Beiträge von onkelferdl

    die 500 Jahre hinten (oder wie viele auch immer) lassen sich nicht per Order Mufti durchsetzen. Wie hierzulande auch muss da ein langer Aufklärungs- und Entwicklungsprozess dahinter stehen. Wir können dabei nur auf uns aufpassen und dort einwirken, wo es angebracht ist. Der Vorteil ist, dass die Welt gegenüber vor 500 Jahren viel näher zusammengerückt ist.


    Insofern ist zu hoffen, dass der Entwicklungsprozess Mithilfe moderner Kommunikationsmittel doch erheblich abzukürzen ist.


    Ja, leider kommt das immer wieder vor. Weil die Zuschauer immer besonders nach dran sein wollen in unseren Breitengraden und sich um Sicherheitszonen sehr oft nix scheren. Als oft eingesetzter Streckenposten bei genehmigungspflichtigen Motorsportveranstaltungen (hauptsächlich Rallyes) kann ich ein Lied davon singen. In den exotischen Ländern wie die der Dakar, ist Absicherung überhaupt so eine Sache. Aber Motorsport ist eben spektakulär, da die Fahrzeuge eben im Grenzbereich bewegt werden. Da die Strecken dort auch schlecht trainierbar sind gibt es für die Fahrer auch unabsehbare Überraschungen. Es gilt halt: Wer zuerst bremst, der verliert.


    wann geht denn bei dir ein Polizeistaat an? Wenn die Forderungen nach mehr Polizeipersonal erfüllt werden? Wenn die Polizeipräsenz bei Großveranstaltungen steigt? Wenn die Durchsetzungsfähigkeit der Polizei - wie in Amerika - sich erhöht?


    Oder doch erst, wenn die Spitzelei ala Stasi, SS, SA etc. wieder Einzug halten?


    Man konnte zwar erst einen Bruchteil ermitteln, aber alle waren Syrer ;) und zwar alle, die je in Deutschland eingetroffen sind.
    Nein, die Helfer haben für eine 7-stellige Anzahl von Flüchtlingen einen tollen Job gemacht. Dass da jetzt ein winziger Bruchteil nicht in der Spur ist sollte sie nicht davon abhalten, diese Geste der Menschlichkeit weiter durchzuführen.


    Was les ich? EIn Ami war dabei - wußte gar nicht, dass der Trump in Deutschland war :mrgreen:

    Es ist schon interessant zu lesen, wie schnell gefordert wird geltende Gesetze, sei es Strafrecht oder Asylrecht, nach eigenem Gusto über den Haufen zu werfen, wenn es der eigenen Wut gegen irgendwelche Ängste auslösende Bevölkerungsgruppen geht. Wie Sigi richtig schreibt: Alles alter Hut, passiert hier durch Einheimische in nicht minderer Ausprägung, nur dass es die breite Öffentlichkeit nicht so aufregt. Die Presse kann ja die Volksmeinung mit den kürzlichen Vorfällen viel besser bedienen und dies wird dankbar in den Kreisen (liest man ja auch hier) angenommen.


    Nicht falsch verstehen, Unrecht gehört entsprechend bestraft, egal, von wem es begangen wird. Mich ärgert allerdings auch das Gefühl der Ohnmacht, dass in unserem Land anscheinend Gruppierungen es fertig bringen sich einen rechtsfreien Raum zu schaffen. Hier bei mir hat man einen solchen allerdings gerade aufgelöst: Vereinsheim der Hells Angels (kriminelle Hintergründe sind ja sicher bekannt).


    Nur, wo kommen wir denn hin, wenn man jeden Vorfall - egal wie schlimm er ist - zum Anlass nimmt, das Gesetz dahingehend zu beugen um möglichst schnell das Problem zu lösen. Dann sind wir nicht mehr weit von Anarchie also einem rechtsfreien Raum entfernt. Dann wird es hier wirklich schlimm.


    Leider wurde in NRW (wohl nicht nur da) die Polizei kaputtgespart, so dass Kapazität fehlt. Dazu noch eine falsche Entscheidung eines Polizeihäuptlings bezüglich Einsatzanforderung und schon kam es zu den Vorfällen. Auch auf die Gefahr hin, dass mir das Argument des Polizeistaats entgegnet wird sollte man sich doch überlegen, ob da die innere Sicherheit betreffend nicht am falschen Ende gespart wird. Eine Armlänge Abstand kostet zwar nix, bringt aber auch nix.