Beiträge von sin_moto

    Hallo, danke für eure Antworten. Ich habe die Moderatoren gebeten, bei Michelin die richtige Bezeichnung einzusetzen.
    Wie viele Kilometer halten denn die Sportreifen so?
    Ich hatte nicht gedacht, dass es da große Unterschiede gibt.
    Aber vielleicht lieber jetzt Sportreifen als irgendwann, lieber jetzt, wo ich noch ein junger Mann bin… :oops:.
    So, ich muss noch mal los, um zusammen mit meiner Mutter eine Runde zu drehen… :twisted:.
    Die wird dann die Sportreifen in Verbindung mit der größeren Schräglage sicher auch zu schätzen wissen (die hat schon jetzt immer Angst)... :D.


    Es grüßt
    sin_bis-dann... :greetings-waveyellow:

    Liebe Freunde und Mitstreiter,
    nach fast drei Jahren Forums- und NC- Zugehörigkeit steht bei mir nach knapp 9000 Kilometer ein Reifenwechsel an.
    Favoriten sind der von Köbes gefahrene „Metzler Sportec M7 RR“ und der von Didi bevorzugte „Michelin Pilot Power 3“.
    Da ich mich, wie schon so oft im Leben, entscheidungsmäßig in einer Sackgasse befinde, bitte ich euch um eure Mithilfe.
    Der Satz Reifen, den ihr erfahrungs- oder gefühlsmäßig favorisiert, wird von mir bestellt.
    Ich mache dann, wenn der Honda-Händler tätig geworden ist, Bilder der noch jungfräulichen Pneus, die noch nie den Asphalt küssen durften und später natürlich, falls vorhanden, von meinen Angststreifen.
    Also frisch ans Werk, Freunde, helft mir bei der Entscheidungsfindung.


    Es grüßt
    euer aller
    sin_moto

    Genau über die beiden Paar Reifen denke ich ja schon seit Tagen nach und kann mich nicht entscheiden.
    Ich habe mir aber was überlegt- mal sehen, ob es klappt... :).


    Es grüßt
    sin_moto

    Hallo Freunde (... :shifty: ), ich habe hin und her überlegt und mich letztendlich auch für den M7 RR entschieden, zumal mein alter Hinterreifen nur noch 1,8 mm Profiltiefe hat.
    Wossi hat zwar geschrieben, man soll nicht alles glauben, was hier in Bezug auf Reifen geschrieben wird... :naughty:, aber mein Glaube an Köbes und Didi ist grenzenlos, allumfassend und unerschütterlich… :pray:.
    Ehe ich bestelle, wollte ich noch mal fragen:
    Was habt ihr für einen Satz inklusive Montage bezahlt?


    Es grüßt
    sin_metzler,
    der heute und morgen frei hat, jetzt auf die Piste geht und sich wie verrückt freut... :dance:

    3,05 Liter, trotz zügiger, kurvenbetonter Fahrweise... :think:.


    Es grüßt
    sin_moto,
    der nur auf der Autobahn auf einen ordentlichen Verbrauch kommt


    Habe ich gemacht, Micha.
    Ich war ja sogar bereit, die 40 €, die es letztes Jahr noch gewesen sind, zu bezahlen, zumal es damals keine Kilometerpauschale gab.
    Und dann ging beim nächsten Händler, in Zschopau, wo ich es noch mal versuchen wollte, keiner ans Telefon... :confusion-shrug:.
    KTM und ich, das will irgendwie nicht zusammengehen... ;).


    Es grüßt
    sin_ktm-gemoppt

    Unter dem Titel „Pfeffermühlen“ wird in der Juliausgabe der Motorradfahrer die MT-09 Mit der MV Agusta Brutale 800 verglichen.
    Hier ein paar Auszüge:


    Als Grundzutat bedienen sich sowohl italienische wie japanische Küchenchefs des Dreizylinders. In der MT-09 finden sich dank insgesamt 847 Kubik marginal größere Einzelhubräume als bei der 798 Kubik starken Brutale. Der Italo-Dreizylinder… leistet… nominell 125 PS – zehn Ponys mehr als die MT-09. Auf der Seite der Yamaha haben wir dafür bereits im unteren Drehzahlbereich bulliges Drehmoment. Der CP3 (Crossplane-Dreizylinder) besitzt aus dem Drehzahlkeller heraus eine Kraft, die man dem Motorrad rein optisch wohl kaum zutrauen würde.


    Selbst leistungsverwöhnte Piloten haben mit diesem neu geschmiedeten Eisen japanischer Machart einen Mordsspaß. Auf engen Landsträßchen wie in der Eifel rund um den Nürburgring prescht die MT-09 mit Furore aus jeder Kurve und hebt auch noch im dritten Gag das Vorderrad.


    Trotz dieser hohen Durchsetzungskraft stachelt die Maschine den Fahrer vergleichsweise wenig zu Unvereinbarkeiten mit der Straßenverkehrsordnung an.


    Doch die MV wirft die gleiche Power in die Waagschale, auch wenn dafür höhere Drehzahlen notwendig sind.


    Selbstverständlich nutzen wir bei sonnigen Verhältnissen und griffigen Straßen das Motor-Mapping mit der vollen Leistung und unmittelbaren Ansprechverhalten, um ja keinen Meter hinter der vorauseilenden Yamaha zu verlieren. Die achtfach einstellbare Traktionskontrolle der Brutale steht auf Stufe vier und der Fahrspaß-Indikator in den Emotionszentren der Fahrer auf hoch.


    Das Elektronikproblem der MV Agusta (nicht schlüssig arbeitende TC, hartes Ansprechverhalten, zuweilen nachschiebender Motor) erscheint ein wenig dubios.


    Beispielsweise arbeitet auch der Quickshifter nicht so sauber, wie man sich das wünschen würde, obschon sich das Getriebe der Brutale manuell als gut schaltbar erweist. Zwar schaltet das Getriebe der Yam nicht minder gut, einen Quickshifter gibt es dafür leider nicht. Beide Maschinen teilen sich übrigens eine recht derbe Gasannahme, die bei der MT-09 im Fahrmodus B noch am gediegensten ausfällt.


    Während die Yamaha auf ihre enorme Drehmomentwelle setzt, kommt ihr Fahrwerk dem sportlichen Tempo nicht hinterher. Trotz geschlossener Zugstufe an Gabel und Federbein mangelt es an Dämpfung: Die Yam schaukelt zu sehr und wirkt schwammig, sodass heftiges Andrücken an Grenzen stößt. In Schräglage setzen die Fußrasten früh auf und es fällt schwer einzuschätzen, wie viel ab diesem Punkt noch geht.


    Weiches Ansprechverhalten zählt demnach nicht zu den Tugenden dieses Fahrwerks. Die MV trifft die angepeilte Linie dennoch genauer und liegt stabiler in Schräglage als die Yamaha. Aufgrund ihrer kompakten Abmessungen fällt es leicht, der Brutale rasant schnelle Schräglagenwechsel aufzuzwingen.


    Weiterhin sitzt man auf der Brutale fahraktiver und näher am Vorderrad, was in einem angenehmeren Gefühl für dessen Haftung resultiert.


    Nach einem intensiven Tag mit beiden Maschinen wäre man fast geneigt zu behaupten, die MV Agusta Brutale 800 sei das konsequentere Motorrad, Denn sie verfügt über voll einstellbare Federelemente, dreht bis 13.000/min und läuft trotz minimalistischem Radstand knackige 250 km/h nach Tacho.
    Da muss die MT-09 schon längst das Handtuch werfen, denn sie wurde aus nicht nachvollziehbaren Gründen im sechsten Gang auf Tacho 225 km/h eingebremst. Warum darf die MT-09 nicht wie die Brutale einfach ausdrehen?


    Unter Berücksichtigung des günstigen Anschaffungspreises für eine MT-09 relativiert sich natürlich ein Großteil dieser Kritik,


    Yamaha MT-09 und MV Agusta Brutale 800 bieten mehr als nur stabilen Unterhaltungswert und streuen schon als Standartversionen eine nette Portion Pfeffer aufs Mittagsmenü. Ob dieses nun aus japanischer oder italienischer Küche kommen soll, ist eben wie meist Geschmackssache.


    Es grüßt
    sin_moto,
    der zur Yamaha mehr Vertrauen hätte und gleich die NC-Mühle anwirft... :twisted: