Aus der neuen „Motorrad“ vom 20.06.:
Das Eisen schmieden…
Dank der langen, flachen Sitzbank, den neuen, breiteren Fußrasten und den Knie-Pads kann der Fahrer mühelos sein Gewicht beim Beschleunigen, Bremsen und bei der Kurvenfahrt verlagern. Das steigert gleichermaßen das Gefühl fürs Motorrad und den Fahrspaß.
Die Modifikationen von vorn nach hinten:
Kurze Karbon-Radabdeckung des Vorderrads, Startnummerntafeln vorne und seitlich aus Aluminium, Knie-Pads und ein zweifarbiger Sitzbankbezug aus braunem Leder und Alcantara-Imitat.
Der Brückenrahmen ist nun mattschwarz, die Räder bronzematt und sämtliche Lackteile tragen Mattgrau. Mit Ausnahme von breiteren Fußrasten und einem Lenker mit zusätzlicher Querstrebe bleibt die Street Tracker im Vergleich zur Basis-Street unverändert. Optional bietet Yamaha eine hochverlegte Akrapovic-Auspuffanlage speziell für dieses Modell (Preis noch unbekannt) an, die mehr Schräglagenfreiheit und mehr Sound bieten soll.
Zielte die andere MT-09-Variante, die Street-Rally, dank ihrer Supermoto-Erscheinung mit zahlreichen Anbauteilen aus Kunststoff tendenziell auf ein jüngeres Publikum ab, dürfte die Street Tracker mit ihrem Scrambler- und Tracker-Anleihen sowie wertiger Materialauswahl eher Fahrer ansprechen, die, um es mit den Worten Yamahas zu sagen, „Traditionelles mit Modernem verbinden möchten und zudem Wert auf einen erlesenen Stil legen.“. Nach „Transformers“ jetzt also Steve McQueen und „Teufelskerle auf heißen Feuerstühlen“?
Der Preis der in Deutschland ausschließlich mit ABS verfügbaren Street Tracker beträgt 8995 Euro zzgl. Nebenkosten und liegt damit exakt 1000 Euro über dem der Standart-09 mit ABS.
Es grüßt
sin_moto,
der sich schon mal in einen Scrambler verliebt hatte… ![]()
