Hallo Alex,
Deiner Ansicht : Was mich wieder mal erstaunte, wenn man bei erlaubten 70 km/h und schon selbst 80 km/h fährt noch als Verkehrshindernis angesehen wird. Die Kontrollen machen m. E. Sinn. stimme ich gerne zu.
Der Grund meiner Nachfrage lag vor allem darin, daß ich gerne informiert bin, um nicht unnötigerweise ein Risiko einzugehen. Auch mir passiert es schon mal ohne böse Absicht, daß ich statt erlaubter 70 Km/h schneller unterwegs bin. Aber ich bin einfach noch zu sehr auf das Fahren konzentriert, als daß ich ununterbrochen stets den Tacho anstarren könnte. Es bedarf schon einer größeren Erfahrung als die, welche mir - NOVICE - zur Verfügung steht, um ein ungewolltes Pendeln um die 70 Km/h herum sicher zu vermeiden. Da kommt so einiges zusammen: (un)-ruhige Gashand, Schaltvorgänge, Bergauf- oder Bergabfahren, Überholen und Überholtwerden, Strecken- und Verkehrsbeobachtung und Wahrnehmung der Verkehrsschilder sowie was sonst noch alles um einen herum passiert. Schnell fährt man plötzlilch 80 Km/h oder fällt auf 60 Km/h zurück, wobei letzteres ja unproblematischer ist. 
Ich will hier nicht moralisieren, wenn jemand auf freier Strecke und mit guter Übersicht glaubt, er könne oder müsse schneller unterwegs sein. Was mich jedoch immer wieder verblüfft ist das 'selige Gottvertrauen', mit dem ich von manchen "Kollegen" noch überholt werde, obwohl die Straße kurz vor mir direkt in eine unübersichtliche und vorher nicht einsehbare Kurve führt. Wer oder was einen dort hinter der Biegung erwartet ist völlig ungewiß, scheint aber nicht sonderlich zu ängstigen - mich wundert das schon und oftmals erschreckt es mich, wenn ich mir vorstelle, was da leicht passieren kann. Vielleicht bin ich ja auch übervorsichtig oder gar ängstlich - bekanntlich gehört ja dem Mutigen die Welt. Die Straße jedoch gehört eigentlich allen. 