Beiträge von Ronny.Ste

    Es handelt sich bei POLO ja um eine Insolvenz in Eigenverantwortung.


    Aus meiner Erfahrung, klappt das selten. Für POLO ist das vielleicht

    eine Möglichkeit, die Weihnachtsumsätze und die laufende Rabatt-Aktion

    noch mitzunehmen. Die Löhne sind aber derzeit nur noch bis Januar

    gesichert.


    Mir fiel bei POLO in der Vergangenheit oft auf, dass Angebot, Auswahl

    und vor Allem anwesendes und fachkundiges Personal nicht mit den

    Louis-Filialen vergleichbar ist.


    Außerdem habe ich mich vor einer Woche mit Mitarbeitern in einer

    Filiale unterhalten, die zwar motiviert waren, mir aber auch davon

    erzählt haben, dass POLO schon länger nur sehr zögerlich mit

    Investitionen ist.


    Es ging in dem Fall darum, dass in der Filiale mit einem einfachen

    Blechdach im Sommer Temperaturen von über 40 Grad keine Seltenheit

    sind und Kunden deshalb z.B. dort kaum Motorradkleidung anprobieren

    und das Geschäft im Hochsommer meiden.


    Eine Klimaanlage bekommt die Filiale trotzdem nicht. Immerhin lässt

    der Regionalleiter wohl wenigstens ausreichend Mineralwasser springen.


    Übrigens hat Louis heuer auch eine bisher von Kunden sehr gern genutzte

    Rabattaktion für immer eingestellt. Das Punktesammeln bei Einkäufen,

    die dann einmal jährlich eingelöst werden konnten (und da konnte über das

    Jahr einiges zusammenkommen) gibt es dort auch nicht mehr.


    Ich denke, dass in der Branchen alle auf den steigenden Wettbewerb durch

    den Onlinehandel (auch aus China) reagieren müssen.


    Wir werden sehen wo die Reise hinführt.

    Einfach eine Frage der Herangehensweise.


    Auf welchem Stand warst Du, bevor Du dir deinen ersten PC

    oder dein erstes Smartphone gekauft hast?


    Wusstest Du da schon alles drüber?

    So ist mir das auch bekannt.


    Konsumausgaben: Anteil der Ausgaben für Lebensmittel bis 2024| Statista

    Was meinst Du damit, bzw. wo hast Du da was gelesen?


    Auf welcher Rechtsgrundlage sollte denn in die Preisgestaltung eines Unternehmens

    eingegriffen werden?


    Unternehmen sind in der Gestaltung der Preise frei, solang diese nicht den Tatbestand

    des Wuchers (§291 StGB), im Lebensmittelbereich kaum möglich, erfüllt.


    Verbraucherverbände kritisieren teilweise sog, Shrinkware, also schleichende Veränderungen

    der Verpackungsgrößen, bei gleichbleibendem Preis. Das tun Unternehmen z.T., damit

    Preiserhöhungen nicht sofort erkannt werden. Die Preisanpassung als solches ist aber

    völlig legitim.


    Allenfalls unerlaubte Marktabsprachen - wofür das Bundeskartellamt zuständig wäre -

    könnten unterbunden werden.


    In einer Marktwirtschaft regelt normalerweise die Nachfrage den Preis.

    Solange Kunden überteuerte Lebensmittel kaufen, wird kein Hersteller

    die Notwendigkeit zu einer Preissenkung sehen.


    Unternehmen wollen Geld verdienen.