Beiträge von onkelferdl

    Dann geht mal ins 3-Rad-Forum. Da werden gleich von Haus aus von einigen die liederlichen Schrauben durch Edelstahlteile ersetzt.


    Auch sonst liest sich das Forum, als wenn die Dinger nie zum Fahren kommen, sondern nur an allen Ecken und Enden bebastelt werden müssen.


    Irgendwie vermiss ich das hier - also doch Hondaqualität


    Ich bin zwar noch nie konstant die 130 gefahren, aber wechselnd meist drüber und nie seit über 12000 km über 3,9 l gekommen. Damit weiß ich, dass 4 l deutlich zu hoch gegriffen ist.


    Das ist halt leider so, wenn man schon mal runde 2 Stunden tourt, bis man mal den ersten Hügel der Alpen aus der Nähe sieht :x

    ...aufgrund dieser Wettervorhersage am Samstag diese geplante Tour fahren. Aber die aufgrund des Wetters getätigte Whatsapp-Absage mit Winfrieds Antwort aus Kitzingen "dann fahr ich eben alleine" war Zwang genug doch noch zuzusagen.


    Also noch früher aufgestanden als sonst in die Arbeit :evil: und dann noch früher losgefahren, da ein dunkelschwarze Wolkenwand sich bedrohlich nah heranschob. Nach drei Umleitungen war ich pünktlich und von oben trocken am Treffpunkt an der Autobahnausfahrt Vöhringen. Kurz drauf erschien Winfried mit Familienbegleitung und seiner mit 200.000 km treu dienenden Freewind. Gemeinsam fuhren wir weiter über Krumbach, weiter bei leichtem Regen über Klosterlechfeld bis Peiting. Auf der B23 hörte die Nässe von oben wieder auf und die Sonne kam durch. Bei der kurzen Rast nach Oberammergau war das Stilleben einer ausgelaufenen Thermoskanne im Topcase geschuldet :mrgreen:


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    Am Schloss Linderhof vorbei war die nächste Rast am Plansee


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    Dem Touristenstrom folgten wir nur kurz bis Bichelbach, bogen dort ins Berwanger Tal ab, wo es in Namlos grade Zeit war für ein Mittagessen. Immerhin konnten wir dies auf der Terrasse und in der Sonne genießen.


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    Ein paar Kilometer später im Lechtal war es dann so weit, das "Kleingedruckte", also die Regenklamotten zu lüften, da ein Wind die Regentropfen doch zu aufdringlich auf uns peitschte. Aber dieser Schauer dauerte wiederum nur wenige Kilometer, denn bei der Auffahrt auf's Hahntennjoch war der Spuk bereits wieder vorbei.


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    Oh du mein Österreich: Motorradstreife zog einen Autofahrer raus, in der 30er-Zone steil bergab nach Imst wurde geblitzt und kurz nach Landeck nahm ein Polizist grinsend sein Auge vom Laserokular, als er sich durch uns entdeckt fühlte. Das war uns doch noch einen Eiskaffee in Flirsch wert.


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    Wir folgten der geplanten Route über den Flexenpass, den Hochtannbergpass und tuckerten geschwindigkeitsangepaßt durch den Bregenzerwald nach Oberstaufen. Über Isny gelangten wir dann nach Leutkirch, wo wir uns nach einem Abendessen beim Italiener verabschiedeten und Winfrid mit Anhang nach Nordbayern und ich die Bäderstraße wieder heim nach Pfullingen fuhren (immerhin dann doch trocken bis auf ein paar unbedeutende Tröpfchen). Für mich waren das 668 km und für Winfried wohl noch 200 km mehr.


    Die nächste Tour kann kommen.