Beiträge von onkelferdl

    Bei mir ist immer Saison. Seit 1 .11. bin ich 2.400 km auf der Integra gesessen. Diese Woche schon 200 km für "Besorgungsfahrten".


    Kein Problem: der Split an den Rand gefahren, das Salz durch Starkregen weggespült.

    "Wie hier teilweise mit Menschenleben und Umwelt umgegangen wird ist in meinen Augen nicht vertretbar."



    Das klingt für mich so, als würden die Veranstalter fahrlässig mit dem Leben der Teilnehmer umgehen. Das sehe ich nicht so. Es wird alles mögliche gemacht, diese Veranstaltung sicher zu gestalten. Jeder Teilnehmer kann Hilfe herbeiholen.


    Es ist eine Abenteuerfahrt seit eh und je. Die Strecken sind teilweise sehr anspruchsvoll und die Zeitvorgaben auch nicht zu verachten. Hinzu kommt natürlich die Länge der Veranstaltung. Dies alles verlangt eine ziemliche Kondition und natürlich Fahrvermögen auf unterschiedlichsten Untergründen - wie das bei Rallyes eben so ist.


    Die Teilnehmer wissen, auf was sie sich einlassen und es ist zumeist Selbstüberschätzung der eigenen Konstitution oder des Fahrvermögens aber auch Fehleinschätzungen die Strecke betreffend, die zu Unfällen, leider auch zu oft mit Todesfolge, führen. Im Gegensatz zu Rundstreckenveranstaltungen wie die Formel 1, wo die Streckensicherung das A und O ist, findet eine Rallye eben im ungesicherten Gelände statt. Zuschauerzonen werden zwar abgesichert, aber wie die Neugierigen dies oft ignorieren - davon kann ich als oft eingesetzter Streckenposten ein Lied singen.


    Wenn ich diese tatsächlichen Risiken nicht will, dann fahre ich nicht mit. Alle Teilnehmer kennen die Gefahren. Aber es ist eben eines der letzten (kalkulierbaren) Abenteuer mit Wettkampfcharakter, die es noch gibt. Hätte ich früher das Geld gehabt - ich wäre dabei gewesen. Aber als Ex-Motorsportler im Rallyesport denkt man da vielleicht auch etwas anders als der "Normalbürger"

    Ist schon eine abenteuerliche, geile Veranstaltung.


    Ich war selbst mal im Zielbereich einer Wertungsprüfung der noch "echten" Paris - Dakar. Wir standen beim Grabmal des Sidi Moulay Hassan an der Hoggarpiste in Südalgerien. Da haben wir uns auch mit Stéphane Peterhansel unterhalten, der damals noch mit dem Motorrad unterwegs war und von der Firma eines Mitfahrers gesponsort wurde.


    Tolle Sache, die man nicht vergißt. Und da das Feld so weit auseinandergezogen war sind wir mit mulmigem Gefühl gegen die Rallyestrecke gefahren. Hinten kommen die Brummis - war echt spannend. :mrgreen:

    Strahlende Sonne bei 4 °. Da bin ich doch kurzerhand mit der Integra zum Auto kaufen gefahren. :lol:


    Und nachmittags fahr ich noch damit ins Spaßbad - ne Runde Schwimmen und Saunen. Damit ist auch die Batterie wieder für Wochen "gepflegt".