüchtlinge jetzt dafür verantwortlich macht. Brauche ja nur hier mitzulesen - das wird sofort für bare Münze genommen.
Ich warte da lieber erst mal, was sich wirklich feststellen läßt, bevor ich in den Chor der Vorverurteiler mit einstimme.

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ich habe gerade von einer Kölnerin - ja, aus Köln direkt - erfahren, dass es sich bei den Leuten NICHT, oder wenigstens nicht in der Masse, um Flüchtlinge gehandelt haben soll. Mal sehen, was da noch rauskommt....
Wundern würde es mich nicht.
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Zitat von pietnAlles anzeigen
Mein Rekord sind -40°.
Allerdings inner Dose, aber wir mussten darin pennen, da es kein Hotel gab.
2 Paar Socken, 2 Jacken, 2 lange Unterhemden, Pullover, lange Unterhose, Jeans, Pudelmütze und ab in den Schlafsack.
Damits nicht so arg wird, haben wir einen Stein aufs Gas gelegt, damit die Kiste wenigstens noch etwas Wärme produziert.
Nachts um 3 Uhr sind wir vor Kälte schlotternd aufgewacht, weil die Karre ausgegangen war.
Nach gefühlt unendlicher Orgelei sprang sie dann wieder an und hat bis morgens um 7.oo Uhr durchgehalten.
Die Freude war groß. als es dann gegen Mittag nur noch -20° waren.Das Ganze ist auf einer Überführungstour von 6 Peugeots nach Teheran irgendwo in der anatolischen Hocheben passiert.
Mich hat die Überführung von (in unserer Gruppe) 6 Chevrolet Pickups von Bremerhafen nach Teheran auch im Winter in die gleiche Bredouille gebracht: Bei bis zu 48° Minus. Die niederste Temperatur, die ich je erleben durfte. Auch im Schlafsack im Auto mit allen Klamotten an - und in der Nacht den Motor immer wieder gestartet. Das nur, weil die damals einzige Schneefräse in Ostanatolien den Geist aufgegeben hatte und die mit Scappern 3 Tage gebraucht haben, um die Straße wieder frei zu bekommen. Macht dann einen Verbrauch von 80 Litern auf 100 km.
Gott sei Dank war dann am Tag wenigstens Sonne, die den Kübel aufgewärmt hat - bei immer noch sehr schattigen Außentemperaturen. Nett in der Nacht anzusehen die LKW-Kolonne (hauptsächlich Hungarcamion), die damit beschäftigt waren brennende Öltöpfe zwischen Kühler und Tank hin und her zu schieben...