Zitat von Kradblatt-Marcus
Ok: ich folge Jesus Christus der für meine Sünden gestorben ist und der mich mit Gott versöhnt.
Das war nicht immer so.
Ich bin jetzt 48 Jahre alt, bin als Jugendlicher aus Überzeugung aus der kath. Kirche ausgetreten und stehe auch heute noch dazu.
Nach über 30 atheistischen Jahren als Gegner Gottes bzw. Religionsgegner wurde mein Leben nicht besser sondern psychisch immer schlechter. Wirtschaftlich konnte ich nie klagen.
Vor 3 Jahren, nach einer erfolglosen Suche nach Heilung, bekam ich ein Angebot vom Pommesprediger (könnt ihr googeln
"bekehre dich zu Jesus Christus, der heilt dich". Ja klar, dachte ich, was für ein Spinner 
1 Jahr später nahm ich das Angebot an da ich nichts zu verlieren hatte und ohne Scheiß, ich war von einem Moment auf den anderen geheilt. Konnte ich selbst nicht glauben und bin heute noch verblüfft.
1 weiteres Jahr später (2014) habe ich mich in einem kleinen Kreis von Christen (gemischt, Freie, Charismatiker, Konfessionelle) im Rahmen einer kleinen privaten Feier (ohne Kirche oder Pastor) im Bodensee taufen lassen, da ich der Zwangstaufe als Baby keinen Wert beimesse.
Was andere darüber denken ist mir völlig egal, denn ich habe Gott gespürt 
Religion könnt ihr vergessen, das sind menschgemachte Rituale und Fesseln.
Aber ich habe lange gebraucht zu erkennen, das Christliche Kirchen und Jesus Christus nicht viel gemeinsam haben, auch wenn es gute Menschen in den Kirchen gibt. Just Jesus, no religion!
Viele Grüße,
Marcus
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Ich habe im ersten Moment gedacht, der Mann auf dem Bild würgt dich… ;).
Mir kommt es nach mehrmaligem lesen deines Beitrages so vor, als würde dein Glaube auf einer Art Deal beruhen: Mache mich gesund, dann glaube ich...
Du hast das Angebot des Predigers angenommen, weil du nichts mehr zu verlieren hattest...
Ich finde das fair, und wenn man so was erlebt, fällt es nicht schwer zu glauben.
Das ist so ähnlich wie bei den Israeliten im „Alten Testament“: die folgten beim Auszug aus Ägypten einer Wolkensäule durch die Wüste, die sich nachts in eine Art riesige Fackel verwandelte.
Wer könnte da Gott leugnen, wenn es dazu noch bei einer Hungersnot Manna vom Himmel regnet… ;)?
Mir geht es diesbezüglich ähnlich wie Didi:
Ich wurde als Kind von meinen Eltern in die Sonntagsschule- und bei religiösen Fragen rüber zu den Nachbarn geschickt, die, wenn man so sagen will, Hardcorechristen (sehr christlich geprägte Menschen) gewesen sind.
Diese haben sich redlich bemüht, konnten aber nur die wenigsten meiner vielen Fragen eindeutig beantworten.
In der Sonntagsschule hat sich mir die Kirche als trauriger, düster- sakraler Ort eingeprägt, in der der Pfarrer, der ein paar Mal den Tränen nahe gewesen ist, Dinge erzählt hat, denen ich gedanklich kaum folgen konnte; soll heißen: ich habe fast nichts verstanden... :?.
Als junger Mann habe ich dann mehr verstanden, jedoch hat das lesen der Bibel nicht dazu geführt, dass ich einen Glauben an Gott aufbauen konnte, sondern, ich muss es leider so sagen:
Es ist eher aufgrund der Dinge, die er getan hat, eine Abneigung gegen ihn entstanden.
Obwohl ich gern glauben würde, nur halt nicht um jeden Preis.
Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.
Es grüßt
sin_moto,
der das alles gemacht hat, dem die Tür aber leider verschlossen blieb... 