Hallo Exdau, es gibt sicher Menschen, die für ihren Beruf gebrannt- und sich dabei übernommen haben, ich kenne aber auch die Kehrseite der Medaille.
Ein paar Symptome sind schnell aus dem Internet zusammenrecherchiert und schon kann man seinem Psychologen ordentlich die Ohren volljammern und sich monatelang krankschreiben, therapieren und zur Kur schicken lassen...
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Überhaupt ist man wehleidig, spricht am liebsten über (seine eingebildeten und echten) Krankheiten oder diverse andere Probleme oder rechnet sich quasi minutengenau die verbleibende Arbeitszeit bis zum ersehnten Renteneintritt in mehr als 15 Jahren aus.
Muss ein Kollege wegen Durchfall oder Fieber zum Arzt, hängt man ich dran – schließlich könnte man sich ja theoretisch auch was eingefangen haben...
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Man ist prinzipiell beim arbeiten der letzte... und beim meckern und lamentieren der erste…
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All diesen Drückebergern und dünnbrettbohenden Jammerlappen möchte ich so ein Buch ans Herz legen, von dem mir der Titel sehr gut gefallen hat…
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Es grüßt
sin_fleißig... ![]()


