Beiträge von sin_moto


    Robert, tut mir leid, aber ich sehe auf deinem Bild nur zwei farbige Jugendliche.
    Nett sehen sie aus, wenn auch etwas mager... ;).
    Die werden aber sicher nicht käuflich zu erwerben sein... :D.


    Es grüßt
    sin_moto


    Sitzbänke habe ich zwei, meine alte und eine von Bernhard umgearbeitete, die eine deutliche Verbesserung darstellt.
    Motorradmäßig könnte ich mir die MT-07 von Yamaha sehr gut vorstellen, aber Köbes hat mir (zurecht) (vorerst) abgeraten.
    Wenn das Wetter wieder besser wird, will ich bei KTM reinschauen und trotz der je 40 €, die sie dort haben wollen, zwei Modelle testen (Duke 390 und 690), um dann im Forum darüber zu berichten.
    Ich bin aber mit meiner S nicht unzufrieden.


    Es grüßt
    sin_grübel... :think:


    P.S. Und du... ;)?

    Jetzt weiß ich, auf was ich demnächst wechseln werde, um meinen Hinterreifen endlich auch an den Flanken ordentlich abfahren zu können… :idea:.
    Knut hätte geschrieben: 218 PS braucht man mindestens… :D.
    Und auch die Journalisten der MOTORRAD vom 12.6.2015 waren sehr angetan:


    Nach der Z 750 Turbo aus den 1980er Jahren hat Kawasaki wieder ein Motorrad geschaffen. Die Ninja H2 verfügt über einen 1000er Vierzylinder mit Kompressor, und dieser Orkan im Inneren entfacht außen Orkane an Beschleunigung und Geschwindigkeit. Mit 218 PS ist die H2 die stärkste je bei MOTORRAD gemessene (getestete?) Serienmaschine.


    Was für ein Motor! Schon im unteren Drehzahlbereich mächtig präsent, wirkt er hier wie ein durchzugsstarker 1500er. Oben hinaus, wenn der Ladedruck die kleine „Boost“-Anzeige im Cockpit mit schwarzen Balken füllt, zeigt er sich fast so drehfreudig wie ein aktueller 1000er-Supersportler – nur viel mächtiger.


    Wahrscheinlich rührt dieser Eindruck vom unbedingten, fast perfekt linearen Aufwärtsstreben der Leistungs- und Drehmomentkurven über fast den gesamten nutzbaren Drehzahlbereich.


    Den Gipfel bildet ein 1000 Umdrehungen breites Plateau, dessen Höhe zwischen 215 und 218 PS liegt. In nicht gewollter, aber kaum vermeidbarer Blasphemie kommen einem beim Fahren Gebetsfragmente wie „die Kraft und die Herrlichkeit“ in den Sinn.


    Von null auf 200 in sieben Sekunden ist eine entschiedene Ansage, und die positive Kehrseite der kurzen Übersetzung zeigt sich in den wahrhaft reißerischen Durchzugswerten. Ist ein Kraftpaket wie die H2 überhaupt alltagstauglich? Abgesehen von der hohen Handkraft der Kupplungsbetätigung, kommt sie ihren Fahrern im profanen Berufsverkehr in der Stadt und über Land weit entgegen.


    Die beiden Ausgleichswellen vor und hinter dem Zylinderblock tragen den Hauptanteil zur hohen Laufkultur bei.


    Wer der Faszination erliegt und leistungsfreudig fährt, kann leicht auch weit über zehn Liter auf 100 Kilometer abfackeln.


    Denn nach Foto-, Mess- und Verbrauchsmessfahrten sowie den Prüfstandsläufen war der Hinterreifen schon von den Strapazen gezeichnet. Selbst bei ziviler Fahrweise frisst ihn die H2 geradezu auf.


    Als Referenz bei der Testrunde diente die Yamaha YZF-R1. Sie war sehr hilfreich, weil sie rasch klarstellte, was die Kawasaki H2 nicht ist: ein Supersportler. Das war zu vermuten, da sie über einen langen Radstand und einen vergleichsweise langen Nachlauf verfügt, außerdem zwischen 30 und 40 Kilogramm mehr wiegt als die aktuellen Supersportmotorräder. Hinzu kommt, dass 129 der insgesamt 239 Kilogramm auf dem Vorderrad lasten.


    Forciert sportliches Fahren auf Strecken mit vielen langsamen Kurven oder im Top-Test-Parcours ist nicht ihre Sache. Sie will mit ruhiger Hand und mehr Zeit in Schräglage gebracht werden als die flink vorausturnende R1 und schiebt in weit herumgezogenen, langsam zu fahrenden Bögen spürbar übers Vorderrad.


    „Am Anfang habe ich hier so viele Fehler gemacht wie mit kaum einem anderen Motorrad, die H2 fordert alle Konzentration“, konstatierte ein sichtlich erschöpfter Top-Tester Georg Jelicic nach zahlreichen Durchgängen im schnellen und langsamen Slalom. Den wahren Kurvengenuss mit der H2 bereiten Kombinationen, die in großzügigen Schwüngen gezogen werden.


    Wie das KIBS (Kawasaki Intelligent antilock Brake System) ist auch die KTRC (Kawasaki Traction Control) keine Vollkaskoversicherung. Beim Versuch, die nur mittelprächtigen Zeiten im langsamen Slalom zu verbessern, musste Top-Tester Georg zwei vehemente Rutscher trotz Traktionskontrolle selbst abfangen…

    Jetzt ewig aufgedröselt, wieso und warum und wie vermeidbar – ist mir aber zu viel zum Abtippen.


    Generell ist es auf der H2 geboten, bei jedem Tempo höchst aufmerksam, aber gelassen zu fahren. Sie will ohne zackige Lenkmanöver auf die richtige Kurvenbahn gesetzt werden, ihr Verhalten beim scharfen Bremsen oder vehementen Beschleunigen will stets aufmerksam, nein, besonders aufmerksam beobachtet werden. Rabiate Fahrmanöver, die rasch ans Limit stoßen, werden ihre Fahrassistenzsysteme nicht einfangen können.


    Die Restprofiltiefe des Hinterreifens betrug nach knapp 1400 Kilometern noch 1,9 Millimeter in der Mitte.


    Fazit:
    Die Kawasaki H2 ist ein exklusives, mit feinen Komponenten ausgestattetes und sehr starkes Motorrad. Leichter und sportlicher als ihre dicke Schwester ZZR 1400, aber schwerer und träger als aktuelle Supersportmaschinen, steht sie zwischen beiden Gattungen. Trotz ABS und Traktionskontrolle fordert sie beim Bremsen und beim Einsatz ihrer Leistung einen stets hoch konzentrierten Fahrer. Und solvent sollte er auch sein.



    Ein paar technische Daten:


    Max. Drehmoment: 133 Nm bei 10.500/min
    Höchstgeschwindigkeit: ca. 300 km/h
    Beschleunigung: 3,1 Sek. (0-100 km/h); 7,0 Sek. (0-200 km/h)
    Durchzug: 3,3 Sek., 3,1 Sek., 3,0 Sek. (60-100, 100-140 und 140-180 km/h)
    Verbrauch: 6,2 und 7,5 Liter (Landstraße und konstant 130 km/h)
    Sitzhöhe: 810 mm
    Gewicht vollgetankt: 239 kg


    Es grüßt
    sin_turbo

    Im MT-07-Forum gibt es den Thread schon, und er geht dort über vier Seiten.
    Wie sieht es bei euch aus, plagen euch Wechselgedanken oder wird motorradmäßig auf absehbare Zeit alles beim Alten bleiben?


    Es grüßt
    sin_moto

    Wo du es sagst, Manfred, ich würde bei diesem Satz hier das "trotzdem" streichen:


    Ohne rechte Gedanken und mit der nötigen Toleranz anderen Nationalitäten gegenüber...


    Es grüßt
    sin_pingel


    Werner, die Wahrheit ist, ich bin im Februar, als ich mir einen neuen PC gekauft habe, weil der alte schon zehn Jahre auf dem Buckel hatte, auf Windows 8 umgeschwenkt... ;).
    Ich freue mich aber, dass du dir Sorgen machst... :character-cookiemonster:.


    Es grüßt
    sin_moto,
    der bei euch sein wird, alle Tage... :banana-linedance:

    Etwas sagen, was die Herkunft eines anderen beleidigt, könnte dann vielleicht so aussehen, dass ich meinem polnischen Mitbürger zu verstehen gebe, dass ich nach Polen nur mit zugenähten Taschen und einer alten Schrottkiste von Auto fahren würde, wegen der Langfinger, die dort Tag und Nacht zugange wären… und überhaupt würden dort die Frauen alle gleichermaßen unansprechend aussehen, vom ungenießbaren Essen ganz zu schweigen… ;).


    Zum Schluss vielleicht noch einen Witz hinzufügen:


    Zwei Kannibalen haben einen Polen auf dem Grillspieß.
    Sagt der eine: "Dreh doch mal ein bißchen langsamer, sonst wird er doch gar nicht knusprig!"
    "Geht nicht", erwidert der andere, "wenn ich ihn zu langsam drehe, klaut er mir die Kohlen!"


    Es grüßt
    sin_moto,
    der im Schutze des Internets leider wieder böse Dinge geschrieben hat, die aber als spaßige Auflockerung nicht ernst gemeint waren… :text-imsorry:.


    P.S. Mit dem Polen, dem man das alles erzählt, sollte man am besten gut befreundet sein, so dass man einschätzen kann, dass es sich nicht um einen cholerischen Patrioten handelt… ;)

    Könnte unser Rentner sein:


    Vom Alter her, der hinter dem Zaun und vom Fahren her, der auf dem Motorrad... ;).


    Es grüßt
    sin_moto

    In der Motorrad vom 12.6.2015 wird die KTM Duke 390 mit der neuen Kawasaki Z 300 unter dem Titel


    Nachwuchshoffnungen verglichen:


    Wie die kleine Duke greift sie (Z 300) auf bewährte Optik zurück, nutzt Stilelemente der großen Schwestern Z 800 und Z 1000. Das macht was her. Auch weil die Z 300 mit echten 296 cm³ Hubraum selbst dem kritischen Blick bis ins Detail standhält. 5195 Euro und deshalb nicht ganz so hübsch verarbeitet? Nicht mit Kawasaki. Einzig bei den Reifen drückt das Spardiktat. Die IRC Roadwinner sehen zwar ganz keck aus, beim Feedback zeigen sie dem Piloten aber die lange Nase. Den Fehler macht KTM bei der 390er Duke nicht, die für 4995 Euro zu haben ist. Bei ihr rotiert Metzlers M5 auf den Felgen. Der gript gut und schenkt viel Vertrauen. Dafür ist die Verarbeitung der Duke nicht ganz so fein. Frei liegende Stecker links hinterm Wasserkühler und eine Schwingenachse aus dem Baumarkt lassen Luft nach oben.


    Wespentaillenschmal fällt der Knieschluss bei der KTM aus. Viel Platz für die Beine.


    Das harte Sitzpolster in 790 Millimeter Höhe kennt den Begriff Komfort nur vom Hörensagen. Das kann die Z 300 aber auch nicht besser.


    Die KTM benötigt schon mal eine Zündung mehr, bis ihr einzelner Kolben mit der Arbeit beginnt. Dafür punktet der 373 cm³ große Einzylinder mit höherem Anfahrdrehmoment und einer leichtgängigen, präzise dosierbaren Kupplung.


    Die Kawasaki will Drehzahlen. 7000 Umdrehungen sind auf der Landstraße mindestens gefordert. Ab 9500/min folgt noch ein kleiner Power-Naschschlag. Erst knapp vor 13.000 Umdrehungen beendet der Begrenzer das Treiben sanft.


    Kurz unaufmerksam vor der Kurve und nicht runtergeschaltet? Das bestraft die Z 300 beim Herausbeschleunigen ab dem Kurvenscheitel mit sehr gebremstem Vortrieb.


    Die KTM lässt sich deutlich ruhiger durch die Lande treiben – zumindest in Sachen Drehzahlen. Sie macht es immer mit 3000 Umdrehungen weniger als die Z 300. Und da ihr Drehmoment ab 5000/min sogar einen kleinen Hügel anhäuft, verzeiht sie auch Nachlässigkeiten bei der Gangwahl eher als die Kawasaki. Trotzdem: Wer flott sein will, muss auch die KTM ordentlich ausquetschen.


    Lieber das Gas bis kurz vorm Begrenzer stehen lassen und dann den nächsten Gang reindrücken. So passt auch das nutzbare Drehzahlband.


    Dazu biegt die Z 300 spielerisch ums Eck. Nur gucken, fast nicht lenken, und die Kawa liegt in Schräglage. Richtig gierig – oder fast schon nervös? Die „Motorrad“-Tester waren sich nicht einig. Spaß hatten sie trotzdem.
    Den gab´s auch mit der KTM. Die benötigt eine Nuance mehr Kraft für den Einlenkimpuls, gibt sich nicht ganz so handlich wie die Z 300. Dafür liegt sie satter, stabiler.


    Richtig ruhig folgt die Front der KTM eigentlich nie der Straßenoberfläche. Da Einstellmöglichkeiten fehlen, heißt das: dran gewöhnen. Etwas besser agiert das Federbein. Dessen Verstellung der Federbasis klappt zwar leichter als bei der Kawasaki, dafür hat KTM die Umlenkung eingespart. Eine progressive Feder soll es richten. Die gute Mischung aus Komfort und Ansprechverhalten der Z 300 erreicht das KTM-Federbein aber nicht. Vorteil Kawasaki.


    Je kleiner die Straßen werden, desto besser. Dann fällt ihre Leistung nicht so sehr ins Gewicht. Stattdessen drängt sich das flinke Wesen der zwei in den Vordergrund.


    Zum Stehen kommen… beide jederzeit sicher.
    Welche darf es sein? Die kantig gestylte KTM, die mehr Motorpunch bietet, aber beim Fahrwerk Federn lassen muss? Oder die Z 300 im Manga-Design, die für Drehzahl pur steht, bei Gabel und Federbein vor der Duke liegt, diesen Vorteil aber mit der Erstbereifung fast wieder verspielt? Eigentlich egal. Wichtig ist: Für beide hätten Motorrad-Newcomer vor 20 Jahren ihre Oma nicht nur angepumpt, sondern glatt verkauft. Ganz sicher.



    Ein paar technische Daten:


    +++++++++++++++++++++++++Kawasaki Z 300+++++++++KTM 390 Duke


    Zylinder:++++++++++++++++++2++++++++++++++++++++1
    Hubraum:+++++++++++++++++296 cm³++++++++++++++373 cm³
    Leistung:+++++++++++++++++39 PS bei 11.000/min++++44 PS bei 9500/min
    Drehmoment:+++++++++++++27 Nm bei 10.000/min+++35 Nm bei 7250/min
    Sitzhöhe:++++++++++++++++780++++++++++++++++++++790 mm
    Gewicht vollgetankt:++++++172 kg+++++++++++++++++152 kg
    Tankinhalt:+++++++++++++++17 Liter+++++++++++++++++11 Liter
    Service-Intervalle:++++++++6000 km+++++++++++++++++7500 km
    Preis:++++++++++++++++++++5195 €++++++++++++++++++4995 €
    Höchstgeschwindigkeit:++++166 km/h+++++++++++++++160 km/h
    Beschleunigung auf 100:++++6,1 Sekunden++++++++++++5,3 Sekunden
    Verbrauch:++++++++++++++++3,8 Liter++++++++++++++++3,7 Liter
    Reichweite:+++++++++++++++447 km+++++++++++++++++297 km


    Es grüßt
    sin_moto