Da hast du vollkommen recht, Didi, ich habe das nur für mein Kind gemacht bzw. mit mir machen lassen…
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In der Grundschule sind in der ersten Klasse gleich zu Anfang die Lehrer an uns mit bedenklicher Miene herangetreten und haben uns mitgeteilt, dass es, wenn es mit dem Kind so weiter geht, darauf hinauslaufen wird, dass es in die Hilfsschule muss.
Sie hat sich einfach die Buchstaben und Zahlen nicht merken können, hatte spätestens zu Hause alles wieder vergessen und war noch total verträumt und verspielt.
Meine Frau hat damals gemeint, ein Hauptschulabschluss wäre das Maximale, was aus dem Gehirn des Kindes herauszuholen wäre.
Es flossen öfter mal Tränen... :(.
Man kann aber ohne Übertreibung sagen, dass ihre gesamte Schulzeit ein einziger Aufstieg gewesen ist; sie hat sich, zuerst mit unserer Hilfe und dann ganz allein, jedes (Schul-) Jahr verbessert.
Zum Realschulabschluss vor drei Jahren habe ich mich dann geweigert mitzukommen, habe also wie Manfred gemacht, was ich wollte, weil ich solche Feiern, die immer mit schwülstigen Reden und „Schaulaufen“ und affektiertem Getue verbunden sind, hasse.
Die Frauen (Mutter, Ehefrau und Tochter) waren zuerst recht zornig auf mich, nahmen mir aber das Versprechen ab, 2014 am „Abiball“ teilzunehmen und mich auch nach ihren Wünschen einkleiden zu lassen.
Ich habe also gestern nur mein Versprechen von vor drei Jahren eingelöst… ;).
Mit meinen ausgewaschenen Jeans und den bequemen Bürolatschen hätte ich meiner Tochter garantiert den Abend verdorben, schon weil vielleicht die Mitschülerinnen die Köpfe zusammengesteckt und gekichert und getuschelt hätten… ;).
Andererseits hat Manfred, mit seiner Kernaussage, so wie ich sie verstanden habe, schon recht:
Man soll sich von anderen nicht verbiegen lassen und immer man selbst bleiben.
Es grüßt
sin_(normalerweise) unbeugsam,
außer ab und zu den Frauen zuliebe… 
P.S.: Lieber nicht, Spooky – zum Glück habe ich nichts versprochen… :D.