Beiträge von Venturi

    Ich wische die Kette vor der Montage jeweils mit einem Mikrofaserlappen gut ab, damit wirklich möglichst kein Kettenfett/öl darauf ist. So hält eine Kette/Rad am längsten.

    Einzig die Laschen, die bekommen mit der Zeit Flugrost, aber der ist eh nur oberflächlich und die Laschen haben eh keine Funktion bez. Reibung.

    Und wie ist das mit den immer mit leuchtenden gelben Blinkern? Die sind auch nicht weiss....daher ist das durchaus legal.

    Wie alprider schon schrieb: Ketten sind heute gepaselt. Schmieren tut man typischerweise dort, wo man möglichst wenig Reibungsverluste haben möchte. Aber zwischen Rollen (der Kette) und dem Kettenrad/ritzel will man möglichst viel Reibung, denn die Rolle soll ja auf dem Ritzel "abrollen". Abrollen heisst, dass am Berührungspunkt Rolle - Ritzel kein Schlupf stattfinden soll, daher braucht es dort auch keine Schmierung bzw. Kettenfett. Kettenfett hat zudem eine unschöne Eigenschaft, über die niemand spricht: Es bindet Strassenstaub. Strassenstaub wiederum ist Reifenabrieb (harmlos für die Kette) und auch feinste Steinpartikel (sehr abrasiv für die Kette/Ritzel!). Dadurch wird Kettenfett letztlich zur Schleifpaste. Und das will ich nicht. Aussen, an den Kettenlaschen, ist es dann egal. Wenn man dort nicht schmiert, dann gibt es halt allenfalls Flugrost. Ausser optisch hat dies jedoch keinerlei Auswirkungen. Aber wenn man die Laschen schmiert, dann verirrt sich das Fett auch gerne zu den Rollen hin (Wärme macht das Fett flüssiger) und dann siehe oben. Daher fette ich meine Ketten nicht.

    Mit meiner Theorie dazu stosse ich zwar bei vielen "Fettfetischisten" auf Unverständnis, aber immerhin gibt mir ChatGPT recht.

    Ds stimmt, aber ab ca. 03:00 morgens ist da niemand mehr vor Ort und dann kann man nach vorne fahren. Sind ca. 500m ab Kassenhäuschen. Klar, so wirklich gut ist das nicht, aber eigentlich ist dann niemand dort, den es stören könnte.

    Wir hatten in Hönningsvag übernachtet, im Scanidc Bryggen. Sehr schönes Hotel (Restaurants hat es im Ort selber). Bis zum Hytte Camp ist es auch nicht so weit (bis zum Kapp runde 33km).

    Das ist das gepäcksystem von SW-Motech (Trax). Ich hatte mit der (neuen) X-Adv im 2023 das Honda-Gepäcksystem (also Seitenkoffer und autom. Topcase) gekauft. Allerdings zeigte sich auf meiner ersten Norwegen Reise im herbst 2023, dass das Honda-System nicht teuglich ist: Es war sowohl undicht, als auch das Topcase schloss bei Beladung nicht wirklich zu. Die reise damals konnte nur fertig gefahren werden, da ich bei Louis in Emden noch rasch 2 Spannsets gekauft hatte!

    Danach war mir klar, dass ich am liebsten Alukoffer hätte, also Toplader und insbesondere wasserdicht bzw. Regenwasser dicht. Das Topcase stammt von Amazon, ist so ein Chinateil aber extrem gut verarbeitet und steht meinem 58l Givi Trekker in nichts nach, im Gegenteil! Es hat 60l Inhalt und ein superpraktisches Verschlusssystem. Zudem ist es innen weich und hochwertig geplostert.

    "Flüster"...


    Ja, aber nur ab Morgens (ca. 6 Uhr) und Abends bis 1 Uhr. Danach fährt man (verbotenerweise) mit seinem Bike durch die Reisecar-Spur an der Schranke vorbei und über Geröll bis zur Kugel für das obligatorische Foto. Du glaubst nicht, wieviele Bikes da nachts um 3...5 Uhr vor Ort sind und dieses Bild machen wollen. Und im Juli ist es dann taghell!

    Hi, ja, wir konnten alle Routen so wie geplant fahren. Mein Mitfahrer ist bzw. war eigentlich vorher ein Neulenker, seine Maschine ist noch auf 35kW gedrosselt. Nach dieser Tour ist er selbstverständlich quasi geadelt.

    Ursprünglich hatte ich tagesetappen von so ca. 300..400km geplant, aufgrund seiner Unerfahrenheit und Bedenken habe ich diese dann auf 250..330km reduziert. Im Nachgang zeigte sich, dass dies nicht nötig gewesen wäre, willkommen war es trotzdem, denn es blieb am Etappenziel jeweils ausreichend Zeit für lokale Erkundungen zu Fuss.

    Geplant hatten wir alle Übernachtungen schon im Januar, da es in der Hauptsaison Juli sehr schwer mit Zimmern oder Hütten wird: Auch die Norweger haben Ferien. Die Touris unterwegs waren auch nicht unbedingt Weltenbummler, sondern hauptsächlich norwegische Familien.