Beiträge von onkelferdl

    "Anleitung" für eine Alarmanlage:


    Erst mal wie unbeteiligt vorbeigehen und Moped schütteln. Es hupt los. Man stellt fest, das interessiert keine Sau, da öfter irgendwo irgendwas hupt. Wenn sich die Alarmanlage ausgetobt hat, mit Lieferwagen davorstellen, Moped einladen und Tschüss. Dann irgendwo in aller Ruhe das Moped knacken und die Alarmanlage ausbauen.


    Oops, der Wecker läutet - alles nur geträumt :D

    Ich würde ja an deiner Stelle nur noch in der E-Bucht bei Powersellern kaufen. Bei irgendwelchen Läden wirst du nur mit überteuerten Preisen, durch psychologisch geschickt angeordneter Ware und unsäglichen Lockvogelrabattaktionen traktiert.


    Wie kann man nur so blöd sein, diese Kapitalistenbuden überhaupt noch zu betreten! Da zahle ich doch tatsächlich deren Miete, deren Beschaffungsprozess und auch noch diese sauteueren Mitarbeiter, genauso wie den Overhead mit. Und auch noch deren Direktorium, die sich sicher dumm und dämlich verdienen und auf die Schenkel klopfen, dass es immer noch Leute gibt, die in die Edekas, Rewes, Aldis, Lidls und auch Louis und Polo gehen. Ebenso zahle ich noch deren Steuern und auch noch Mehrwertsteuer! Wie blöd kann man eigentlich sein. Bei den Ebay-Verkäufern ist das alles nicht reinkalkuliert, weil er dies ja auch gar nicht leistet (wenn man Glück hat, hat er sein Gewerbe wenigstens angemeldet).


    Ich habe so einen Ebay-Fuzzi in der weiteren Nachbarschaft, der hat Keller und Garage voll allem möglichem Zeugs, das er billig einkauft und mit erstaunlich hohe Margen verhökert - eins, zwei, deins. Da würde sich jeder L. und P. zehnmal die Finger abschlecken. Der verdient mit dem Nebenjob mehr, als in seinem 40-stündigen Hauptjob in leitender Position. Der bietet aber keine Arbeitsplätze und angemeldet issa auch nicht, was dem Staat auch nicht weiterhilft...


    Wer ist jetzt da der kapitalistische Gewinnmaximierer? Diese Geiz ist geil Mentalität zu Ende gedacht ist volkswirtschaftlich ein Supergau. Aber da denkt man nicht so gerne drüber nach. Lieber pauschal über die Konzerne herziehen...


    Wobei in der Wirtschaft - wie überall - durchaus auch schwarze Schafe existieren. Ich wehre mich nur gegen die immer wieder zu lesenden Verallgemeinerungen.

    Danke Grisu, du hast das böse Übernahmethema wieder geerdet.


    Jedes Unternehmen muss auf Gewinnerzielung ausgerichtet sein, sonst ist es sehr schnell betriebswirtschaftlich am Ende. Dass auch ein Geldgeber seine Penunzen nicht aus reiner Menschenfreundlichkeit investiert sollte auch jedem klar sein. Dabei kann man doch nicht immer davon ausgehen, dass alle Investoren Heuschrecken sind. Leider gibt es diese auch.


    Ich habe ja schon viele Betriebsübernahmen miterlebt, aber Heuschrecken hatte ich nur im Garten.

    Welche Geldgeber hinter Louis stehen ist mir so lange egal, so lange ich dort die gewohnte Beratung und das gewohnte Pricing finde. Ein Laden mit mir gegenüber immer kompetent auftretenden Mitarbeitern ist von meiner bescheidenen Hütte durch einem mittleren Spaziergang zu Fuß zu erreichen. Praktischer geht's ja nimma.


    Wenn sich da etwas verändert gibt es sicher eine Grenze, wo mir die praktische Nähe sonst wo vorbei geht. :naughty:


    Seit wann muß ein Witz Diskussionsbedarf hervorrufen? Dieser schildert das wahre Leben auf der Straße mit einem überraschend kuriosem Ende - und damit eben ein Witz, den das Leben geschrieben haben könnte.


    Manchmal muss ich mich über Moralwächter schon wundern. Das Leben ist bunt - lasst es denen gefallen, denen es gefällt...