Hallo "Sofia",
nicht gefragt. Ich antworte dennoch.
Ich benutze bewußt keine Automatik-Kettenöler.
Die Kette erhält doch nicht nur kontinuierlich Öl, sondern auch kontinuierlich Staub und Sand.
Dieser bleibt an der geölten Kette haften und bildet eine Schmiegelpaste.
Das führt zu erhöhtem Verschleiß am Ritzel, der Kette und am Kettenblatt.
Wenn ich schon die Kette per Hand reinigen muss, kann ich sie nach der Reinigung auch einsprühen.
Reinhard
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Hallo!
Ist wohl, aus meiner Erfahrung heraus, nicht ganz richtig.
Ganz am Anfang habe ich noch gefettet.
Mehr Arbeit, mehr Dreck am Fahrzeug der schwer abgeht und Kettenfett in der Umwelt (sehr schwer löslich).
Der Öler hat den Vorteil, das man sich (außer Auffüllen) nicht groß drum kümmern muß.
Das Öl läßt sich leichter entfernen. Meißtens geht es schon bei der Motorradwäsche mit ab.
Es "härtet" nicht wie das Fett aus.
Am Öl haftet der Schmutz nicht so leicht fest.
Nimmt man dann noch biologisch abaubares Kettensägeöl, ist auch das Ökogewissen nicht so belastet.
Zur Haltbarkeit - bei meinen gefetteten Motorräder (alle ü. 100PS) hielt die Kette um die 40Tkm. Bei Öler gepflegten Ketten ca. 55Tkm.
Was außer der Umweltbilanz auch den Geldbeutel schont.
So ist meine Erfahrung über die Jahre.
Bei der Integra habe ich den Öler hinten links, am schrägen Unterzug befestigt.
Dazu habe ich das kleine, karbonoptische Verkleidungsteil (Pfeil), passend ausgeschnitten . Jetzt sieht es aus, als wäre es von Honda so geplant gewesen. Der Ort schützt auch ein wenig vor Diebstahl. Es ist farblich und förmlich fast nicht zu erkennen.
Tchüß. Jens